Textilwissen kompakt: Pelze und Kunstpelze

Verbraucher wollen Kunstpelze, die meisten lehnen echte Pelze ab. Trotzdem tauchen immer wieder Kleidungsstücke auf, deren Pelzbesatz auf dem Etikett als künstlich ausgewiesen wird, in Wirklichkeit aber aus echtem Tierfell besteht. Der Grund: Echte Tierpelze sind mittlerweile billiger als gewebte. Zum Glück lässt sich auch für Laien einfach feststellen, ob für den Kunstpelz wirklich kein Tier leiden musste.

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Pelz: Viel Chemie und wenig Natur

Man trägt wieder Pelz. Doch die als Naturprodukt angepriesenen flauschigen Felle werden mit gefährlichen Chemikalien aufgehübscht. Der Schweizer Tierschutz STS hat Jackenkragen aus Marderhundpelz auf gesundheitsgefährdende Rückstände überprüfen lassen. Die Analyse weist bei allen Proben eine teils hohe Chemikalienbelastung nach. Seit zwei Jahren kennt die Schweiz eine Deklarationspflicht Pelzprodukte. Was aber kein Etikett verrät, sind die Chemikalien, mit denen die Felle belastet sind. Denn der Pelz durchläuft auf seinem Weg zum Endverbraucher eine Reihe von Gerb-, Konservierungs-, Reinigungs-, Färbe- und Behandlungsprozessen bei denen auch gesundheitsgefährdende Chemikalien zum Einsatz kommen.

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