Haarentfernung: Vor- und Nachteile der sechs populärsten Methoden

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Haarentfernung: Vor- und Nachteile der sechs populärsten Methoden
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Es gibt unterschiedlichste Methoden zur Haarentfernung. Dieser Ratgeber gewährt einen Überblick darüber, welche sechs Haarentfernungsmethoden am populärsten sind und welche Vor- bzw. Nachteile sie haben. Durch den Vergleich der unterschiedlichen Haarentfernungsmethoden können Sie entscheiden, ob die klassische Rasur, das Waxing, Kaltwachsstreifen, das Sugaring oder Laser- und IPL-Techniken für Sie am geeignetsten erscheint.

Die klassische Rasur: schnell, kostengünstig, effektiv – aber hautreizend und wenig nachhaltig



Die klassische Rasur mittels Ein- oder Mehrwegrasierer zählt zu den beliebtesten Haarentfernungsmethoden überhaupt. Im Laufe der Zeit wurden die Rasierer immer fortschrittlicher, die Verwendung zunehmend hautschonender. Wenn Sie kurze, spärliche Haare entfernen möchten, eignet sich die Trockenrasur, da sie besonders einfach und schnell ist. Dichteres, längeres Haar sollte mittels Nassrasur entfernt werden, da diese gründlicher ist.

Um die Haut zu schonen, sollte ein Rasiergel verwendet werden, nach der Rasur die Hautpartien gründlich mit klarem Wasser abwaschen und eine Pflegelotion auftragen. Trotz aller Vorteile hat die Rasur auch Nachteile: Die Methode ist wenig nachhaltig und muss nach kurzer Zeit wiederholt werden, im Vergleich zu anderen Lösungen ist sie zudem relativ hautreizend.

Das Waxing im Kosmetikstudio: Haarentfernung an der Wurzel

Beim Waxing im Kosmetikstudio wird eine Wachspaste an den gewünschten Körperstellen verteilt, nach dem Erkalten wird diese dann entgegen der Haarwuchsrichtung ruckartig abgezogen. Das kann mitunter schmerzhaft sein. Allerdings bleibt die Haut durch diese Methode, die zwischen 25 und 100 Franken kostet, bis zu vier Wochen lang glatt. Einige Menschen reagieren empfindlich auf das Waxing, in diesen Fällen treten Entzündungen an den Haarfollikeln auf. Ohne ausreichende Hautpflege schaffen es die feinen nachwachsenden Haare nicht an die Oberfläche, sie wachsen deshalb ein. Es ist empfehlenswert, die Verträglichkeit an einer kleinen Hautpartie zu testen, bevor das Waxing grossflächig angewendet wird.



Kaltwachsstreifen aus dem Drogeriemarkt: Kaltes Waxing für zu Hause

Kaltwachsstreifen funktionieren prinzipiell wie das Waxing im Kosmetikstudio, allerdings wird hier kaltes Wachs verwendet. Die Haut wird länger geglättet als bei der Rasur, aber nicht ganz so langfristig wie beim Waxing. Auch diese Methode ist nicht schmerzfrei, zudem ist auch sie für den Intimbereich ungeeignet.

Sugaring: Zuckerpaste statt Wachs

Das Sugaring ähnelt dem Waxing, allerdings kommt hier eine Zucker- statt Wachspaste zum Einsatz. Auch wird der Streifen nicht entgegen, sondern in Richtung des Haarwuchses abgezogen – das ist schmerzfreier. Nach Anwendung mit der Zuckerpaste erfolgt eine Enzymbehandlung, um restliche Proteinstrukturen des Haares aufzulösen. Kostenpunkt: circa 60 bis 80 Franken.

Enthaarungscreme: absolut schmerzfrei, Hautirritationen aber möglich



Enthaarungscreme wird auf die gewünschten Hautpartien aufgetragen, nach kurzer Einwirkzeit wird die Creme samt Haaren abgeschabt. Diese Methode ist nachhaltiger als die Rasur, aber weniger nachhaltig als Waxing, Sugaring und Kaltwachsstreifen. Vorteilhaft ist auch, dass die Methode gänzlich schmerzfrei ist. Hautirritationen sind aber nicht ausgeschlossen, manche Enthaarungscremes erzielen zudem nicht die erwünschte Wirkung.

Laser- bzw. IPL-Technik: dauerhafte Haarentfernung, jedoch langwierig und teuer

Die Haarentfernung per Laser- bzw. IPL-Technik ist hocheffektiv, das Haar wächst erst sehr spät oder nicht mehr nach – so machen Sie auch in den Ferien am Strand eine gute Figur. Allerdings ist der Prozess mit mehreren Sitzungen verbunden, das führt zu hohen Kosten. Leider wirkt die Laserbehandlung nicht garantiert, manchmal muss die Behandlung wiederholt werden. Während des Behandlungszeitraum muss gegebenenfalls Sonnenlicht gemieden werden.



 

Oberstes Bild: © Andrey_Popov – Shutterstock.com

Über Thomas Schlösser

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