Salz: Sorten und richtiger Umgang mit dem „weissen Gold“

22.08.2014 |  Von  |  Ernährung
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Salz: Sorten und richtiger Umgang mit dem „weissen Gold“
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Auch als „weisses Gold“ bekannt, ist Salz in unterschiedlichen Varianten aus der Küche nicht wegzudenken. Doch das Würzmittel muss optimal dosiert werden, damit keine gesundheitlichen Probleme entstehen.

Salz ist nicht gleich Salz – heute stehen zahlreiche unterschiedliche Varianten des Würzmittels zur Verfügung, die für mehr Aroma in den Speisen zuständig sind. Doch bei der Verwendung gilt immer auch: sparsam einsetzen!

Steinsalz und Fleur de Sel – Klassiker in der Küche

Steinsalz erfreut sich in der Küche wachsender Beliebtheit. Das Würzmittel wird in Salzbergwerken aus Salz bildenden Erdschichten gefördert, die ein Alter von mehreren Millionen Jahren aufweisen; das Salz entstand, als die Gewässer eintrockneten. Fleur de Sel hingegen wird durch natürliche Verdunstung auf der Oberfläche des Wassers gewonnen; die Salzblumen werden mit speziellen Werkzeugen abgeschöpft. Das so entstandene Salz weist eine grössere Feuchtigkeit auf als herkömmliches Speisesalz und schmeckt angenehm mild.

Rauchsalz und schwarzes Salz – perfekt für Fleischgerichte

Klassisches Rauchsalz wurde vermutlich von den Wikingern erfunden; es handelt sich hierbei um ein Meersalz, das man über Holz räuchert, wobei ein schinkenähnliches Aroma entsteht. Insbesondere rotes Fleisch lässt sich mit diesem Salz ausgezeichnet würzen. Ebenfalls für Fleischgerichte geeignet ist das schwarze Salz, das häufig in der Gourmet-Küche Einsatz findet. Das Würzmittel wird durch Aktivkohle gefiltert und schmeckt leicht nussig.

Blaues Salz – für Meeresfrüchte, Fleisch und Trüffelgerichte

Beim Blausalz handelt es sich um eine seltene Variante, die aussergewöhnlich blau-schimmernde Kristalle enthält und in iranischen Salzminen gewonnen wird. Der anfänglich intensive Geschmack klingt angenehm mild aus; besonders gut geeignet ist das kostbare Salz zum Nachwürzen von Fleisch, Trüffelgerichten und typisch mediterranen Gerichten.

Sparsame Dosierung von Salz

Obwohl Salz für den menschlichen Organismus überlebensnotwendig ist, wird heute vor einem hohen Konsum gewarnt; häufig wird zu viel von dem Würzmittel zugeführt. Deshalb gilt: lieber sparsam dosieren und mit Kräutern würzen, um Salz einzusparen. Wer gerne einmal ein spezielles Salz ausprobieren möchte und die Speisen damit bewusst salzt, sollte ansonsten auf stark gewürzte Fertiggerichte oder Lebensmittel mit versteckten Salzen verzichten, um insgesamt eine Überdosierung zu vermeiden.

Fazit: Salz ist nicht gleich Salz – die Varianten lassen sich in der Küche vielfältig einsetzen. Wer das Würzmittel gezielt verwendet und dabei Überdosierungen vermeidet, tut dann auch noch etwas für die Gesundheit.

 

 

Über Lara Marie Balzer

Lara Marie Balzer hat den Beruf der Pharmazeutisch-technischen Assistentin mit den Zusatzqualifikationen "Ernährungsberatung" und "Ganzheitliche Medizin/Naturheilkunde" erlernt und mit großer Freude mehrere Jahre in einer naturheilkundlich orientierten Apotheke gearbeitet, bevor sie ein Studium begann (Lehramt Chemie und Religion).


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