Vegan fasten – Wellness für Körper und Geist

27.08.2014 |  Von  |  Ernährung
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Vegan fasten – Wellness für Körper und Geist
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Viele Menschen führen alljährlich eine Fastenkur durch, um Körper und Psyche zu reinigen. Veganes Fasten ist dabei vor allem für Menschen geeignet, die dabei nicht vollständig auf Nahrung verzichten möchten.

Wer vegan fastet, isst gesund und komplett ohne tierische Produkte. Auf diese Weise wird der Körper sanft entlastet, ohne dass störende Hungergefühle auftreten.

Vegan fasten – das Prinzip

Veganer ernähren sich ausschliesslich von Salat, Gemüse, Obst und Getreideprodukten. Ziel der veganen Fastenkur ist eine überwiegend basische Ernährung, die überschüssige Säuren aus dem Körper auszuscheiden hilft und auf diese Weise insgesamt entlastend wirkt. Die positiven Effekte wirken sich auf Körper und Geist gleichermassen aus. Bei der veganen Fastenkur darf man rund 1000 Kalorien am Tag zu sich nehmen. Das bedeutet, dass der Körper nicht in den typischen Hungerzustand verfällt, der auf den Organismus in der Regel säuernd wirkt.

Frühstücken im Rahmen einer veganen Fastenkur

Zum Frühstück serviert man bei der veganen Fastenkur einen Getreidebrei aus geschrotetem Hafer, Zitronensaft, Nelken und etwas Sojasahne. Diese Zubereitung kann man anschliessend mit einigen frischen Früchten oder tiefgekühlten Beeren anreichern. Milch ist für die Zubereitung des Breis nicht erlaubt, und auch Zucker ist tabu; damit die Mahlzeit etwas süsser schmeckt, kann man zusätzlich den Saft zweier Orangen zufügen. Als alternatives Frühstück eignet sich ein Smoothie oder ein frisch zubereiteter Obstsaft.

Vegane Mittagsmahlzeit

Mittags kann man sich beispielsweise ein Kartoffelgericht zubereiten. Sehr sättigend sind Ofenkartoffeln; für die Herstellung schneidet man sie längs auf und bepinselt sie mit einer Mischung aus Speiseöl, wenig Salz und Pfeffer sowie frischen Kräutern und Koriander. Anschliessend schichtet man das Gericht auf ein Backblech und backt die Mahlzeit so lange, bis die Kartoffeln gar sind. Dazu schmeckt ein Dipp aus passierten Tomaten, Zwiebeln und gebratener pürierter Paprika.

Salatspeise als Abendessen

Abends wird beim veganen Fasten häufig ein Salat serviert; dieser kann aus unterschiedlichen Blattsalaten, Gurken, Paprika und Tomaten individuell zusammengestellt werden. Als Salatsauce sind keine Milchprodukte und keine Essig-Öl-Marinaden erlaubt; man stellt aus pürierten Gurken und pürierten Salatblättern, Öl und Gemüsebrühe sowie Salz und Pfeffer einen grünen Dipp her, den man anschliessend noch mit etwas Zitronensaft verfeinern kann.

Wer einige Tage vegan gefastet hat, wird feststellen, wie gut dem Organismus diese Ernährung tut!

 

Oberstes Bild: © Mallinka1 – Shutterstock.com

Über Lara Marie Balzer

Lara Marie Balzer hat den Beruf der Pharmazeutisch-technischen Assistentin mit den Zusatzqualifikationen "Ernährungsberatung" und "Ganzheitliche Medizin/Naturheilkunde" erlernt und mit großer Freude mehrere Jahre in einer naturheilkundlich orientierten Apotheke gearbeitet, bevor sie ein Studium begann (Lehramt Chemie und Religion).


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