Fitnessarmband oder Smartwatch – was hilft beim Training?

10.07.2014 |  Von  |  Fitness
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Fitnessarmband oder Smartwatch – was hilft beim Training?
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Selbst wenn hochwertiges Make-up oder eine bewusste und kalorienarme Ernährung zur eigenen Schönheit beitragen – ein regelmässiges Fitnesstraining ist für einen attraktiven Anblick bis ins hohe Alter unverzichtbar. Gerade Laufen oder Radfahren gehören zu den beliebtesten Massnahmen, um häufiger aktiv zu werden. Mit elektronischer Unterstützung lässt ich das Training dabei noch sinnvoller gestalten.

Seit einigen Jahren werden von verschiedenen Händlern und Unternehmen sogenannte Smartwatches beworben, mit denen sich die Unterstützung beim Training in kompakter Form um das Handgelenk legen lässt. Mit ihrem grossen Funktionsspektrum stellen Smartwatches sogar eine handliche Alternative zum klassischen Mobiltelefon dar. Genau diese ergänzenden Funktionen werden vielen Sportlern jedoch nicht zusagen.



Wer das kleine Gerät ausschliesslich benötigt, um Sport zu treiben, und beispielsweise keine Telefonate während des Trainings annehmen möchte, sollte sich auf die Suche nach Fitnessarmbändern begeben. Diese erfüllen im Trainingsbereich die gleichen Funktionen wie eine Smartwatch, zusätzliche Features wie die Anzeige eingehender Anrufe oder E-Mails werden jedoch nicht geboten. Eine Gegenüberstellung der beiden Devices mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten lohnt in jedem Fall und zeigt nicht zuletzt beim Kaufpreis grosse Unterschiede auf. Durch die wachsende Vielfalt an Modellen mit immer neuen Sonderfunktion wird diese Auswahl nicht gerade einfacher.

Den Nutzen eines Trainingsgerätes richtig einschätzen

Zweifelsohne macht das Training mit technischer Unterstützung mehr Spass und hilft dabei, einzelne Trainingseinheiten besser zu dosieren sowie den langfristigen Erfolg zu überwachen. Bevor spontan zu einem der Geräte für die eigene Fitness gegriffen wird, sollten Einsatzbereich und Nutzen von Fitnessarmband oder Smartwatch genau überdacht werden.

Die Frage ist vorrangig, wie häufig trainiert wird, und welche Unterstützung man sich hierbei vom Gerät erwartet. Wer nur grundlegende Funktionen wie einen Schrittzähler, die Kilometerangabe oder den Pulsschlag überwachen möchte, entscheidet sich mit einer Smartwatch für ein überdimensioniertes Gerät. Hier heisst es, deutlich weniger Geld in ein Fitnessarmband zu investieren und sich an einer geringeren Anzahl dennoch ausreichender Funktionen zu erfreuen.



Keine Erreichbarkeit während des Trainings

Für manche Freizeitsportler ist das regelmässige Joggen oder Radfahren die ideale Abwechslung zum stressigen Berufsleben. Jede Störung während des Trainings soll bewusst unterbunden werden, sodass die Erreichbarkeit während der Trainingseinheit bewusst vermieden wird. In diesem Fall ist eine Smartwatch aus verständlichen Gründen die falsche Anschaffung. Ein Fitnessarmband reicht völlig und sorgt für eine technische Unterstützung ohne die unangenehmen Nebeneffekte einer vernetzten und digitalen Welt. Die Entscheidung ist vergleichbar mit der Frage, ob bewusst in ein GPS-System für Radtouren oder Wanderungen investiert wird bzw. entsprechende Apps und Funktionen des eigenen Smartphones ausreichen.

Mit der Smartwatch in jeder Trainingseinheit im Kontakt bleiben



Wer zum Start in den Tag oder in der Mittagspause eine kleine Fitnesseinheit einlegt, wird je nach Tag oder Branche erreichbar bleiben wollen. Hierbei muss es nicht zwingend um berufliche Kontakt gehen, auch beim eigenen Nachwuchs im Kindergarten oder der Schule kann ein direkter Anruf von Mutter oder Vater gewünscht sein. In diesem Fall ist klar, dass eine Smartwatch die bessere Alternative darstellt, um selbst beim Laufen oder Radfahren das Gespräch annehmen zu können. Ein gehobener Komfort beim Telefonieren entsteht, der es dennoch nicht notwendig macht, ein vergleichsweise schweres Smartphone mit sich zu führen und diesen schlimmstenfalls bei einer aktiven Bewegung zu verlieren.

Armband und Smartphone sinnvoll miteinander verbinden

Wird die elektronische Auswertung von Trainingsdaten gewünscht, ohne hierfür gleich in eine kostspieligere Smartwatch zu investieren, wird eine entsprechende Unterstützung auch von den meisten modernen Armbändern geliefert. Wichtig ist hierfür, die passende App für das eigene Smartphone zu finden, um eine Verbindung mit dem Armband herstellen zu können.

Beim Kauf der Fitnessarmbänder wird meist auf die entsprechende Software hingewiesen, mit deren Hilfe eine spätere Auswertung auf Handy, Netbook und anderen Geräten möglich wird. Natürlich muss das Smartphone hierfür nicht am Körper getragen werden, was den Nutzen der Funktion stark einschränken würde. Vielmehr kann nach Trainingsende eine Übertragung zwischen den beiden Geräten stattfinden, wobei mit der richtigen Software eine durchdachte Trainingsanalyse möglich wird.





Sowohl bei Smartwatches als auch reinen Fitness-Armbändern geht die technische Entwicklung über die letzten Jahre stetig weiter. (Bild: Chesky / Shutterstock.com)

Sowohl bei Smartwatches als auch reinen Fitness-Armbändern geht die technische Entwicklung über die letzten Jahre stetig weiter. (Bild: Chesky / Shutterstock.com)

Funktionen tragbarer Geräte stets individuell anpassen

Sowohl bei Smartwatches als auch reinen Fitness-Armbändern geht die technische Entwicklung über die letzten Jahre stetig weiter. Immer neue Funktionen werden von den Geräten geboten. Stand in früheren Zeiten die klassische Kalorien- oder Pulsuhr im Vordergrund, gibt es heute Geräte mit GPS-Halsbändern für den Hund oder der Möglichkeit zur Verbindung mit einer Videobrille.

Natürlich wächst mit jeder zusätzlichen Funktion eines Gerätes auch der Preis, weshalb eine genaue Anpassung der gesamten Performance an die eigenen Bedürfnisse umso wichtiger ist. Bei einem Blick ins Sortiment des Fachhändlers vor Ort oder beim Besuch von Amazon & Co. sollte daher in aller Ruhe auf ausführliche Angaben zum Funktionsspektrum geachtet werden. Wer kein Geld zu verschenken hat und genau weiss, ob ein Training mit oder ohne zusätzliche Erreichbarkeit das Richtige ist, wird hierüber die sinnvollste Wahl treffen.



 

Oberstes Bild: © Mile Atanasov – Shutterstock.com


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