Palmöl (Palmfett) – ein ungesunder Dickmacher? Rat vom Fitnessprofi

19.06.2018 |  Von  |  Allgemein, News, Verschiedenes
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Palmöl (Palmfett) – ein ungesunder Dickmacher? Rat vom Fitnessprofi
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Palmöl (Palmfett) wird aus den Früchten der Ölpalme gewonnen. Die Begriffe werden synonym benutzt, sie bezeichnen das Öl aus dem Fruchtfleisch der Palmfrucht. Die Früchte werden bei der Herstellung des Öls gepresst, und anschliessend wird das Öl durch Erhitzen sterilisiert.

Problematisch wird dies, wenn das Öl im Produktionsverfahren über 200 °C erhitzt wird, denn dann entstehen ungesunde Fettsäureester. Zudem enthält Palmfett einen vergleichsweise kleinen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, welche der Gesundheit förderlich sein können.

Welche Produkte beinhalten Palmöl?

Es ist das am weitesten verbreitete Öl und steckt in etwa der Hälfte aller Supermarktprodukte. Vor allem in Fertigprodukten, aber unter anderem auch in Schokolade, Margarine, und Keksen ist es enthalten. Es ist auch in Kosmetikartikeln enthalten und überall dort, wo ein günstiges Fett für den Hersteller den Produktionsvorgang verbilligt. Selbst in vielen Fitness Produkten ist es vorhanden.

Warum kommt es so oft in Produkten vor?

Das Öl ist so billig, weil es das am meisten hergestellte Öl der Welt ist, sein Marktanteil beträgt etwa 30 %. Der Grossteil des Öls stammt aus Indonesien und Malaysia, diese beiden Länder produzieren etwa 85 % in Monokulturen. Die Produktion ist günstig, jährlich nimmt sie um etwa 15 % zu.



Wie wirkt es sich auf den Körper aus?

Palmöl enthält überwiegend gesättigte Fettsäuren (knapp 50%), Palmitin ist dabei der Hauptvertreter. Es gehört damit nicht zu den gesunden Fetten mit hohem Omega 3 Anteil. Das kann hohe Blutfettwerte und Fettleibigkeit begünstigen und den Muskelaufbau stören. Wenn man Wert auf Fitness legt oder abnehmen möchte, oder allgemein etwas für seine Gesundheit tun möchte, empfehlen sich gesunde Fette, die mehrfach ungesättigte Fettsäuren und einen hohen Anteil an Omega 3* enthalten. Diese begünstigen auch den Muskelaufbau.

Problematisch ist auch, dass beim Erhitzen von Palmfett schädliche Fettsäureester entstehen, die den Körper zusätzlich belasten können. Das könnte wiederum negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben und das Abnehmen erschweren. Unbehandelt hat Palmöl dagegen keine negativen Auswirkungen auf den Cholesterinspiegel, das haben Untersuchungen gezeigt. Im Gegensatz zum verarbeiteten Palmöl wirkt sich die unverarbeitete Variante sogar schützend auf Herz und Gefässe aus. Grund dafür sind die enthaltenen Antioxidantien. Der wohl negativste Punkt, der gegen die Zufuhr von verarbeitetem Palmöl spricht sind bestimmte Fettbestandteile die bei der Verarbeitung entstehen. Hierzu zählen Glycidyl-Fettsäureester (GE), 3-Monochlorpropandiol (3-MCPD) und 2-Monochlorpropandiol (2-MCPD).

Fazit

Generell sind stark verarbeitete Produkte mit oftmals minderer Qualität für den Fitness-u. Kraftsport, sowie das Abnehmen, zu meiden. Wir sprechen hier wirklich von in Raffination und Massenherstellung getätigten ungesunden Produkten. Aber auch hier gilt wie immer: Die Menge der Zufuhr macht’s! Zum Kochen für zu Hause empfehle ich Distel-, Raps- oder Kokosöl.


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Train hard, eat smart! Euer Benny Braun

 

Artikelbild: © taffpixture – shutterstock.com

Über Benny Braun

Benny Braun ist aktiver Natural Bodybuilder und Personal Trainer und seit dem Jahr 1999 im Bodybuilding -u. Fitnessbereich aktiv (Fitnesstrainer B-Lizenz, Leistungssport Bodytrainer, Ernährungstrainer B-Lizenz, TRX Certified). Einsatzgebiete: Natural Bodybuilding, Personal Trainer, Model, Supplements, Ernährungscoaching & Trainingspläne, Autor. Folge Benny Braun auf Instagram @ Beast_BBofficial


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