Zuerst waren es die Vegetarier, die auf sich aufmerksam machten, indem sie keine Tiere mehr assen. Danach legten die Veganer nach, die auch tierische Produkte, unbehandelt oder in verarbeiteter Form (etwa Eier, Milch und Käse), verweigerten. Beide Lebens- und Ernährungsweisen haben mittlerweile so viele Anhänger wie nie zuvor – und es werden täglich mehr. Doch nun ist zusätzlich ein nicht mehr ganz neuer, aber bisher kaum beachteter Trend in Sachen gesundes Essen auf dem Vormarsch, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt und die vegane Kost auf ein vollkommen neues Level hebt: "Raw Food"!
Hirse ist ein sogenanntes Spelzgetreide, das zur Familie der Süssgräser gehört. Die kleinen, nahrhaften Körner werden schon seit Tausenden Jahren angebaut und dienen in vielen Kulturen immer noch als wichtiges Grundnahrungsmittel. Der Ursprung von Hirse ist noch nicht vollständig erforscht, liegt aber wahrscheinlich in den tropischen Regionen Westafrikas. Die Pflanze ist anspruchslos, gedeiht auch in kargen Regionen sehr gut und stellt eine wichtige pflanzliche Quelle von Eisen, Proteinen und Mineralstoffen dar.
"Vegetarisch oder Vegan ist teuer und entspricht per se nicht der menschlichen Natur." Falsch! Diese Auffassung ist von Befürchtungen und Vorurteilen geprägt. Die meisten Menschen, die sich scheuen, rein pflanzlicher Ernährung eine Chance zu geben, haben Angst, dass der Einkauf und die Zubereitung der Speisen viel zu kompliziert seien, dass sie beinahe nichts "Richtiges" mehr essen dürfen und dass sie weniger leistungsfähig sein könnten als vorher. In puncto Ernährung verstecken sich auch heute noch viele Schweizer hinter Scheuklappen. Hartnäckig halten wir an Lebensmitteln fest, an die wir von Kindesbeinen an gewöhnt sind. Nur selten wagen wir den sprichwörtlichen Blick über den eigenen Tellerrand. Und mal ehrlich: Fällt Ihnen beim Gedanken an vegane Ernährung nicht auch als erstes Salat mit irgendwelchen, darüber gestreuten Kernen ein? Lassen Sie sich nicht verunsichern! Wir haben mit Experten gesprochen und möchten nun mit einigen der gängigsten Veggie-Irrtümer aufräumen.
Mit dem Grillieren ist es wie mit dem Fondue: Zum Saisonstart schmeckt es einfach am besten. Glücklicherweise sind die Zeiten vorbei, als Bratwurst und Fleisch leicht angekohlt vom Grill kamen und mit einem Stück Brot und eventuell noch etwas Senf gegessen wurden. Geschmeckt hat uns das auch, keine Frage. Aber der Trend zur gesunden Ernährung macht auch vor der Grillparty nicht halt. Heute bekommen Würste und Steaks gesunde Begleiter. Sossen und Dips könnt ihr ganz einfach selber machen und somit auf kalorienreiche und vitalstoffarme Sossen aus Tube und Flaschen verzichten.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Sellerie ist uns als Gemüse und Heilpflanze bekannt. Die schmackhafte Knolle ist das ganze Jahr über erhältlich, aus dem Freiland bekommen Sie sie vom Frühsommer bis zum Herbst. Frischer Knollensellerie trägt Laub, welches Sie gut als Suppengemüse verwenden können. Wer sich mit gesunder Ernährung befasst, weiss um die heilwirkenden Kräfte des Selleries. Dass er aber auch ein guter Lieferant für das Vitamin B12 ist, ist vielen unbekannt. Dabei werden gerade in der heutigen Zeit, wo die vegetarische Ernährung immer mehr auf dem Vormarsch ist, natürliche Quellen für die Versorgung mit B12 immer wichtiger.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Linsen gehören zu den ältesten Lebensmitteln überhaupt und wurden bereits in der Bibel erwähnt. Schon die alten Ägypter kannten und liebten sie. Als später unser Nahrungsmittelangebot immer vielseitiger wurde, gerieten sie ein wenig in Vergessenheit. Lange Zeit galten sie gar als „Arme-Leute-Essen“, bis sie von Gourmet- und Hobbyköchen wiederentdeckt wurde. In meiner Kindheit liebte ich Linseneintopf, der mit Tellerlinsen gekocht wurde. Meistens gab es die braunen, seltener die grünen. Die Auswahl, wie wir sie heute kennen, war damals unbekannt. Reformhäuser und Bioläden waren die ersten, die die Linsenvielfalt in Schweizer Küchen brachten. Aber: Wer kennt schon die Unterschiede und weiss, welche Sorte sich wofür besonders eignet? Rote Linsen oder Berglinsen kann man inzwischen längst auch in Migros oder Coop finden, zumindest in grösseren Filialen.
Ist von Religion die Rede, wird damit immer auch der Glaube verbunden. Glaube an etwas und Glaube an jemanden sind dabei aber völlig unterschiedliche Blickrichtungen. In Zeiten der Unsicherheit sich selbst zu trauen und an sich selbst zu glauben, scheint jedoch die beste Religion zu sein. Geht man aktuellen Trends nach, dann gibt es auf dem weiten Feld der Ernährung auch eine neue Religion. Die Rede ist von der vegetarischen oder gar veganen Verpflegung. Wie bei jeder Religion driften auch in diesem Bereich des menschlichen Lebens unterschiedliche Auffassungen auseinander. Über den Sinn oder Unsinn veganen oder vegetarischen Essens lässt sich dabei trefflich streiten. An dieser Stelle soll es allerdings nicht um Streit, sondern um eine Betrachtung differenzierter Ernährungsweisen gehen. Sie sollen mit einem gesunden Abstand untersucht werden.
Ihr Grill steht wahrscheinlich schon winterfest eingepackt in einer Ecke der Terrasse oder ist in den Keller umgezogen. Grilliert wird doch nur im Sommer … oder nicht? Natürlich kann der Grill auch im Winter angefeuert werden! Aber noch schöner ist ein offenes Feuer draussen in der Natur, vielleicht sogar inmitten eines verschneiten Winterwaldes. Und wenn Ihnen jetzt sofort einige Argumente einfallen, die dagegen sprechen, dann wird dieser Artikel hoffentlich alle entkräften! Vielleicht stehen Sie am nächsten Sonntag nicht in der Küche, um ein Mittagessen zuzubereiten, sondern sind mit Freunden oder Familie unterwegs zu einer von Hunderten öffentlich zugänglichen Feuerstellen.
Am Wurstgrill trifft man Vegetarier eher selten, es sei denn, es liegen Tofu-Würstchen auf dem Rost. Doch auch passionierte Fleischesser machen sich immer häufiger Gedanken über die Herkunft ihrer Speisen und verzichten lieber, als zum Steak aus Massentierhaltung zu greifen. Nicht nur in der Schweiz, in ganz Europa scheint der Fleischkonsum kontinuierlich zu sinken. Manche, die dem Fleisch längst abgeschworen haben, möchten nicht auf Fisch verzichten, andere streichen sogar bestimmte pflanzliche Kost von ihrem Speisplan. Für Leute, die mitreden möchten, haben wir die verschiedenen Ernährungsvarianten ein wenig näher beleuchtet und nachfolgend aufgelistet.
Solche Lebensmittel erfreuen sich bei der wachsenden Zahl von Vegetariern immer grösserer Beliebtheit, denn sie sind nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund. Schweizer Feinkostläden halten zahlreiche hochwertige Öle bereit. Mit einer schönen Verpackung versehen ist beispielsweise ein edles Olivenöl auch ein tolles Geschenk.
[vc_row][vc_column][vc_column_text]Aufgrund gehäufter Skandale in der Viehhaltung üben sich immer mehr Menschen im Verzicht auf Fleisch oder anderer Tierprodukte. Doch ernähren sie sich dadurch wirklich gesünder und sind sie damit automatisch ernstzunehmende Vegetarier? Die Vorgabe, tierische Produkte stets oder wenigstens in bestimmten Phasen zu meiden, ist Grundlage zahlreicher Naturheilverfahren und findet sich in nahezu allen religiösen Texten. Dabei fordern diese jedoch nicht nur den blossen Verzicht, sondern regen an,
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Zink regt nicht nur den Stoffwechsel an, sondern sorgt auch für eine natürlich schöne Haut und stärkt das Immunsystem. Das Spurenelement spielt eine wichtige Rolle in unserem Körper und ist an zahlreichen Prozessen beteiligt. Unter anderem wirkt Zink an der Zellteilung mit und nimmt so Einfluss auf die Hauterneuerung oder das Haarwachstum. Bei der Wundheilung unterstützt das Multitalent ebenfalls. Unausgewogene und ungesunde Ernährung kann zu einem Zinkmangel führen. Die entzündungshemmende Wirkung von Zink trägt dazu bei, dass Hauterkrankungen wie Akne oder Schuppenflechte effektiv bekämpft werden können. Die Haut ist unser grösstes Organ und dient als unser Schutzschild. Dieser will nicht nur äusserlich, sondern auch innerlich gut gepflegt sein. Nicht umsonst heisst es, die Haut sei ein Spiegel unserer Seele. Nur wenn es uns gut geht, sieht auch unsere Haut gut aus. Durch die regelmässige Einnahme von Zink wird die Talgsekretion reduziert – auf diese Weise nehmen Hautentzündungen und Pickel, die aus verstopften Talgdrüsen entstehen, ab.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Ein weitverbreiteter Irrtum ist, dass bei rein veganer Ernährung ein Mangel an wichtigen Nährstoffen im Körper entstehe. Dies geschieht jedoch nur, wenn die Ernährung einseitig gestaltet und nicht auf die verschiedenen Quellen der wichtigsten Stoffe und Mineralien geachtet wird. Auch wenn tierische Produkte aufgenommen werden, können Mangelerscheinungen durch einseitige Ernährung entstehen. Hierbei kommen allerdings noch die gesundheitlichen Risiken hinzu, die vom Fleisch-, Milch- und Eierkonsum herrühren.Kein Fleisch heisst nicht: kein Eiweiss Der Körper benötigt zum Muskelaufbau sowie für die Bewältigung seiner vielfältigen Aufgaben Eiweiss. Das ist allgemein bekannt. Weniger bekannt hingegen ist, dass als Quelle dieses Eiweisses nicht unbedingt tierische Produkte herangezogen werden müssen. Leider wird diese Tatsache von falsch informierten Menschen oftmals abgestritten. Bewiesen ist vielmehr, dass tierisches Eiweiss viel häufiger Ursache für Krankheiten wie Infarkte, Krebs und andere schwere Krankheitsbilder ist, als viele denken. Als Beweis dafür, dass ein menschlicher Körper ohne tierische Proteine nicht nur sehr gut funktionieren, sondern auch Höchstleistungen vollbringen kann, lässt sich Patrik Baboumian anführen. Baboumian lebt vegan und erhielt 2011 den Titel "Stärkster Mann Deutschlands".