Fett in der Ernährung und beim Abnehmen – Teil 1: Hintergründe
von Lara Marie Balzer Ernährung
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]In den letzten Jahren ist die Low-Fat-Ernährung immer mehr in Vergessenheit geraten, weil die eiweissbasierten Kostformen zunehmend in den Fokus rückten und als ideale Ernährung vor allem zur Gewichtsreduktion empfohlen wurden. Doch auch die fettarme Variante hat durchaus ihre Berechtigung: Sinnvoll eingesetzt und in eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung integriert, kann auch mit wenig Fett und vielen Kohlenhydraten eine langfristige Gewichtsreduktion erreicht werden. Die kohlenhydratreiche und gleichzeitig fettarme Ernährung, die in den 90er-Jahren unter dem Begriff "Low Fat" populär wurde, sieht vor allem in der Zufuhr von zu viel Fett die Ursache des wachsenden Auftretens von Fettleibigkeit in der Gesellschaft. Vertreter dieser These weisen vor allem darauf hin, dass Fett im Gegensatz zu Kohlenhydraten und Eiweiss bei gleicher Menge mehr als doppelt so viele Kalorien liefert und ausserdem an der Entstehung zahlreicher Erkrankungen beteiligt sein soll. Richtig an dieser Grundannahme ist, dass Fett tatsächlich mehr Kalorien liefert als die anderen Makronährstoffe. Doch dabei wird leicht vergessen, dass vor allem die Art des Fettes über dessen negativen Einfluss auf die Gesundheit entscheidet und dass fetthaltige Lebensmittel zahlreiche Funktionen im menschlichen Körper übernehmen.
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