Für umwerfend schönes Haar: Pflegende Haarkuren selbst herstellen

09.05.2014 |  Von  |  Haarpflege
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Für umwerfend schönes Haar: Pflegende Haarkuren selbst herstellen
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Neben der ganz konventionellen Kombination aus Haarshampoo und Haarspülung eignen sich Haarkuren dazu, dem Haar etwas ganz Besonderes zu gönnen – nämlich eine zusätzliche Pflegeeinheit, meist ein- oder zweimal wöchentlich angewendet. Natürlich gibt es im Einzelhandel eine Vielzahl unterschiedlichster Produkte, doch viele Haarkuren können mit wenig Aufwand und einfachsten Zutaten auch in Eigenarbeit hergestellt werden.

Dies ist nicht nur sehr kostengünstig, sondern auch natürlicher, denn die Inhaltsstoffe sind bei eigener Herstellung lückenlos bekannt. Konventionelle Haarkuren hingegen beinhalten nicht selten Inhaltsstoffe, die auf der empfindlichen Kopfhaut nichts zu suchen haben. Etwa Konservierungsmittel, die auf Formaldehyd oder halogenorganischen Verbindungen basieren – diese Inhaltsstoffe stehen im Verdacht, krebserregend zu sein bzw. Allergien auszulösen. Haarkuren, die im Einzelhandel erhältlich sind, enthalten in der Regel Parfüm, um einen angenehmen Duft zu erzeugen. Allerdings werden hier oftmals künstlich hergestellte polyzyklische Moschusverbindungen eingesetzt – diese Stoffe können sich im Fettgewebe anreichern und sind auch aus umwelttechnischer Sicht ein Problem. Durch die Herstellung eigener Haarkuren aus natürlichen Inhaltsstoffen wird also nicht auf Wirksamkeit verzichtet, sondern auf schädliche, industrielle Inhaltsstoffe.



Welche Haarkur eignet sich für mich persönlich?

Die Auswahl der geeigneten Haarkur ist in erster Linie vom individuellen Haartyp abhängig. Grundsätzlich kann jede Haarkur verwendet werden, allerdings ist es je nach Inhaltsstoffen nicht immer sinnvoll. Deshalb ist es ratsam, eine Haarkur zu wählen, die exakt die Inhaltsstoffe liefert, die das Haar benötigt.

Die Haarkur mit Joghurt, Honig und Ei eignet sich beispielsweise bei stark strapaziertem oder sehr trockenem Haar. Mehr Glanz und Feuchtigkeit verleiht eine Avocado-Zitrone-Haarkur. Eine Kombination aus Aloe Vera und Jojobaöl ist dazu in der Lage, sprödes und unter Spliss leidendes Haar zu glätten und mit Feuchtigkeit zu versorgen. Für kräftigere Haarfasern, Feuchtigkeit und eine Extra-Portion Pflege für empfindliche Kopfhaut ist die Anwendung mit einer Quark-Haarkur mir Vitamin-E-Zusatz empfehlenswert.

Joghurt-Honig-Ei-Haarkur spendet Feuchtigkeit und bietet Schutz vor Trockenheit



Die Joghurt-Honig-Ei-Haarkur zählt zu den Klassikern unter den Selfmade-Haarkuren, denn sie ist hochwirksam sowie einfach und kostengünstig herstellbar. Diese Haarkur eignet sich bei sehr trockenem und strapaziertem Haar, die Anwendung sollte ein- bis zweimal pro Woche erfolgen. Durch das Milcheiweiss im Joghurt erhält das Haar spürbar mehr Feuchtigkeit, das im Eidotter enthaltene Lecithin ist mit reichhaltigen Ölen vergleichbar und schützt vor Trockenheit.

Für eine Anwendung werden 150 Gramm Naturjoghurt (Fettanteil: 3,5 %), ein geschlagenes Ei, zwei Esslöffel Jojobaöl, ein Teelöffel Honig sowie zwei Tropfen Weizenkeimöl benötigt. Nach der Vermengung der Zutaten wird die Haarkur kurz in der Mikrowelle erwärmt, um danach auf das Haar aufgetragen zu werden. Eine improvisierte Plastikhaube verhindert, dass die Haarkur antrocknet – auch zusätzliche Wärme, etwa durch das Tragen eines Handtuches auf dem Kopf, verbessert den Effekt. Nachdem die Haarkur ausreichend eingewirkt ist, wofür einige Minuten vergehen sollten, wird das Haar mit einem Haarshampoo gründlich ausgewaschen, um wirklich alle Rückstände zu entfernen.

Avocado-Zitrone-Haarkur liefert Feuchtigkeit und lässt das Haar glänzender aussehen

Auch die Avocado-Zitrone-Haarkur ist trotz der einfachen Herstellung hochwirksam in der Anwendung. Für eine Anwendung werden eine reife Avocado sowie zwei Esslöffel Jojobaöl und ein Spritzer Zitronensaft benötigt. Das Haar erhält durch die Inhaltsstoffe des Avocado-Fruchtfleisches nicht nur Feuchtigkeit, sondern auch wertvolle Fettsäuren. Die Zitrone sorgt für glanzvolleres Haar.

Die Avocado-Zitrone-Haarkur eignet sich insbesondere bei Haar, welches feuchtigkeitsarm ist und zur Glanzlosigkeit neigt. Die Anwendung sollte ein- bis zweimal wöchentlich erfolgen. Zur Herstellung muss die Avocado zunächst geschält, danach entkernt werden. Dann wird das Fruchtfleisch mittels Pürierstab zerkleinert, bis eine gleichmässige Masse entsteht. Diese wird dann mit dem Jojobaöl und dem Zitronensaft angereichert.

Auch diese Haarkur wird auf das angefeuchtete Haar aufgetragen, allerdings müssen hier die Haaransätze ausgespart werden. Nachdem die Haarkur etwa eine Viertelstunde einwirken konnte, sollte sie unter Zuhilfenahme eines Haarshampoos gründlich ausgespült werden, um Rückstände zu entfernen.

Avocado-Zitrone-Haarkur liefert Feuchtigkeit und lässt das Haar glänzender aussehen. (Bild: Olyina / Shutterstock.com)

Avocado-Zitrone-Haarkur liefert Feuchtigkeit und lässt das Haar glänzender aussehen. (Bild: Olyina / Shutterstock.com)

Avocado-Zitrone-Haarkur liefert Feuchtigkeit und lässt das Haar glänzender aussehen



Auch die Avocado-Zitrone-Haarkur ist trotz der einfachen Herstellung hochwirksam in der Anwendung. Für eine Anwendung werden eine reife Avocado sowie zwei Esslöffel Jojobaöl und ein Spritzer Zitronensaft benötigt. Das Haar erhält durch die Inhaltsstoffe des Avocado-Fruchtfleisches nicht nur Feuchtigkeit, sondern auch wertvolle Fettsäuren. Die Zitrone sorgt für glanzvolleres Haar.

Die Avocado-Zitrone-Haarkur eignet sich insbesondere bei Haar, welches feuchtigkeitsarm ist und zur Glanzlosigkeit neigt. Die Anwendung sollte ein- bis zweimal wöchentlich erfolgen. Zur Herstellung muss die Avocado zunächst geschält, danach entkernt werden. Dann wird das Fruchtfleisch mittels Pürierstab zerkleinert, bis eine gleichmässige Masse entsteht. Diese wird dann mit dem Jojobaöl und dem Zitronensaft angereichert.



Auch diese Haarkur wird auf das angefeuchtete Haar aufgetragen, allerdings müssen hier die Haaransätze ausgespart werden. Nachdem die Haarkur etwa eine Viertelstunde einwirken konnte, sollte sie unter Zuhilfenahme eines Haarshampoos gründlich ausgespült werden, um Rückstände zu entfernen.

Aloe-Vera-Jojobaöl-Haarkur glättet strapazierte Spitzen und liefert Feuchtigkeit

In den vergangenen Jahren hat sich Aloe Vera in der Kosmetikindustrie einen festen Platz ergattert. Auch in dieser Haarkur kommt Aloe Vera (in Gelform, zwei Esslöffel) zum Einsatz, im konkreten Fall in Kombination mit einer reifen Avocado, dem Saft einer halben Zitrone und einem Esslöffel Jojobaöl. Die Anwendung sollte auch hier ein- bis zweimal pro Woche erfolgen, sie eignet sich insbesondere bei Haar, das unter Spliss leidet und spröde wirkt. Denn das in der Haarkur enthaltene Jojobaöl trägt zur Glättung strapazierter Haarspitzen bei, während das Aloe-Vera-Gel viel Feuchtigkeit spendet.

Ähnlich wie bei der Avocado-Zitrone-Haarkur wird auch hier die reife Avocado geschält und entkernt, danach mit einem Pürierstab zu einer gleichmässigen Masse verarbeitet, welcher die weiteren Zutaten hinzugefügt werden. Die fertige Haarkur wird auf das angefeuchtete Haar aufgetragen, die Einwirkzeit beträgt 20 Minuten. Auch hier sollte eine Abdeckung mittels Plastikhaube vorgenommen werden, um zu verhindern, dass die Haarkur antrocknen kann. Nach dem Einwirken wird das Haar mit warmem Wasser und Haarshampoo gründlich ausgespült.

Quark-Haarkur mit Vitamin-E-Zusatz: Pflege für Kopfhaut und Haarfasern

Auch die Quark-Haarkur zählt zu den Basics unter den Selfmade-Haarkuren, ist sie doch einfach und kostengünstig herstellbar – und dennoch hochwirksam. Für eine Anwendung werden je vier Esslöffel Quark und Mandelöl mit dem Saft einer halben Orange und zwei Vitamin-E-Kapseln vermischt, bis eine homogene Masse entsteht. Die Anwendung sollte nur einmal pro Woche ausgeführt werden und eignet sich insbesondere bei trockenem und strapaziertem Haar. Die Einwirkzeit bei dieser Haarkur beträgt 20 Minuten, auch hier empfiehlt sich der Einsatz einer Plastikhaube zum Schutz vor Antrocknung. Auch hier zum Schluss die Haarkur mit warmem Wasser und Haarshampoo ausspülen.



 

Oberstes Bild: © Subbotina Anna – Shutterstock.com

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