Make-up-Varianten, die Männer hassen. Teil 1

18.08.2014 |  Von  |  Make-Up
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Make-up-Varianten, die Männer hassen. Teil 1
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Männer mögen hübsche Frauen, die ihre Vorzüge dezent betonen, wobei sie immer noch natürlich aussehen sollten. Weniger ist dabei meistens mehr. Doch selbstverständlich sehen die Herren der Schöpfung auch über die eine oder andere Styling-Sünde hinweg, wenn sie vom Wesen der Dame bezaubert sind.

Allerdings existieren tatsächlich einige Make-up-Varianten, bei welchen Männer am liebsten die Flucht ergreifen würden – vor allem, wenn sie diese beim ersten Date erblicken. Es gilt also gewisse Spielregeln beim Schminken für eine Verabredung zu beachten, ausser, man möchte den gewählten Herren provozieren, austesten oder in die Flucht schlagen.

Vorsicht vor diesen Schmink-Fauxpas

Frauen lieben es, sich Trends von den Models internationaler Catwalks abzuschauen und sich ebenso zu schminken. Doch bei einem schwarzen Lippenstift, der noch dazu lackiert glänzt, denken Männer eher an Teufelsaustreibung als an ein romantisches Date. Ausserdem hätten sie wohl Angst, beim zärtlichen Berühren der Lippen daran kleben zu bleiben.

Fast ebenso selten gefällt blutrote, dick aufgetragene Lippenfarbe. Ist die Frau noch dazu ein wenig blass und eher schmächtig, vermittelt das den Eindruck, sie wäre gerade Draculas Gruft entstiegen. Einen zärtlichen Kuss kann sich ein Mann dann nicht mehr wirklich vorstellen. Noch dazu, wo er befürchten muss, dass sein Gesicht danach rot verschmiert ist und er aussieht, als wäre er selbst ein Vampir.

Sobald ein neuer Trend für die Hände aufkommt, lassen Frauen häufig jedes Fingerspitzengefühl vermissen. Doch himmelblaue oder knallgelbe Nägel, mit Muster oder Glitzersternchen am Lack, passen nicht zu jedem Typ und Anlass, bedienen ausserdem eher das Kindchen-Schema.

Noch schlechter kommen extrem lange Nägel an: Da müssen sich die Männer nämlich entscheiden, ob sie Angst vor ausgekratzten Augen oder einem zerschrammten Rücken haben. Wie auch immer – krallen wird man sich das Date mit solchen Nägeln wohl nicht.

Zu buntes Augen-Make-up wirkt nicht nur so, als wäre die Frau in einen Topf mit Farbe gefallen, schillerndes Lila könnte beispielsweise auch rasch aussehen wie ein Veilchen vom Verlobten, der daheim sitzt. Das turnt Männer bestimmt nicht an.

Ein ebenmässiger brauner Teint ist etwas Schönes. Doch Männer sorgen sich rasch um ihr weisses Hemd oder T-Shirt, wenn der Verdacht besteht, die Farbe könnte nicht echt sein. Daher gilt: Lieber vorher ein Gesichtssolarium benutzen, als künstliche Bräune aufzutragen.

Rouge richtig auftragen ist eine Kunst. Doch Mann verzeiht eine kleine Unregelmässigkeit beim dezenten Rosé oder zarten Orange auf den Wagen eher, als grossflächige rosa Apfelbäckchen, mit welchen die Frau aussieht wie ein Teenager mit Mut zum Experimentieren. Noch dazu, wenn man sich tagsüber trifft und es sich um kein Abend-Make-up handelt.

Exotische Experimente und 80er-Style – Finger weg!

Tritt eine Frau mit rotem Lidschatten auf, muss sie damit rechnen, dass sie ihr Gegenüber eher mitleidig als bewundernd ansieht. Im schlimmsten Fall kommt die Frage: „Warum haben Sie denn geweint?“ und danach das Angebot, sein Herz auszuschütten. Diese Farbe auf den Augen ist also nur dann empfehlenswert, wenn man bereits im Vornhinein auf die Mitleidsmasche setzt.

Geschminkt sein wie eine Asiatin oder Orientalin mag durchaus originell sein, gefallen wird dieser Stil den meisten Männern aber nicht. Hat das Date nämlich eine Europäerin erwartet, und keine Frau aus Japan zum Beispiel, will er einer solchen auch gegenübersitzen.

Auf den Catwalks dieser Welt feiern Neonfarben zum gefühlten hundertsten Mal ihr Comeback – aber die 80er sind trotzdem schon lange vorbei. Ein pinkfarbener Lippenstift sieht in den seltensten Fällen wirklich gut aus, grasgrüner Lidschatten noch viel seltener. Männer wollen keinen Papagei vor sich haben, sondern eine dezent geschminkte Frau.

Einen Lidstrich mit weissem Kajal finden Männer etwa so sexy wie weisse Baumwollunterwäsche. Und das Argument, dass diese Farbe die Augen optisch vergrössert, vergrössert die Chancen, dass ein Mann eine auf diese Art geschminkte Frau anziehend findet, garantiert nicht.

Kräftige Augenbrauen sind okay, buschig oder zu breiten Balken geschminkt geht gar nicht. Männer wollen schliesslich keinem Kerl gegenübersitzen, sondern einer femininen Frau. Also notfalls muss gezupft werden. Bei dünnen Haaren an den Augenbrauen wiederum strichelt man mit einem Stift nach und verleiht ihnen damit mehr optische Fülle.

Ein Mann denkt eher an einen Kanarienvogel, wenn eine Frau ihre Wimpern künstlich mit gelben Federn bestückt, als an ihre schönen Augen – in die er beim Date sicher nicht tief blicken kann, weil er peinlich berührt woanders hinschaut und sich das Lachen verbeissen muss.

Ist eine Frau komplett stark geschminkt, schreckt das eher ab als dass es gefällt – selbst dann, wenn es apart wirkt. Einfach weil Männer beim Anblick dieses Gesichts automatisch daran denken, dass ihr Gegenüber etwas zu verbergen hat, eine Art Maske trägt. Hinzu kommt die Sorge, dass die Dame am nächsten Morgen ungeschminkt wie ein Zombie aussieht.

 

Oberstes Bild: © Olena Zaskochenko – Shutterstock.com

Über Gabriele Hasmann

Lebt in Baden bei Wien, hat viele Jahre als Journalistin bei Funk und Fernsehen gearbeitet und ist seit 2011 als selbstständige Autorin, Ghostwriterin, Lektorin und Literaturagentin tätig. Zahlreiche Publikationen im Bereich Sachbuch.


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