Warum Frauen schminken stresst und was sie dagegen tun können

10.11.2014 |  Von  |  Allgemein, Make-Up
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Warum Frauen schminken stresst und was sie dagegen tun können
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Manchen Frauen schminken sich gerne, weil es ihnen Spass macht, mit diversen Kosmetikprodukten zu experimentieren und mit deren Hilfe ihre Vorzüge zu betonen bzw. kleine Unebenheiten zu kaschieren. Andere wiederum setzen Lippenstift & Co. nur deshalb ein, weil sie sich ohne Make-up nackt fühlen oder unattraktiv finden.

Doch so oder so gibt es beim Schminken etliche Dinge, die Frauen ungeheuer nerven und stressen, etwa wenn sich Puder im Verlauf des Arbeitstages in den Fältchen sammelt und noch weit vor Feierabend zu bröckeln beginnt oder von der Lippenstiftfarbe schon nach kurzer Zeit nichts mehr zu sehen ist.
Nachfolgend die sieben grössten Aufreger beim Einsatz von Kosmetikprodukten und dazu passende Lösungsansätze.



Limited Edition oder aus dem Programm genommene Produkte

Was gibt es für eine Frau Schlimmeres, als wenn man nach langer Suche endlich den Lippenstift mit genau der Farbe die am besten zu einem passt gefunden hat und dieser nur wenige Monate später aus dem Programm genommen wird? Entweder hat es sich um eine Limited Edition gehandelt, oder das gute Stück wurde nicht so häufig verkauft wie erwartet und daher aus dem Programm genommen. An Ersatz für das einzigartige Stück ist gar nicht zu denken.
Tipp: Vorbeugend immer einen letzten Rest aufbewahren und dann das Experiment wagen, einen Lippenstift in genau der gewünschten Farbe selbst herzustellen. Oder wieder an eine neue Farbe gewöhnen.

Verschwundene Basis

Gerade die Foundation, die das Gesicht ebenmässig erscheinen lässt, ist oft schon nach kurzer Zeit wie weggezaubert. Das liegt häufig an der natürlichen Talgproduktion, aufgrund deren das Gesicht leicht ölig wird und die Basis abgleiten lässt. Wenn das geschieht, ist auch die restliche Schminke nicht mehr zu retten, da in diesem Fall nichts mehr hilft, ausser ein neues Make-up aufzulegen.
Tipp: Nach der Pflege und vor dem Auftragen der Foundation mit den Fingern (Wärmeeffekt nutzen) einen Primer wählen, der die Grundlage sanft mit der Haut verschmelzen lässt und sie haltbar macht. Überschüsse werden mit einem Kosmetiktuch abgenommen, danach Gesicht mit Puder fixieren.



Verwackelter Lidstrich



So etwas wie Routine gibt es beim Auftragen des Eyeliners nur selten, vor allem wenn es sich dabei um die Linie auf dem beweglichen Lid, handelt. Irgendwie sieht der Strich letztlich doch häufig aus wie ein dicker, schwarzer und meist auch noch verwackelter Balken. Oder aber der Lidstrich gelingt, sammelt sich aber schon nach kurzer Zeit als dicker Klumpen in den Augenwinkeln, sodass man aussieht, als hatte man sich tagelang nicht gewaschen.
Tipp: Eine winzige Menge Feuchtigkeitscreme (nicht Fettcreme) auf dem beweglichen Lid verteilen, dieses straff spannen und die Linie in einer Bewegung schnell durchziehen. Und: Liquid-Eyeliner hält besser und länger, als der Strich mit dem Stift.

So etwas wie Routine gibt es beim Auftragen des Eyeliners nur selten. (Bild: Vladimir Gjorgiev / Shutterstock.com)

So etwas wie Routine gibt es beim Auftragen des Eyeliners nur selten. (Bild: Vladimir Gjorgiev / Shutterstock.com)




Lidschatten, der in die Lidfalte rutscht

Kaum schön geschminkt aus dem Haus gegangen und ein wenig geschwitzt, ist der Lidschatten auch schon verschmiert, in Richtung Augenbraue gewandert oder in die Lidfalte gerutscht und hat sich dort verkrochen. Doch egal, wo genau er sich befindet: Ist die Farbe nicht ebenmässig und perfekt aufgetragen, sieht es schlampig und ungepflegt aus.
Tipp: Lid vor dem Schminken unbedingt säubern und entfetten, danach Lidschatten-Base auftragen, erst dann Farbe mit Pinsel verteilen, zuletzt mit Puder fixieren. Perfekten Halt garantiert auch wasserfester Sommer-Lidschatten, den man das ganze Jahr über verwenden kann.

Bröselnde Mascara

Vor allem wenn die Mascara schon etwas älter ist, neigt sie dazu, sich nicht mehr geschmeidig auftragen zu lassen. Oft bemerkt man das beim Tuschen noch gar nicht, stellt aber bereits kurze Zeit später fest, dass lauter kleine schwarze Klümpchen auf den Wangen kleben. Darüber hinaus bilden sich auf den Wimpern „Fliegenbeine“, die man nur beseitigen kann, indem man die Augen vorher komplett abschminkt und die Mascara neu aufträgt. Besonders nervig ist auch Mascara, die beim Schwitzen im Büro oder beim Tauchen auf den Malediven den Geist aufgibt und einfach nicht hält.
Tipp: Vor dem Tuschen Augenpartien mit losem Puder bestäuben, Mascara sparsam auftragen und an heissen Tagen sowie im Urlaub wasserfeste Produkte verwenden.

Lippenstift auf den Zähnen

Wenn man es morgens eilig hat und sein Make-up ein wenig unter Stress auflegt, kann es vorkommen, dass man rund um den Mund herum aussieht wie ein Clown: Die Lippenstiftfarbe verläuft über den Lippenrand hinaus oder hat Spuren auf den Zähnen hinterlassen. Macht einen niemand auf den Patzer aufmerksam, kann das sehr peinlich werden, vor allem wenn ein wichtiges Gespräch mit Vorgesetzten oder Kunden ansteht.
Tipp: Die Verwendung von wisch- und wasserfestem Lipliner in derselben Farbe verhindert das Auslaufen von Lippenstift. Gegen Farbflecken auf den Zähnen gibt es einen simplen Trick: nach dem Schminken Lippen hochziehen und in den Spiegel schauen!

Bunte Haut und splitternder Lack

Gerade wenn es beim Lackieren der Nägel schnell gehen soll, landet häufig mehr Farbe auf der Haut als dort, wo sie hingehört. Versucht man dann, die Patzer mit einem Wattepad zu entfernen, kann es passieren, dann man abrutscht und sich gleich wieder den halben Nagel ablackiert. Und ist es endlich geschafft, die Farbe gleichmässig zu verteilen, splittert sie zwei Tage später auch schon wieder ab.
Tipp: Vor dem Auftragen werden alle Ablagerungen sanft entfernt, damit die neue Farbe optimal halten kann. Um unschöne Flecken auf der Haut gezielt zu entfernen, verwendet man in Nagellackentferner getauchte Lippenpinsel, die spitz zulaufen.



 

Oberstes Bild: Immer perfekt geschminkt zu sein, bedeutet auch jede Menge Stress. (© Jason Salmon / Shutterstock.com)



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Über Gabriele Hasmann

Lebt in Baden bei Wien, hat viele Jahre als Journalistin bei Funk und Fernsehen gearbeitet und ist seit 2011 als selbstständige Autorin, Ghostwriterin, Lektorin und Literaturagentin tätig. Zahlreiche Publikationen im Bereich Sachbuch.


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