Sommerpflege für die Haare – hilfreiche Tipps

12.06.2014 |  Von  |  Haarpflege
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Sommerpflege für die Haare – hilfreiche Tipps
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Wenn draussen die Temperaturen steigen, ist das Haar wieder zusätzlichen Belastungen ausgesetzt; durch die Hitze wird es spröde, und insbesondere die Haarspitzen trocknen leicht aus. Die Folge: Die Haare wirken insgesamt matt und glanzlos. Doch mit einigen einfachen Massnahmen kann es ganz leicht gelingen, das Haar zu stärken und optimal für den Sommer zu rüsten – mit nachhaltigem Glanzeffekt.

Die Pflege der Haare in der Sommerzeit beginnt mit der Haarwäsche, die insbesondere bei Strandferien etwas intensiver ausfallen sollte. Als beste Zeit zum Haarewaschen präsentieren sich die Abendstunden; jetzt können Reste von diversen Stylingprodukten und Sand effektiv entfernt werden. Bevor mit dem Waschvorgang begonnen wird, sollten die Haare sorgfältig gekämmt werden, denn dann kann man sie nach dem Waschen leichter entwirren. Als besonders schonend haben sich sanfte Shampoos erwiesen, die ätherische Öle enthalten und frei von Silikonen sind. Am besten eignen sich Zubereitungen aus der Naturkosmetik, die das Haar auch bei häufiger Anwendung nicht austrocknen.



Aber Vorsicht: Da die Haare im Sommer häufiger gewaschen werden als zu anderen Jahreszeiten, sollte nur jeweils ein kleiner Klecks Shampoo zum Einsatz kommen, um eine Überpflege zu vermeiden.

Haarkur – weniger ist mehr!

Nach dem Waschen werden die Haare gründlich ausgespült; hierfür wird klares Leitungswasser verwendet. Anschliessend kann noch eine pflegende Haarkur aufgetragen werden, die sehr angegriffenes Haar nachhaltig aufbaut. Allerdings sollte auch in der Sommerzeit das Haar nicht öfter als zweimal in der Woche mit einer zusätzlichen Kur versorgt werden; es besteht sonst die Gefahr, dass die Haare schwer werden und sich schlechter frisieren lassen. Eine gute Alternative für sehr widerspenstige und schlecht kämmbare Haare sind spezielle Pflegesprays, die nach dem Waschen auf das noch feuchte Haar aufgetragen werden und für eine bessere Kämmbarkeit sorgen. Solche Sprays sind auch mit zusätzlichem UV-Schutz für den Sommer erhältlich und verleihen dem Haar zusätzlichen Glanz.

Nach der Haarwäsche – Spülen der Haare



Nachdem die Einwirkzeit der Kur beendet ist, werden die Haare zum Schluss noch einmal sorgfältig mit klarem Leitungswasser ausgespült. Dabei sollten alle Pflegereste vollständig entfernt werden. Wenn man mit den Fingern an einer Strähne entlangfährt und dabei ein quietschendes Geräusch zu hören ist, ist das Haar vollständig von Pflegeprodukten befreit. Für den letzten Spülgang wird anschliessend noch einmal eine niedrige Wassertemperatur eingestellt: Mit dem kalten Wasser wird die Schuppenschicht der Haare geschlossen. Gleichzeitig wird eine verringerte Talgproduktion erreicht, die ansonsten häufig zu fettigem und schlecht frisierbarem Haar führt.





Trocknen der Haare – sanft und vorsichtig. (Bild: Alliance / Shutterstock.com)

Trocknen der Haare – sanft und vorsichtig. (Bild: Alliance / Shutterstock.com)

Trocknen der Haare – sanft und vorsichtig

Ist der Waschgang beendet, werden die Haare sanft getrocknet. Dabei sollte das klassische Trockenrubbeln unbedingt vermieden werden, denn nasse oder feuchte Haare zeigen sich besonders empfindlich und brechen leicht. Auch eine Überdehnung der Haare ist möglich und sollte vermieden werden. Besser: Nach dem Waschen drückt man die Haare in einem Handtuch vorsichtig aus. Schlecht kämmbares Haar wird jetzt zusätzlich noch mit einem Pflegespray versorgt, bevor die einzelnen Strähnen mit einem breitzinkigen Kamm voneinander getrennt werden. Besonders während der Sommermonate ist es leicht möglich, die Haare in der Sonne trocknen zu lassen.

Soll der Föhn eingesetzt werden, ist darauf zu achten, dass der Luftstrom keine zu hohen Temperaturen erreicht. Heisses und langes Trockenföhnen schädigt die Haare und lässt sie matt und brüchig werden.

Pflege für die Spitzen

Insbesondere die Haarspitzen reagieren empfindlich auf die starke Einwirkung von Sonnenstrahlen und sollten deshalb besonders geschützt werden. Zu diesem Zweck hat sich die regelmässige Pflege mit speziellen Haarölen bewährt, die am besten täglich in die Spitzen einmassiert werden. Wiederum ist der Rückgriff auf ein Produkt aus der Naturkosmetik sinnvoll, da hier auf schädigende Zusatzstoffe verzichtet wird. Das Öl wird vorsichtig auf die Haarspitzen gebracht, sanft eingeknetet und im Haar belassen.

Sonnenschutz für die Haare – im Sommer ein Muss

Nicht nur die Haut benötigt einen optimalen Sonnenschutz – auch das Haar sollte während der warmen Jahreszeit mit einem zusätzlichen UV-Filter gerüstet werden. Insbesondere sehr dünnes oder feines Haar profitiert von speziellen Sonnensprays, die mehrmals am Tag auf das Haar aufgesprüht werden sollten. Dabei entfalten die Inhaltsstoffe der Sprays mehrfache Wirkungen: Zum einen schützen spezielle Repairsubstanzen die Haare, zum anderen wird auch das Eindringen von UV-Strahlen in die Kopfhaut effektiv verhindert. Der eingebaute Lichtschutzfaktor kann mit einem Farbschutzspray kombiniert werden, das insbesondere bei koloriertem Haar für zusätzlichen Glanz und Strahlkraft sorgt.

Schnelle Behebung von Sonnenschäden



Mit gezielte ausgewählten Pflegeprodukten sind die Haare optimal vor dem Einfluss von UV-Strahlen geschützt. Trotzdem sollten die Haare auch nach dem Sonnenbad mit einem After-Sun-Produkt gepflegt werden. Spezielle Conditioner spenden ausreichend Feuchtigkeit und verleihen dem Haar eine bessere Struktur und mehr Glanz.

Fazit

Wer im Sommer seine Haare intensiv pflegt, kann sich über besonders widerstandsfähiges und kräftiges Haar freuen. Beim Einsatz diverser Pflegeprodukte sollte jedoch immer auch beachtet werden, dass die verwendeten Mengen klein bleiben; anderenfalls gewöhnt sich das Haar an die Intensivpflege und wird schwer, so dass es sich schlechter frisieren lässt.



 

Oberstes Bild: © Mila Supinskaya – Shutterstock.com

Über Lara Marie Balzer

Lara Marie Balzer hat den Beruf der Pharmazeutisch-technischen Assistentin mit den Zusatzqualifikationen "Ernährungsberatung" und "Ganzheitliche Medizin/Naturheilkunde" erlernt und mit großer Freude mehrere Jahre in einer naturheilkundlich orientierten Apotheke gearbeitet, bevor sie ein Studium begann (Lehramt Chemie und Religion).



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