Innere Unruhe erfolgreich loswerden

06.07.2019 |  Von  |  Gesundheit
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Innere Unruhe erfolgreich loswerden
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Eine innere Unruhe verspüren immer mehr Menschen, die privat oder beruflich stark eingespannt sind. Die häufigsten Auslöser sind Stress und eine akute Überforderung im Alltag.

Natürlich gibt es Mittel und Wege, um die innere Unruhe oberflächlich zu bekämpfen. Damit nicht nur die Symptome, sondern vor allem die Ursachen verschwinden, sind verschiedene Schritte notwendig.

Magnesiummangel als häufiger Grund

Neben vorrangig psychischen Auslösern gibt es auch organische Gründe für die innere Unruhe. Heute leiden viele Menschen unter einem chronischen Mangel an Magnesium. Eine mögliche Folge des Mangels ist unter anderem die innere Unruhe, aber auch gegenteilige Empfindungen wie Müdigkeit und eine Konzentrationsschwäche.

Um den Magnesiummangel auszugleichen, können spezielle Präparate bzw. Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden. Besteht der Verdacht auf einen akuten Mangel, so sollten die Blutwerte von einem Experten angesehen werden. Anschliessend können Kombipräparate dabei helfen, den Körper mit jenen Stoffen zu versorgen, welche unsere Psyche braucht, um langfristig ausgeglichen zu bleiben.

Weitere Gründe für die innere Unruhe

Wer die Unruhe und das Gefühl des Stresses nur vorübergehend verspürt, der kann den Auslöser hierfür zumeist recht schnell entlarven. Steht bald eine wichtige Prüfung oder ein Vorstellungsgespräch an? Auch ein Streit mit dem Chef, den Kollegen oder innerhalb der Familie kann den Stresspegel kurzfristig erhöhen.

In diesem Fall ist die innere Unruhe nur schwer zu bekämpfen. Fest steht: Je schneller der Störfaktor aus der Welt geschafft werden kann, desto früher kommt die Psyche wieder ins Gleichgewicht. Bei einem Streit hilft es zum Beispiel, die Konflikte durch eine Aussprache zeitnah aus der Welt zu schaffen.


Besonders ein Streit mit dem Lebenspartner kann die Gefühlslage ordentlich durcheinanderbringen – wie so oft ist auch hier Kommunikation der Schlüssel zur Besserung. Bild: [antoniodiaz] – shutterstock.com


Handelt es sich hingegen um einen wichtigen Termin, auf dessen Stattfinden Betroffene keinen Einfluss nehmen können, so lautet das Zauberwort: Ablenkung. Während einer stressigen Zeit ist es besonders wichtig, dass geliebte Hobbys und Aktivitäten regelmässig ausgeführt werden. Das ständige Grübeln über das anstehende Event oder die Prüfung ist hingegen eher schlecht.

Stress am Arbeitsplatz vermeiden

In der heutigen Arbeitswelt ist es wichtig, immer leistungsbereit zu bleiben. Gerade wichtige Positionen fordern den vollen Einsatz der Mitarbeiter. Das ist vollkommen okay, so lange Arbeitgeber auch an die körperliche sowie seelische Gesundheit der Arbeitnehmer denken.

Damit sich gestresste Arbeitnehmer effektiv erholen können, sind mehrere freie Tage am Stück notwendig. Arbeitgeber sollten dafür Sorge tragen, dass der Urlaub eines Jahres voll ausgeschöpft und sinnvoll verteilt wird. Auch eine Erhöhung der Urlaubstage kann dabei helfen, dass Mitarbeiter wieder zur inneren Balance zurückfinden. Davon profitiert dann auch der Arbeitgeber und die Kollegen.

Sogar der Arbeitsplatz selbst trägt einen wichtigen Teil dazu bei, dass sich Menschen im Geschäft wohlfühlen. Neben ergonomischen Arbeitsmitteln sorgt auch ein angenehmes Klima dafür, dass Arbeitnehmer sich hier entspannen können. Viele Pflanzen, ausreichend Platz und moderne Arbeitsmittel tragen zu einem angenehmen Arbeiten bei.

Typische Symptome für die innere Angespanntheit

Längst nicht jedem Betroffenen ist seine aktuelle Situation bewusst. Wie macht sich innere Unruhe überhaupt bemerkbar? Wer nachts regelmässig schlecht einschlafen und durchschlafen kann, der leidet vermutlich unter Stress. Die innere Unruhe führt ausserdem zu einem Zittern der Hände und kann im schlimmsten Fall akute Angstzustände hervorrufen.

Auch ein aggressives Verhalten in eigentlich unpassenden Situationen kann aus der inneren Angespanntheit resultieren. Wer dieses Verhalten bei einem Nahestehenden oder bei sich selbst bemerkt, der sollte auch weitere Symptome genau beobachten und im Zweifelsfall handeln. Weitere körperliche Symptome sind vermehrtes Schwitzen und Herzrasen ohne eine körperliche Anstrengung.

Das kann gegen innere Unruhe getan werden

Betroffene sollten sich keinesfalls dem akuten Stress hingeben und die Warnzeichen des eigenen Körpers ignorieren. Stattdessen ist es wichtig, aktiv zu handeln. In erster Linie muss der Stress im Alltag gelindert werden. Das ist in der Praxis wesentlich schwieriger als es klingt.

Zuerst muss der Betroffene sich bewusst machen, in welchen Situationen die Unruhe auftritt. Danach gilt es, die entsprechenden Situationen entweder zu vermeiden oder zumindest zu verändern. Jemand kommt mit dem starken zeitlichen Druck während eines wichtigen Projekts nicht klar? Hier kann der Chef konsultiert werden mit der Bitte nach mehr Zeit oder helfenden Händen. Ehrlichkeit zahlt sich aus.



Auch gezielte Übungen zur Entspannung können dabei helfen, dass nicht nur der Körper, sondern auch der Geist locker wird. Entscheiden sollten sich Betroffene für die Methode, welche am besten funktioniert. Auch auditives Trainings kann sowohl kurz- als auch langfristig helfen.

Wer noch nie von der progressiven Muskelentspannung nach Jacobsen gehört hat, der sollte sich auch mit diesem Thema auseinandersetzen. Hier geht es darum, die Tiefenmuskulatur im Körper mithilfe gezielter Übungen zu entspannen. Natürlich hilft auch diese Methode nicht jedem Betroffenen gleichermassen. Bei einigen Personen schlägt die progressive Muskelentspannung allerdings sehr gut an.

Auch die Wirkung von Musik darf nicht unterschätzt werden. Ruhige sowie rhythmische Musik kann dabei helfen, schneller abzuschalten. Ob dabei nur der Musik gelauscht wird oder nebenher gelesen wird, ist zweitrangig. Vermieden werden sollte melancholische Musik, da Lieder und Klänge die menschliche Psyche nicht nur positiv, sondern auch negativ beeinflussen können.

 

Titelbild: Anti Anti – shutterstock.com


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