So sorgen Sie für ein gesundes Raumklima im Herbst

12.10.2019 |  Von  |  Gesundheit
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So sorgen Sie für ein gesundes Raumklima im Herbst
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Sommer, Sonne, Wärme – einer der Vorzüge der warmen Jahreszeiten wie Frühjahr und Sommer liegt darin, dass man das eigene Haus oder die Wohnung nicht heizen muss. Zudem kann man in dieser Zeit ganztägig die Fenster geöffnet lassen, ohne ein Auskühlen der Wohnräume befürchten zu müssen. Ein gesundes Raumklima entsteht dadurch meist ohne weiteres Zutun.

Wenn dann jedoch der Herbst Einzug hält und die Aussentemperaturen sinken, beginnt nicht nur die Heizperiode, sondern auch die Erkältungszeit. In dieser Zeit ist es umso wichtiger, das Klima im Innenbereich zu beobachten und so zu beeinflussen, dass ein gesundes Raumklima entsteht, um Krankheiten vorzubeugen und das Abwehrsystem zu unterstützen.

Welche Faktoren bestimmen das Raumklima?

Wenn es um ein gesundes Raumklima geht, steht vor allem die Luftfeuchtigkeit im Vordergrund. Aber auch die Lufttemperatur, die Luftgeschwindigkeit und die Wärmestrahlung bestimmen das Raumklima. Zudem wird regelmässig auch die Luftqualität – die vor allem anhand der Menge an Sauerstoff und CO² sowie Schadstoffen wie Abgasen, aber auch Viren und Bakterien beurteilt wird – mit dem Raumklima in Zusammenhang gebracht.

Diese Faktoren beeinflussen sich schliesslich gegenseitig – beispielsweise, indem eine geringe Luftgeschwindigkeit eine gleichmässige Wärmestrahlung verhindert oder eine hohe Lufttemperatur die Luftfeuchtigkeit negativ beeinflusst.


Um auch zu Hause richtig durchatmen zu können ist ein optimales Raumklima ausschlaggebend. (Bild: Antonio Guillem – shutterstock.com)


Warum ein gutes Raumklima so wichtig ist

Ein gesundes Raumklima kann auf die Gesundheit einen bedeutenden Einfluss haben. So sind vor allem die Schleimhäute in der Nase und den Bronchien von der eingeatmeten Luft betroffen. Ist diese zu trocken oder voller Schadstoffe, können die Schleimhäute schnell gereizt werden, wodurch ihre Abwehrfähigkeit gegenüber Viren und Bakterien massgeblich geschwächt wird. In der Folge steigt das Risiko, eine Erkältung oder sogar Grippe zu bekommen.

Zudem kann ein trockenes Raumklima die Augen reizen, was ein ständiges Tränen der Augen zur Folge haben kann. Dementgegen steht ein zu feuchtes Raumklima, das die Entstehung und das Wachstum von Schimmelpilzen begünstigt, gegen welche viele Menschen eine Allergie mit Asthma entwickeln. Somit ist ein gesundes Raumklima für die Gesundheit unerlässlich.

Wie kann man das Raumklima positiv beeinflussen?

Um das Raumklima positiv zu beeinflussen, gibt es viele Möglichkeiten. So ist es zunächst unerlässlich, auch bei kalten Temperaturen regelmässig zu lüften. Dadurch gerät die Raumluft in Bewegung und es kann ein Luftaustausch stattfinden, der Schadstoffe aus der Luft, aber auch ausgeatmetes CO² nach draussen und frische Luft mit viel Sauerstoff nach innen befördert. Zudem fördern Pflanzen ein gesundes Raumklima, da sie insbesondere ausgeatmetes CO² verbrauchen und neuen Sauerstoff abgeben.



Darüber hinaus senkt warme Heizungsluft die Luftfeuchtigkeit, die es gilt, durch geeignete Massnahmen wieder auszugleichen. So kann es bereits genügen, eine Schale mit Wasser auf die Heizung zu stellen, oder das nach dem Duschen und Abtrocknen nasse Handtuch in die Wohnräume zu hängen. Die beste Möglichkeit, um das Raumklima dauerhaft positiv zu beeinflussen, ist jedoch die Anschaffung und Installation eines Luftbefeuchters.

Ein Luftbefeuchter für ein gesundes Raumklima

Als gesundes Raumklima gelten Temperaturen von 19 bis 21 Grad Celsius in den Wohnräumen, die im Bad etwas höher und im Schlafzimmer etwas niedriger ausfallen können, sowie eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent beziehungsweise im Idealfall von konstanten 50 Prozent. So gelingt es am Besten mit Hilfe eines Luftbefeuchters diese Werte zu erreichen und zu halten.

Dabei gibt es verschiedene Arten von Luftbefeuchtern, die zwar unterschiedliche Funktionsweisen haben, aber stets die Luft feucht halten und dadurch das Raumklima positiv beeinflussen. Zudem verfügen die meisten Luftbefeuchter über einen Filter, der die Raumluft zugleich von Pollen, Feinstaub oder anderen Schadstoffen reinigt.

Den richtigen Luftbefeuchter finden

Bei den Luftbefeuchtern haben sich inzwischen Dampfluftbefeuchter, Luftbefeuchter mit Ultraschall, Zerstäuber sowie Verdunster etabliert. Alle Geräte haben gewisse Vor- und Nachteile. So haben beispielsweise Dampfluftbefeuchter einen grossen Energieverbrauch, reinigen die Luft jedoch am effektivsten. Daneben können Zerstäuber die Luft abkühlen und regulieren Verdunster die Luftfeuchtigkeit auf natürliche Weise.

Zudem sind alle Arten von Luftbefeuchtern in verschiedenen Grössen und Ausführungen verfügbar, sodass man sich in jedem Fall vor der Anschaffung ausreichend über die jeweiligen Vor- und Nachteile informieren sollte.

Fazit: ein gesundes Raumklima kann auch im Herbst und Winter einfach geschaffen werden

So wichtig ein gesundes Raumklima in der kalten Jahreszeit auch ist, so einfach kann ein solches auch reguliert werden. So kann man durch regelmässiges Lüften mit anschliessendem erneuten Heizen zunächst einen grundsätzlichen Luftaustausch erreichen, mit dem die ausgestossene Atemluft und Krankheitserreger oder Schadstoffe nach draussen befördert werden. Gleichzeitig sollte jedoch nicht zu stark geheizt werden, um die Luft nicht unnötig auszutrocknen.

Zudem kann man das Raumklima mit einem Luftbefeuchter schnell und einfach regulieren, mit dem vor allem die Luftfeuchtigkeit erhöht wird. Schliesslich eignen sich Zimmerthermometer, die zugleich die Luftfeuchtigkeit messen, hervorragend, um die jeweiligen Raumwerte zu ermitteln und zu kontrollieren und damit mit einem gesunden Raumklima der Gesundheit etwas Gutes zu tun.

 

Titelbild: BOKEH STOCK – shutterstock.com


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