Das sollten Sie über Paraffin in der Kosmetik wissen

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Das sollten Sie über Paraffin in der Kosmetik wissen
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Paraffin ist in den unterschiedlichsten Kosmetikprodukten zu finden. Auch in medizinischen Bereichen kommt diese Substanz häufig zum Einsatz. Paraffin werden pflegende, feuchtigkeitsspendende und schützende Eigenschaften nachgesagt. Aber es gibt auch eine Kehrseite der Medaille, und die sollten Sie unbedingt kennen.

Paraffin ist unter vielen Begrifflichkeiten bekannt, zum Beispiel als Vaseline, Mineralwachs, Paraffinum liquidum, Isoparaffin, Paraffin affinis oder Ozokeritin. Entsprechend vielseitig sind auch die bekannten Verwendungsmöglichkeiten. Haben Sie aber gewusst, dass Paraffin aus Erdöl gewonnen wird bzw. dass es sich bei diesem Stoff um ein Nebenprodukt aus der Erdölverarbeitung handelt?



Paraffin findet in unterschiedlichen Bereichen Verwendung

Die Vorzüge von Paraffin sprechen für sich:

  • Es wirkt schützend und pflegend
  • Es ist vollkommen geruchs- und geschmacksneutral
  • Es ist ungiftig
  • Es ist lange haltbar
  • Es wird niemals ranzig
  • Es bindet die Feuchtigkeit in der Haut
  • Es verschmelzt leicht mit Wachsen und Ölen
  • Es ist wasserabweisend

Ein weiterer entscheidender Vorteil und ein wesentlicher Grund dafür, dass sich so viele Kosmetik- und Pharmaunternehmen für die Verwendung von Paraffin stark machen, ist der unvergleichlich günstige Preis. Im Gegensatz zu fast allen natürlichen Ölen und Fetten ist Paraffin erheblich preiswerter, sodass es nicht weiter verwundert, dass günstige Kosmetika oder medizinische Salben, die daheim im Apothekerschrank stehen, nur allzu häufig über einen relativ hohen Anteil an Paraffin verfügen. Wohlgemerkt: günstige Produkte. Fakt nämlich ist, dass hochwertige Cremes, Gels, Lotionen, Puder und Co. so gut wie kein Paraffin enthalten. Denn wissenschaftliche Studien haben auch jetzt wieder gezeigt, dass dieser Inhaltsstoff nicht uneingeschränkt zum Auftragen auf die Haut geeignet ist.

Aber dennoch: Im Laufe der vergangenen Jahre haben sich paraffinhaltige Cremes und Lotionen in der Kosmetikindustrie mit einem zum Teil bahnbrechenden Erfolg etablieren können. Einige dieser Erzeugnisse halten sich bereits seit einigen Jahrzehnten erfolgreich am Markt in top Positionen, sodass man diese durchaus bereits als echte Klassiker bezeichnen kann. Dazu gehören auch Sonnenschutzcremes, Handcremes oder Gesichtscremes, welche sich durch einen besonders hohen Paraffinanteil auszeichnen. Vor allem Menschen, die unter stark strapazierter Haut leiden oder die aktiv etwas gegen zu trockene Haut bzw. gegen Faltenbildung tun möchten, sind nach bisherigen Erkenntnissen mit einem solchen Produkt gut beraten. Fakt nämlich ist, dass sich die Fältchenbildung durch den Einfluss von Paraffin durchaus reduzieren kann, und auch die in der Haut gespeicherte Feuchtigkeit wird so länger in den Zellen gespeichert. Ein entscheidender Unterschied also zu so manchem gleichwertigen Produkt, dem kein Paraffin zugefügt worden ist.





Weisses Paraffin (Bild: KPG_Payless / Shutterstock.com)

Weisses Paraffin (Bild: KPG_Payless / Shutterstock.com)




Die Zahlen sprechen für sich

Sicherlich sind die nahezu stetig steigenden Umsatzzahlen mit Blick auf paraffinhaltige Produkte aus der Kosmetikindustrie ein Indiz dafür, dass viele Verbraucher vor allem eines wollen: günstige Kosmetika, die sich durch sofort sichtbare Effekte auszeichnet. In gewisser Weise ist das bei Präparaten, die über einen gewissen Paraffinanteil verfügen, auf den ersten Blick auch der Fall: Fältchen werden gemildert, die Haut sieht glatter und frischer aus. Jedoch bietet es sich an, auch mal den Blick hinter die „Kulissen“ zu wagen. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen nämlich erneut deutlich auf, dass Paraffin nicht biologisch abbaubar ist. Vielmehr bildet dieser Stoff mit der Zeit einen dünnen, aber unsichtbaren Film auf der Haut, welcher über kurz oder lang dazu beiträgt, den körpereigenen Regulationsmechanismus zu beeinträchtigen. So zeigt sich darüber hinaus, dass entsprechende Produkte oft schon nach einer nur mehrwöchigen Anwendung die Poren der Haut verstopfen können, sodass sich in der Konsequenz schon bald Unreinheiten, Pickelchen und sogar Milien bilden können. Und nicht nur das: Es konnte in umfangreichen Studien sogar nachgewiesen werden, dass sich Paraffin nach einer gewissen Zeit – sofern es in besonders grossen Mengen angewendet wird – in inneren Organen des menschlichen Körpers, zum Beispiel in den Lymphknoten, in der Leber oder in den Nieren ansiedeln kann.

Der Blick hinter die Kulissen lohnt sich

Als Faustregel gilt, auf Kosmetikprodukte zu verzichten, bei denen der Anteil an Paraffin höher als 10 Prozent ist. Sicherlich geht es keineswegs darum, paraffinhaltige Produkte negativ darzustellen. Jedoch macht der nach wie vor hohe Beliebtheitsgrad dieser Präparate doch deutlich, dass es sinnvoll ist, den Verbraucher zumindest auf ein mögliches vorhandenes Gefahrenpotenzial aufmerksam zu machen.



Haben Sie sich einmal Gedanken darüber gemacht, welche Bedeutung hinter den lateinischen Bezeichnungen für Paraffin stecken mag? Auch hier schadet es nicht, einmal genauer hinzusehen. So bedeutet die Bezeichnung Paraffinum affinis nichts anderes, als „wenig reaktionsfähig“.

Zu berücksichtigen ist also, dass Paraffin an sich zwar eine Reihe bemerkenswerter Vorzüge aufweist, dass auf der anderen Seite jedoch auch der eine oder andere Nachteil zu beachten ist. Wer sich auf eine wirklich gesundheitsbewusste Art pflegen möchte, der verzichtet generell auf Substanzen, die nicht auf natürliche Art und Weise hergestellt wurden. So können Sie ausserdem Allergien vermeiden und unnötigen Belastungen durch chemische Einflüsse aus dem Weg gehen.

Tipp: Die können den Wirkeffekt hochwertiger Kosmetika noch verstärken, wenn Sie sie einfach mal ein wenig länger einwirken lassen. Sorgen Sie mit angenehmem Licht für wohlige Atmosphäre, lesen Sie ein gutes Buch und entspannen Sie sich, während Ihre Gesichtscreme oder -maske wirkt.



 

Oberstes Bild: Paraffin ist in den unterschiedlichsten Kosmetikprodukten zu finden. (kiri11 / Shutterstock.com)



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Über Sandra Katemann

Sandra Katemann ist ausgebildete Bürofachwirtin im Personal- und Rechnungswesen, Werbetexterin und Coach und seit 2006 freiberuflich tätig. Sie verfügt über umfassendes Know-how in Sachen Marketing, Personalwesen, Redaktion, Konzeption, Presse- und Textarbeit.


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