Sportmuffel? So klappt die Bewegung im Sommer trotzdem!

17.07.2014 |  Von  |  Figur, Fitness
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Sportmuffel? So klappt die Bewegung im Sommer trotzdem!
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Wenn die Temperaturen im Sommer nach oben klettern und draussen wieder die fitten Langläufer oder durchtrainierten Biker zu sehen sind, überkommt Sportmuffel regelmässig ein schlechtes Gewissen; denn dass Sport gesund ist und dem gesamten Organismus guttut, weiss jeder. Doch Menschen, die sich überhaupt nicht zum Sport aufraffen können, sollten wissen: Die Bewegung klappt auch ohne straffen Trainingsplan, leicht und spielerisch. Das Gute daran: Man kann die ganze Familie integrieren und eine tolle Zeit miteinander verbringen!

Beim Spaziergang im Park – Slackline



Gemeinsam mit den Kindern etwas Zeit im Freien zu verbringen, gehört im Sommer einfach dazu. Um zusätzlich für etwas Bewegung zu sorgen, können Sportmuffel zur sogenannten „Slackline“ greifen. Das Prinzip ist ganz einfach: Man spannt entweder ein Gurt- oder ein Schlauchband locker zwischen zwei Bäumen und versucht anschliessend, auf der so ausgerichteten Linie zu laufen. Bei dieser Aktion kann die ganze Familie mitmachen; und es können sogar kleine Wettkämpfe veranstaltet werden: Wer schafft die längste Stecke auf dem Band? Nebenbei wird die Gesässmuskulatur in Form gebracht; vor allem aber kommt Slackline der Balance, Koordination und Konzentration zugute. Eine tolle Gelegenheit, den Spaziergang im Park etwas kreativer zu gestalten!

Querfeldeinläufer statt Rundentraber

Viele Sportmuffel können sich nicht zum Laufen aufraffen, weil sie die Runden im Park oder im Stadion langweilig finden. Dann gilt: Der Querfeldeinlauf ist wieder angesagt! Hierbei geht es nicht mehr nur um die Bewegung an sich oder um das Erreichen einer neuen Bestzeit! Viel wichtiger als derartige sportliche Intentionen sind beispielsweise das Erkunden der Gegend oder das Entdecken einer neuen, besonders reizvollen Route. Wer mit dieser Einstellung läuft, tut nicht nur etwas für die Gesundheit, sondern nimmt auch noch ganz neue optische Eindrücke auf, die das Training viel interessanter machen. Wer am liebsten in der Gruppe läuft, kann die einzelnen Laufeinheiten mit einem tollen Spiel verbinden, zum Beispiel mit einer Schnitzeljagd.

„Stand-up-Paddling“ – für faule Wassernixen



Auch wer seinen Urlaub am Meer oder an einem See verbringt, kann leicht für mehr Bewegung und etwas Sport sorgen. Bei Sportmuffeln ist besonders das „Stand-up-Paddling“ beliebt: Hierbei steht man auf einem Surfbrett und bewegt sich mit Hilfe eines langen Paddels vorwärts. Auf diese Weise ist es möglich, die schöne Umgebung zu geniessen und gleichzeitig für mehr Bewegung zu sorgen. Und wenn die Puste ausgeht: Einfach treiben lassen und sich etwas ausruhen! Im Gegensatz zum Surfen ist der stehende Paddler nicht von Windverhältnissen abhängig. Zusätzliches Plus: Durch die Paddelbewegungen werden zahlreiche Muskeln gleichzeitig trainiert und darüber hinaus verbessert man auch das Balancegefühl.

Bewegung am Strand. (Bild: dotshock / Shutterstock.com)

Bewegung am Strand. (Bild: dotshock / Shutterstock.com)

Bewegung am Strand

Wer einen Urlaub am Meer macht, kann sich über vielfältige Möglichkeiten freuen, auf spielerische Art und Weise für mehr Bewegung zu sorgen. Dabei sollte man wissen, dass bei allen Aktivitäten, die am Strand ausgeführt werden, eine höhere Anstrengung und ein grösserer Trainingseffekt vorausgesetzt werden können, da der Sand nicht die selben Bedingungen schafft wie ein harter Untergrund. Ob Sommerspaziergänge am Strand, Beachvolleyball oder das Spielen mit dem Nachwuchs – der Trainingseffekt ist hier gleich grösser. Wer in einer Gruppe oder mit etwas älteren Kindern unterwegs ist, kann auch einmal Beach-Soccer ausprobieren; der Trainingseffekt wird durch den sandigen Untergrund noch verstärkt, sodass sich Muskeln vor allem an den Beinen aufbauen.



Fitness für die Strasse



Das skateboardähnliche Fortbewegungsmittel, das man immer häufiger auch in der Stadt entdeckt, stellt das neue Trainingsgerät für Sportmuffel dar; dabei präsentiert das sogenannte „Longboard“ gegenüber dem klassischen Skateboard zahlreiche Vorteile: Die grösseren Räder und die Länge machen eine besonders knieschonende Fortbewegung möglich, weil Unebenheiten auf der Strasse besser abgefedert werden können. Insbesondere kurze Strecken können mit dem trendigen Fortbewegungsmittel leicht zurückgelegt werden.

Märchenstunde beim Nordic Walking

Wer jüngere Kinder hat, kann einmal Nordic Walking der etwas anderen Art ausprobieren: Man nimmt den Nachwuchs zum Training mit den Stöcken einfach mit und wählt besonders eindrucksvolle Routen, zum Beispiel durch den Wald; nebenbei erzählt man den Kindern aufregende Geschichten, sodass Feen, Zauberer und Waldhexen ganz nah erfahren werden können und lebendig werden. Ein Jägerhochsitz, den man auf dem Weg findet, wird zum Hochturm von Zauberern, ein besonders mächtiger Baum ist sicher von einer Hexe verwandelt worden – auf diese Weise vergeht die Zeit wie im Flug und sowohl Kinder als auch die Eltern profitieren von dem spannenden Spaziergang.

Fazit

Wer sich häufiger bewegen möchte und zu den Sportmuffeln gehört, muss nicht sofort ein strenges Training mit einer ausgesuchten Sportart starten; schon kleine Veränderungen, die spielerisch in den Alltag eingebaut werden können, zeigen erste Trainingserfolge. Und: Es kostet viel weniger Überwindung, sich zu mehr Bewegung aufzuraffen, wenn der Spassfaktor und nicht das Training an sich oder das Erreichen einer persönlichen Bestzeit im Vordergrund steht!



 

Oberstes Bild: © EpicStockMedia – Shutterstock.com

Über Lara Marie Balzer

Lara Marie Balzer hat den Beruf der Pharmazeutisch-technischen Assistentin mit den Zusatzqualifikationen "Ernährungsberatung" und "Ganzheitliche Medizin/Naturheilkunde" erlernt und mit großer Freude mehrere Jahre in einer naturheilkundlich orientierten Apotheke gearbeitet, bevor sie ein Studium begann (Lehramt Chemie und Religion).


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