Schwarzes Gemüse – diese fünf Sorten überzeugen in Sachen Gesundheit

30.10.2014 |  Von  |  Ernährung
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Schwarzes Gemüse – diese fünf Sorten überzeugen in Sachen Gesundheit
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Wenn Sie auf ausgewogene Ernährung und einen gesunden Lebensstil achten, gehört Gemüse sicherlich zu den fixen Bestandteilen in Ihrer Küche. Doch damit Sie alle gesunden Vitamine aufnehmen, muss es nicht unbedingt bunt zugehen. Denn gerade schwarze Gemüsesorten sind erwiesenermassen inhaltsreicher als ihre bunten Verwandten.

Auch wenn gerade diese Gemüsevarianten nicht immer ganz so appetitlich aussehen, enthalten sie oftmals mehr wertvolle Inhaltsstoffe als die grünen, gelben oder roten Sorten. Leider hat diese Tatsache dazu geführt, dass auch der Verkaufserfolg durch die weniger attraktive Farbgebung zu wünschen übrig liess, womit wiederum ein Rückgang im Anbau zu verzeichnen war. Dabei dürfen die schwarzen Sorten keinesfalls aus Gemüseregal und Küche verschwinden, denn manche sind wahre Powerfrüchte.



Schwarzer Mais als wertvolle Nahrungsquelle

Bei vielen gehört gelber Mais in Form von leckerem Popcorn zum Snacken einfach dazu. Doch wer kennt den schwarzen Mais, auch als Black Aztek bezeichnet? Er stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika und wird von den dortigen Völkern bereits lange als wertvolle Nahrungsquelle genutzt. Die süsslich schmeckenden Kolben, die ab Mitte September geerntet werden können, eignen sich hervorragend zum Braten und Kochen, aber auch für den Grill. Dabei kann entweder der ganze Kolben verarbeitet oder gegrillt werden oder aber man macht sich die Mühe und erntet die Maiskörner vor der weiteren Verarbeitung.

Schwarze Paprika gibt es in mehreren Sorten

Die schwarze Paprika gibt es in den Sorten Mavras und Purple Beauty, wobei die violette Färbung nur im unreifen Zustand vorhanden ist. Die Früchte selbst sind grün und werden später durch die Sonneneinstrahlung schwarz, bevor sie kurz vor der Abreife kräftig rot werden. Der Geschmack dieser Paprikasorten ist angenehm mild, womit sie perfekt für einen gelungenen Grillabend geeignet sind. Denn die Reifezeit liegt im Sommer, womit etwa einem perfekten Barbecue an einem lauen Sommerabend nichts im Wege steht.



Schwarze Kichererbsen überzeugen durch ihre Pflanzenpracht

Die schwarze Kichererbse, auch Black Kabuli genannt, findet vor allem in der orientalischen Küche Verwendung. Die nährstoffreiche Delikatesse verfügt über viel Eiweiss und Vitamine und schmeckt eher nussig, womit sie vor allem zu Falafel und Hummus perfekt passt. Die zierlichen Blüten sind violett und ergeben nach der Aussaat im April eine sehenswerte Blütenpracht, bevor sich die Schoten ausbilden, die ein bis zwei Kerne enthalten.

Diese sollten vor der Verwendung in der Küche einige Zeit in der Sonne getrocknet werden, nur dann entwickeln die Nährstoffe ihre komplette Kompetenz und Wirkung. Die schwarzen Kichererbsen werden gekocht und sind hierzulande ebenso wie im Orient und Arabien eine gern gesehene und leckere Beilage.



Schwarzer Rettich wird als Wurzel verarbeitet

Der schwarze Rettich, der auch Winter-Rettich oder Pariser Rettich genannt wird, kann auf eine lange Tradition als Spender für Nährstoffe zurückblicken. Ob man nun Vitamine und Mineralien für gesundes Haar konsumieren möchte oder ein altes Hausmittel gegen Husten und Heiserkeit sucht, mit diesem Gemüse liegt man immer richtig. Die Wurzel, die verzehrt wird, enthält viele wertvolle aseptisch wirkende Stoffe wie Allylsenföl und Raphanol oder Senfölglykosid, die gegen Bakterien und Pilze wirken. Dabei wird sie bis zu 25 Zentimeter lang und hat eine längliche oder aber eine kreisrunde Optik mit dunkler Schale.



Der schwarze Rettich kann entweder als Beilagensalat verarbeitet werden oder aber als Gemüse, das allerdings roh verzehrt werden sollte. Pur oder mit etwas Salz schmeckt er am besten und kann seinen leicht scharfen Geschmack entwickeln, der zu einem Biobrot mit Butter oder aber zu einer Käseplatte hervorragend schmeckt.

Schwarzer Rettich. (Bild: George Dolgikh / Shutterstock.com)

Schwarzer Rettich. (Bild: George Dolgikh / Shutterstock.com)

Schwarze Möhren sind Urform der Karotte

Jeder kennt die orangefarbene Karotte, der eine umfassende gesunde Wirkung nachgesagt wird. Doch wer kennt die schwarze Schwester, die in Sachen Vitamine und Nährstoffe da absolut mithalten kann? Die Purple Haze, wie die schwarze Möhre auch genannt wird, zeichnet sich durch schwarz-violette Streifenzeichnung aus und hat einen sehr intensiven Geschmack. Enthalten sind neben Carotin auch Flavonoide und Phenolsäure, was jedem, der auf seine Gesundheit achtet, absolut gut tut. Bemerkenswert ist, dass sich die schwarze Möhre aufgrund ihrer bioaktiven Stoffe selbst gegen Schädlinge oder Pilzbefall perfekt zur Wehr setzen kann.

Auch wenn die schwarze Möhre im eigenen Garten angebaut werden kann, da sie weitgehend unempfindlich in Sachen Erdqualität und Anbaugebiet ist, dauert es lange, bis eine Ernte stattfinden kann. Denn auch wenn die ersten Triebe innerhalb von zehn bis zwanzig Tagen durch die Erde stossen, dauert es bis zu einem halben Jahr, bis die Pflanze derart stattlich ist, dass sie auch geerntet werden kann.



 

Oberstes Bild: © Preto Perola – Shutterstock.com

Über Susanne Mairhofer

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