Effektcremes – was bringen die schnellen Faltenglätter wirklich?

10.07.2014 |  Von  |  Anti-Aging, Gesichtspflege
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Effektcremes – was bringen die schnellen Faltenglätter wirklich?
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Faltenfrei in wenigen Minuten – wer wünscht sich das nicht? Neuere Produkte auf dem Anti-Aging-Markt versprechen genau diesen Effekt: Die Wirkstoffe der angepriesenen Cremes wirken so stark, dass tatsächlich eine Faltenglättung innerhalb kurzer Zeit erreicht werden soll. Doch was ist dran an solchen Versprechungen?

Die Kosmetikindustrie, die hinter der Entwicklung von Anti-Falten-Cremes steht, hat Produkte mit unterschiedlichen Wirkstoffen entwickelt, welche einen sofortigen Glättungseffekt bei Falten bewirken sollen. Besonders beliebt sind in diesem Zusammenhang diverse Fruchtsäuren, die aus verschiedenen Obstsorten gewonnen werden. In ausreichend hoher Konzentration auf die Haut aufgetragen, entwickelt sich dort vorübergehend ein Ödem, das gleichzeitig die Falten glättet. Auch Acetyl-Hexapeptide weisen einen glättenden Effekt auf: Insbesondere Mimikfalten können mit diesem Stoff sowohl in der Breite als auch in der Tiefe reduziert werden.



Richtige Anwendung entscheidet über Wirkung

Die meisten Effektcremes funktionieren tatsächlich – das konnte in zahlreichen Tests nachgewiesen werden. Allerdings spielt die korrekte Anwendung bei solchen Zubereitungen eine wesentliche Rolle; so wirkt die Creme am besten auf einer gepflegten Haut, der regelmässig eine Peeling-Kur gegönnt wird. Abgestorbene Zellen, die auf der Haut verbleiben, können sich hingegen nachteilig auf den Erfolg auswirken.

Darüber hinaus ist die richtige Dosierung bedeutsam: Wird zu wenig von der Creme verwendet, zeigt sich kein Effekt. Sichtbar wird jedoch vor allem eine zu grosse Menge der Zubereitung: In diesem Fall bilden sich meist weisse Flecken im Bereich der Falten und die Haut sieht insgesamt unnatürlich aus. Häufig erfordert die richtige Anwendung viel Geschick und vor allem Übung. Die Wirkdauer ist bei jedem Anwender unterschiedlich und schwankt zwischen wenigen Stunden und einem ganzen Tag.

Fazit

Effektcremes können bei korrekter Anwendung durchaus einen temporären Effekt erzielen. Um ein wirklich vorzeigbares Ergebnis zu erzielen, ist im Vorfeld häufig viel Übung notwendig. Einige Produkte erzielen bei regelmässiger Anwendung zusätzlich einen Langzeiteffekt. Allerdings sollte man sich insgesamt nicht ausschliesslich auf die Wirkung von Effektcremes verlassen – und in jedem Fall zusätzliche Hautpflegeprodukte verwenden, welche die Haut vor weiterer Faltenbildung schützen und vor allem langfristig wirken. Häufig lassen sich auch beide Produkte miteinander kombinieren.

Am Schluss entscheidet jedoch auch das individuelle „Hautgefühl“: Nur wer sich mit den Cremes wohlfühlt, sollte zu diesen Produkten greifen. Dann klappt das Strahlen der Haut ganz von alleine.



 

Oberstes Bild: © Poprotskiy Alexey – Shutterstock.com

Über Lara Marie Balzer

Lara Marie Balzer hat den Beruf der Pharmazeutisch-technischen Assistentin mit den Zusatzqualifikationen "Ernährungsberatung" und "Ganzheitliche Medizin/Naturheilkunde" erlernt und mit großer Freude mehrere Jahre in einer naturheilkundlich orientierten Apotheke gearbeitet, bevor sie ein Studium begann (Lehramt Chemie und Religion).


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