Gesund alt werden – ganzheitliche Anti-Aging-Massnahmen, Teil 5: Schminken und Kaschieren

22.08.2014 |  Von  |  Anti-Aging
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Gesund alt werden – ganzheitliche Anti-Aging-Massnahmen, Teil 5: Schminken und Kaschieren
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Älter wird man ganz von alleine. Um trotzdem stets frisch und jugendlich zu wirken, hat es sich bewährt, mit gezieltem Make-up und cleverem Kaschieren einen verjüngenden Effekt zu erzielen.

Ob effektive Augenpflege, ausgewählte Abdeckcremes, diverse Düfte oder die richtige Kleidung – wer gezielte Massnahmen ergreift, kann schnell um Jahre jünger wirken; und wer jünger aussieht, fühlt sich meistens auch so!




Dies ist ein Ratgeber, der aus insgesamt 5 Teilen besteht:

1. Optimale Pflege von Haut und Haaren
2. Ernährung nach Mass
3. Gesundheit und Bewegung
4, Geist und Gehirn
5. Kaschieren und richtiges Schminken


Effektcremes gegen Falten



Die Effektcreme stellt ein wichtiges Basiskosmetikum bei der Behandlung von Falten dar; auch tiefere Hautfurchen können mithilfe dieser Produkte kaschiert werden. Zum Einsatz kommen unterschiedliche Wirkstoffe, zum Beispiel diverse Peptide, die häufig zusätzlich mit Fruchtsäuren kombiniert werden. Allerdings erfordert der Einsatz solcher Effektcremes häufig viel Übung; wird das Kosmetikum nicht gleichmässig oder in zu dicker Schicht auf die Falten aufgetragen, bildet sich ein weisser Film auf der Haut. Besonders gut lassen sich Zubereitungen dosieren, die mithilfe eines feuchten Pinsels auf die Haut aufgetragen werden. Die meisten Effektcremes bilden ihre straffende Wirkung innerhalb weniger Minuten aus; der Effekt hält anschliessend zwischen sieben und zehn Stunden an. Wichtig: Bei den meisten Produkten handelt es sich um kaschierende Mittel, die keinen zusätzlichen Langzeiteffekt aufweisen; Pflegecremes gegen Falten sollte man deshalb trotzdem zusätzlich auftragen.

Make-up und Lippen

Auch Make-up und gezielte Lippenpflege tragen zum Kaschieren erster Alterserscheinungen bei. Grundsätzlich hat es sich als sinnvoll erwiesen, sich möglichst kontrastarm zu schminken. Dabei sollte man Farbtöne und Nuancen verwenden, die der individuellen Haut- und Lippenfarbe entsprechen. Als Faustregel gilt: Je stärker der Farbton ist, umso mehr muss das Make-up anschliessend verwischt werden. Wie ein zusätzliches Lifting wirkt auch ein cremiges Rouge, das auf und um den höchsten Punkt des Wangenknochens aufgetragen und dann gut nach aussen verwischt wird.

Vorsicht: Nie sollte die Farbe unterhalb der Wangenknochen aufgetragen werden, da in diesem Fall ein hohlwangiger Eindruck entsteht. Neben dem Make-up spielt auch der eingesetzte Lippenstift eine Rolle; weil die Lippen im Laufe der Jahre immer dünner werden, lohnt sich der Einsatz von Produkten in hellen Farben und Nuancen, zum Beispiel helles Rosenholz oder rosiges Rot. Vorsicht: Dunkle Farben machen die Lippen schmaler, während Pfirsich, Orange und Koralle die Zähne gelb wirken lässt.

Augen vorteilhaft schminken

Wer seine Augen clever schminkt, erzielt leicht einen insgesamt verjüngenden Effekt. Grundsätzlich spielt beispielsweise der richtige Abstand zwischen Augen und Brauen eine wichtige Rolle; je grösser dieser ist, umso offener und jugendlicher wirkt auch der Blick. Beim Einsatz des Lidschattens gilt: Weniger ist mehr! Die ausgewählte Farbe sollte sparsam zum Einsatz kommen und beispielsweise nur am oberen Wimpernkranz aufgetragen werden. Um mithilfe des Lidschattens einige Jahre jünger zu wirken, sollte man zu weissen Nuancen greifen, die gleichzeitig die Fältchen unscheinbar werden lassen. Wer mit dem Wattestäbchen einen Tupfer des Kosmetikums im inneren Augenwinkel platziert, öffnet den Blick und lässt gleichzeitig die Augen grösser erscheinen.

In jede Schminktasche gehört ausserdem ein Concealer; dieser kaschiert blitzschnell störende Augenringe und Schatten, die sich unter den Augen bilden. Gezielt eingesetzt, wirkt der gesamte Teint frischer und der Blick wach und offen.

Düfte gezielt einsetzen

Insbesondere für Frauen gilt: Vorsicht bei der Auswahl des eingesetzten Parfüms! Insbesondere schwere Düfte mit sehr kräftigen Nuancen lassen die Anwenderin älter wirken. Besser: natürliche und dezent eingesetzte Düfte mit frischen Aromen! Der US-Geruchsforscher Alan Hirsch fand ausserdem heraus, dass der Duft von rosa Grapefruit den Anwender jünger wirken lässt; Studien zufolge schätzten Probanden Frauen, die diesen Duft angewendet hatten, im Schnitt sechs Jahre jünger ein. Und: Wer solche Düfte auch für den Wohnraum verwendet, fühlt sich selbst jugendlich und aktiv.

Auch die Kleidung kann man gezielt so einsetzen, dass ein verjüngender Effekt erzielt wird. (Bild: Jill Chen / Shutterstock.com)

Auch die Kleidung kann man gezielt so einsetzen, dass ein verjüngender Effekt erzielt wird. (Bild: Jill Chen / Shutterstock.com)

Diese Stil-Tricks verjüngen



Auch die Kleidung kann man gezielt so einsetzen, dass ein verjüngender Effekt erzielt wird; vorteilhaft ist hier vor allem das Kaschieren kleiner Problemzonen. Wer beispielsweise unter einem kleinen Bauch leidet, sollte Kleider mit A-Linie wählen oder auf Modelle zurückgreifen, die ab der Taille ausgestellt sind. Kräftige Beine hingegen kann man mit Hosenröcken gut kaschieren. Wer zu starken Oberarmen neigt, sollte einmal Blusen mit Fledermausärmeln oder Tuniken ausprobieren; ansonsten eignen sich vorwiegend Oberteile, die aus fliessenden Stoffen gefertigt sind. Wer häufig Oberteile mit V-Ausschnitt wählt, kann seine Figur in ihrer Gesamtheit strecken und auf diese Weise schmaler erscheinen lassen.



Auch die Farbe spielt eine bedeutende Rolle: So macht Schwarz zwar grundsätzlich schlank, lässt den Teint jedoch fahl erscheinen. Deshalb eignet sich beispielsweise ein schmeichelndes Marineblau wesentlich besser.

Fazit

Auch wenn man mit diversen Massnahmen wie Ernährung oder Bewegung den Alterungsprozess etwas verzögern kann – irgendwann zeichnen sich erste Falten auf jedem Gesicht ab. Wer dann gelernt hat, Problemstellen zu kaschieren, kann sich dennoch über ein jugendlich wirkendes Gesicht freuen!



 

Oberstes Bild: © courtyardpix – Shutterstock.com

Über Lara Marie Balzer

Lara Marie Balzer hat den Beruf der Pharmazeutisch-technischen Assistentin mit den Zusatzqualifikationen "Ernährungsberatung" und "Ganzheitliche Medizin/Naturheilkunde" erlernt und mit großer Freude mehrere Jahre in einer naturheilkundlich orientierten Apotheke gearbeitet, bevor sie ein Studium begann (Lehramt Chemie und Religion).


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