Ernährung

Frühjahrsputz für den Stoffwechsel: Fakten und Mythen über das Fasten

Fasten kann viele persönliche Hintergründe haben: vom Wunsch nach der Idealfigur bis hin zur angestrebten Entgiftung von Körper und Geist. Aus medizinischer Sicht sind Fastenkuren jedoch längst nicht immer sinnvoll. Und der völlige Verzicht auf Nahrung ist sogar mit einigen Risiken verbunden. Schon Ärzte im alten Griechenland rieten bei vielen Krankheiten eher zur Abstinenz als zu Arzneimitteln. Tatsächlich kann es der menschliche Körper lange Zeit ohne Essen aushalten. Fasten kann also eine gesunde und lohnenswerte Erfahrung sein – wenn die Grundvoraussetzungen stimmen und der Arzt einverstanden ist.

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Die ewige Jagd nach der Traumfigur – sinnlose und sinnvolle Diäten

Gewicht zu verlieren ist auf viele Arten möglich. Immer neue Diäten werden erfunden und beworben. Das Schwerste ist aber, das erreichte Gewicht nach der Diät auch zu halten. Wenn der gefürchtete Jo-Jo-Effekt eintritt, war die ganze Anstrengung umsonst. Es gibt Menschen, die sind praktisch ihr Leben lang auf Diät. Ständig kämpfen sie mit ihren Pfunden und erzielen meist höchstens kurzfristige Resultate. Der langfristige Erfolg bleibt aus – doch genau an dem muss sich eine sinnvolle Diät messen lassen.

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Balsamico gibt knackigem Salat, feinen Früchten oder Parmesan eine edle Note

Es heisst, dass im 12. Jahrhundert der Herzog von Canossa, als er Gäste empfing, ein Gericht mit Balsam-Essig servieren liess. Beeindruckt soll ein Gast gesagt haben, dass das nicht einfach ein Essig sei, sondern eine wohltuende Medizin. Balsam eben – so soll der Name entstanden sein. Heute findet sich Balsamico in jeder Küche, in der gerne und gut gekocht und gegessen wird. Er ist der Star unter den Essigen und Feinschmecker verehren ihn. Kreiert wurde er in Italien, in der Region Modena. Sein milder und fruchtiger Geschmack zeichnet ihn ebenso aus wie die typische dunkle Farbe. Man mag es kaum glauben, aber hergestellt wird er tatsächlich aus weissen Trauben. Dafür wird der Most der Spätlese von Trebbiano-Trauben während des Kochens so eingedickt, dass etwa die Hälfte übrigbleibt. Dem auf diese Weise entstandenen, gefilterten Sirup fügt man frischen Wein sowie mindestens zehn Jahre alten Balsamico hinzu.

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Fit und schlank dank Chili – Wissenswertes über die würzigen, feurigen, gesunden Schoten

Die kleinen, feurig-scharfen Schoten sind reich an Ballaststoffen und arm an Kalorien. Während sie den Stoffwechsel kräftig ankurbeln, steigt der körpereigene Grundumsatz. Bei Kreislaufproblemen empfehlen Ärzte, die auch naturheilkundliches Wissen nutzen, reichlich Chili zu verzehren. In Apotheken gibt es Chili-Kapseln, so dass Sie auch bei einem empfindlichen Magen nicht auf die Wirkung verzichten müssen. In diesem Artikel erfahren Sie viel Wissenswertes rund um die Peperoncini, Tipps und Tricks für die Verarbeitung und originelle Ideen, was Sie mit den scharfen Schoten zaubern können.

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Vitaminquelle und Zierde für den Garten: Apfelbeeren (Aronia)

Noch gelten Apfelbeeren in Mitteleuropa als Rarität und sind dementsprechend teuer, aber die Beliebtheit der kleinen Vitaminbomben steigt schnell. Der hohe Zierwert macht die Pflanze zudem für Gartenbesitzer interessant.  Im östlichen Nordamerika liegt die Heimat der Apfelbeersträucher, wo sie bis heute wild wachsen. Die Indianer bereiteten aus den vitaminreichen Beeren mit Fett und Dörrfleisch eine Art Müsliriegel zu, den sie „Pemmikan“ nannten und als Reiseproviant verzehrten.

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Bald gibt es wieder Schweizer Erdbeeren, saftig, süss und so gesund!

Vielleicht denken Sie, wenn Sie die Überschrift lesen: Erdbeeren gibt es doch schon längst wieder zu kaufen? Das stimmt natürlich, herrlich grosse und leuchtend rote Beeren liegen in den Supermärkten und das erst noch zu einem unschlagbaren Preis. Viel mehr als das verlockend saftige Aussehen können Sie aber von diesen Früchten nicht erwarten. Im Gegenteil: Bei importierten Erdbeeren ist Vorsicht geboten!

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Ernährungswissenschaftlerin: Geniesser sind gesünder

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wegen diffuser Ängste üben immer mehr Menschen Verzicht beim Essen. Sie fürchten sich vor dem zu dick Werden, vor Pestiziden, Zusatzstoffen oder Unverträglichkeiten, vor zu viel Technologie, Krankheiten und vor Täuschung, oder davor, etwas falsch zu machen, Grenzen zu überschreiten oder sich gehen zu lassen. Die Folgen sind Verzicht und Selbstkasteiung beim Essen. Davor warnt jetzt die Ernährungswissenschaftlerin und wissenschaftliche Leiterin des „forum.ernährung heute“, Marlies Gruber. „Dass bei der Ernährung grundsätzlich Angst mitschwingt, liegt in der Natur der Sache“, sagt sie. „Doch heute werden viele Ängste vor dem Essen künstlich geschürt, was zu einem verkrampften Umgang damit führt.“ Die Wissenschaft beginne, Genuss als wichtigen gesundheitlichen Faktor zu sehen, schreibt sie in ihrem neuen Buch „Mut zum Genuss – Warum uns das gute Leben gesund und glücklich macht“.

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Nicht nur kalter Kaffee macht schön

Ein Morgen ohne Kaffee ist für viele undenkbar. Eine Tasse mit frisch gebrühtem Kaffee muntert auf, wirkt leistungssteigernd und fördert die Ausdauer. Aber Kaffee hat einen schlechten Ruf. Vorurteile sagen, Kaffee sei schädlich für Herz und Kreislauf. Das schlechte Gewissen kann man sich jedoch sparen: Neue Studien beweisen die positive Wirkung des Kaffees auf die Gesundheit. Und: Kaffee wirkt nicht nur von innen, sondern auch von aussen – als Kosmetikum für Haut und Haar. Kaffee ist das belebende Getränk, das für viele als Treibstoff im Alltag unerlässlich ist. Bis zu 2,7 Tassen Kaffee trinken die Schweizer pro Tag und liegen damit genau zwischen Österreichern (2,9 Tassen) und Deutschland (2,6 Tassen). Durchschnittlich 7,8 Kilo Kaffee verbrauchen die Schweizer pro Kopf und Jahr.

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Warum der Buchweizen kein Weizen ist

„Pseudogetreide“ lautet der korrekte Überbegriff für den Buchweizen, dessen Körner sich ähnlich wie Getreide verarbeiten lassen, aber zu einer ganz anderen Pflanzengruppe gehören.   In diesem Artikel gehe ich hauptsächlich auf zwei Aspekte des Buchweizens ein: Wie vielseitig Sie ihn in der Küche zubereiten können und welche gesundheitlichen Vorteile er bietet.

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Moringa - “Baum des Lebens”

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Moringa ist die Antwort für alle, die EIN Lebensmittel für eine komplette Vitalstoff-Versorgung suchen. Eine natürliche Quelle mit allen wichtigen Nährstoffen, die uns Gesundheit, körperliche und mentale Leistungsfähigkeit sowie Schönheit schenken. Der Wunderbaum, wie Moringa oleifera auch genannt wird, hat seinen Ursprung in der Himalaya-Region Nordwestindiens und gedeiht heute in vielen tropischen und subtropischen Zonen der Erde. Laborbestätigte Rekordwerte an Antioxidantien, Chlorophyll, essenziellen Aminosäuren und Vitaminen lassen darauf schliessen, dass die wohlklingende Pflanze die optimalsten Lebensvoraussetzungen auf der Kanareninsel Teneriffa vorfindet.

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Food Science: Kommt das Essen der Zukunft aus dem Drucker?

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Grosse Backöfen, eine Teigmischmaschine und der Duft frischgebackenen Brotes – alles sieht aus wie in einer herkömmlichen Backstube. Nur die Computer, Messgeräte und weissen Laborkittel erinnern daran, dass es sich hier nicht um einen traditionellen Handwerksbetrieb, sondern um einen Forschungsraum der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) handelt. Food Science nennt sich die Studienrichtung, die versucht, unsere alltäglichen Nahrungsmittel durch wissenschaftliche und technische Verfahren zu optimieren. Zu diesem Zweck greifen die Studenten beispielsweise auf Laser zurück, um die Konsistenz von Brötchen zu messen. Auf diese Weise können sie herausfinden, welche Mehlsorte die besten Brötchen ergibt.

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Hopfen heilt, macht schön und schmeckt

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Kaiser Wilhelm der II. soll gesagt haben: „Der Hopfen ist ein Wohltäter der Menschheit“. Nun werden wahrscheinlich vor allem die männlichen Leser zustimmend nicken. Wer Hopfen hört, denkt zuerst an Bier. Sie werden überrascht sein, wie vielseitig die aus Mitteleuropa und dem Hohen Norden stammende Kletter- und Schlingpflanze ist: Jahrhundertelang wurde sie in der Seilerei, der Papierherstellung und der Färberei genutzt. Ausserdem galt sie schon Tausende Jahre vor Christus als Heilkraut und später auch als Würzpflanze. Heute werden alte Kochrezepte, aber auch Mittel für die Schönheitspflege, in denen der Hopfen eine Rolle spielt, wiederentdeckt. Der Hopfen in der Geschichte Archäologen entdeckten bei Grabungen Hopfenreste in Siedlungsfunden der Jungsteinzeit. Über die Verwendung zu jener Zeit ist nichts bekannt, die Vermutung liegt nahe, dass der Hopfen als Lebensmittel und aufgrund seiner Heilwirkung geschätzt wurde. Auch die alten Römer, Griechen und Ägypter sollen den Hopfen gekannt und vor allem seine konservierenden Eigenschaften geschätzt haben. Zuverlässige Überlieferungen über seine Verwendung gibt es etwa aus der Zeit des frühen Mittelalters. Damals sammelte man wilden Hopfen als Heilkraut.

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Die Zitronenmelisse - aromatisches Küchenkraut und Heilpflanze

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Auf die inneren Werte kommt es an. Bei der Zitronenmelisse trifft diese Redewendung zu: Vom Aussehen her eher unscheinbar, stecken in ihr viele wertvolle Inhaltsstoffe, die sie als Arzneipflanze auszeichnen. Zudem verfeinert sie zahlreiche Gerichte mit ihrem frisch-herben Geschmack. Ich habe mich über die vielen Verwendungsmöglichkeiten des beliebten Küchenkrauts informiert und stelle sie Ihnen in diesem Artikel vor. Duft und Geschmack sind dem frischer Zitronen sehr ähnlich, daher der deutsche Name. Die offizielle wissenschaftliche Bezeichnung lautet Melissa officinalis, sie bezieht sich auf zwei andere Aspekte: Melissa stammt aus dem Griechischen und bedeutet frei übersetzt Biene oder auch Honig, denn die Zitronenmelisse produziert besonders viele Pollen und Nektar. Damit ist sie eine wertvolle Pflanze für Bienen und andere nützliche Insekten. Der lateinische Zusatz officinalis weist auf den medizinischen Nutzen hin, er wird für viele Heilpflanzen verwendet. Dank ihrer vielfältigen Wirkungen wurde die Zitronenmelisse 1988 in Deutschland zur „Arzneipflanze des Jahres“ gewählt.

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Unverfälschter Kaffee- und Teegenuss: Ein Wasserfilter macht’s möglich

Es war einmal ein Wilhelmshavener Teehändler. Er versorgte die Bewohner der Nordseestadt und das friesische Umland mit dem köstlichen Getränk und war berühmt für seine Kennerschaft. Und das will etwas heissen bei einem Volk, das den Tee zu seinem Nationalgetränk erkoren hat! So trinken die Friesen mehr Tee als irgendwo anders im deutschen Lande, denn ihr wunderbar weiches, kalkarmes Wasser macht den Teeaufguss zu einem ganz besonderen Genuss.

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Pfeffer – wo er wächst, wie er wirkt und welche Sorten es gibt

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Pfeffer und Salz sind die beiden Gewürze, welche in keiner Küche fehlen und in vielen Restaurants zum Nachwürzen auf den Tischen stehen. Schwarzer und weisser Pfeffer ist billig in jedem Supermarkt erhältlich. Dass es noch viele weitere Sorten gibt, ist wenig bekannt. Ebenso kann man sich heute kaum noch vorstellen, dass Pfeffer einst sehr teuer war. Im Mittelalter prägte man für einen reichen Mann den Begriff „Pfeffersack“, und noch heute kennen wir den Ausdruck „gepfefferte Preise“. Wenn wir eine Person nicht mögen, wünschen wir sie dahin, „wo der Pfeffer wächst“. Das muss also ganz schön weit weg sein. Bevor ich Ihnen die verschiedenen Pfefferarten vorstelle und Ihnen Tipps und Tricks für die Anwendung gebe, habe ich erst einmal die Geschichte des Gewürzes recherchiert:

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Sprossen bringen eine Extraportion Vitamin-Power auf den Tisch

Die asiatische Küche ist ohne Sprossen und Sprossengemüse nicht denkbar, sie gehören dort zur täglichen Nahrung. Doch auch bei uns schätzt man die Kraft der Sprossen immer mehr, denkt dabei aber zuerst an die grünen Winzlinge, besonders an die Gartenkresse. Dabei gibt es vor allem einen „grossen“ Vertreter der Sprossenfamilie, der in Schweizer Küchen und in denen unserer Nachbarländer überaus begehrt ist: Das ist der Spargel. Spargel ist ein echtes Sprossengemüse. Als Kresse werden dagegen umgangssprachlich die zarten Pflänzchen bezeichnet, welche aus dem Samenkorn spriessen.

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