Kerngesundes, kräftiges Haar dank optimaler Ernährung und bester Pflege

12.04.2014 |  Von  |  Allgemein, Ernährung, Haarpflege
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Kerngesundes, kräftiges Haar dank optimaler Ernährung und bester Pflege
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Die Haare sind ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Schönheit. Das gilt ganz besonders, wenn sie kräftig sind und seidig glänzen. Damit sie das tun, ist neben der richtigen Pflege eine gesunde Ernährung ganz wichtig.

Daneben sorgen ein geregelter Tagesablauf mit wenig Stress, ausreichend Entspannung und Schlaf für gesunde, starke Haarwurzeln. Diese wiederum bilden die Basis für einen prachtvollen Haarschopf, der überall und jederzeit bewundernde Blicke auf sich zu ziehen vermag.



Essen für gesunde Haare

Das Fundament für kräftiges Haar bildet eine gesunde Haarwurzel. Zu ihr gelangen die Nährstoffe über kleinste Blutgefässe, zunächst in die sogenannte Haarpapille. Diese ist für die Teilung und damit Neubildung von Haarzellen verantwortlich. Damit diese Vorgänge optimal ablaufen können, benötigen die Haarzellen neben Mineralstoffen auch Eiweiss, Vitamine und Spurenelemente. Die meisten davon gelangen über die tägliche Ernährung in den Körper, andere wiederum bilden sich mithilfe äusserer Einflüsse, wie beispielsweise durch das Sonnenlicht.

Wichtige Vitamine

Eine wichtige Rolle beim Eiweissstoffwechsel spielt das Vitamin H, Biotin genannt. Es sorgt für eine gesunde Haarstruktur und Glanz. Manche Menschen bezeichnen Biotin deshalb auch als Schönheitsvitamin. Biotin-Mangel kann schlimmstenfalls zu Haarausfall, zumindest jedoch zu stumpfen, brüchigen Haaren führen. Damit es nicht so weit kommt, sollten folgende Nahrungsmittel stets fester Bestandteil des Speiseplans sein:



  • Getreideprodukte, wie Brot, Nudeln, Haferflocken, Reis, vorzugsweise in der Vollkornvariante
  • Eigelb
  • Milch und Milchprodukte, wie Joghurt, Quark und Buttermilch
  • Hefe
  • Nüsse
  • Sojaprodukte

B-Vitamine unterstützen die Gesundheit der Haare auf verschiedene Weise, wobei die Vitamine Niacin (B3), Pantothensäure (B5) und Pyridoxin (B6) für die Talgdrüsenaktivität und den Haarwurzel-Stoffwechsel verantwortlich sind. Ausserdem schützen die Vertreter der B-Vitamine die Kopfhaut vor Entzündungen. Exzellente Vitamin-B-Lieferanten sind:



  • Eigelb
  • Fleisch
  • Hülsenfrüchte
  • Weizenkeime
  • Hefe

Damit die Haare wachsen können, benötigen sie Vitamin A. Der menschliche Körper braucht gleichzeitig Fett, um Vitamin A überhaupt verwerten zu können. Deshalb ist es wichtig, im Rahmen einer gesunden Ernährung nicht völlig auf Fett zu verzichten. Vitamin A findet sich vor allem in:



  • Butter
  • Käse mit hohem Fettanteil
  • verschiedenen Gemüsesorten, wie Karotten, Brokkoli, Spinat oder Grünkohl
  • gelben Obstsorten

Mineralstoffe, Spurenelemente & Co.

Eisen wird für den Sauerstofftransport im Blut und damit für die Energieversorgung der Zellen benötigt. Sofern im Körper Eisenmangel herrscht, wirkt sich das unmittelbar auf die Struktur der Haare aus. Sie werden stumpf bis „strohig“ und können im Extremfall sogar ausfallen.

Eisenmangel kann folgende Ursachen haben:

  • Schwangerschaft
  • vorangegangene starke Blutungen, wie etwa bei verstärkten Monatsblutungen oder bei der Geburt
  • Blutverlust durch Operationen
  • streng vegetarische Ernährung ohne Eisen-Ausgleich
  • bestimmte Magen-Darm-Erkrankungen oder Krebs

Bei leichten Mangelerscheinungen kann der verstärkte Verzehr von Fleisch, Leber, Fisch, Austern, Hülsenfrüchten, Weizenkleie und Aprikosen helfen. Sofern der Arzt einen gravierenden Eisenmangel feststellt, verschreibt er in aller Regel gut wirksame Medikamente.

Auch Zink ist in Sachen Haargesundheit ein wichtiges Spurenelement. Hervorzuheben ist vor allem seine entzündungshemmende Wirkung. Zink ist in vielen Nahrungsmitteln tierischer Herkunft wie Milch, Fisch und Rindfleisch enthalten.

Nüchtern betrachtet sind Haare nichts anderes als Keratin-Fäden. Keratin ist eine hornähnliche Substanz, die grösstenteils aus Eiweissen besteht. Daher trägt eine eiweisshaltige Ernährung mit Milch, Käse, Fleisch, Fisch, Kartoffeln, Hülsenfrüchten und Getreide entscheidend zur Haargesundheit bei.

Die richtige Pflege

Genetisch bedingt hat jeder Mensch eine etwas andere Haarstruktur. Nicht nur die Haarfarbe, auch die Dicke und die Beschaffenheit der Kopfhaut sind grösstenteils angeboren. Eine regelmässige, bedarfsgerechte Pflege kann trotzdem viel dazu beitragen, dass die Frisur sitzt und die Haare attraktiv aussehen. Apropos Frisur: Ein guter, auf den jeweiligen Haartyp abgestimmter Haarschnitt trägt bereits sehr viel zur Attraktivität des Haarschopfes bei.

Zu häufiges Haarewaschen kann die Talgdrüsen der Kopfhaut zu vermehrter Fettproduktion anregen und damit zu fettigen Haaren führen. Deshalb sollten die Haare nicht unbedingt täglich, sondern maximal alle drei Tage gewaschen werden. Dazu benutzt man am besten ein Produkt, das zum individuellen Haartyp passt – also für trockenes, normales, leicht fettendes oder koloriertes Haar. Bei der Auswahl gilt die Regel: Je sanfter und je weniger Inhaltsstoffe, umso besser, weil die Kopfhaut dann nicht unnötig mit eventuell Allergie auslösenden oder anderweitig schädlichen Chemikalien in Berührung kommt.

Regelmässige Pflege kann dazu beitragen, dass die Haare attraktiv aussehen (Bild: © Konstantin Yuganov - Fotolia.com)

Regelmässige Pflege kann dazu beitragen, dass die Haare attraktiv aussehen (Bild: © Konstantin Yuganov – Fotolia.com)

Tipps für schonendes Haarewaschen



  • Als Erstes die Haare vollständig nass machen, etwa unter der Dusche oder mithilfe eines Wasserstrahls.
  • In die offene Hand ein wenig Shampoo geben.
  • Dieses gleichmässig über den gesamten Haarschopf verteilen.
  • Vorsichtig einmassieren.
  • Gründlich ausspülen.
  • Im Alltag, bei normaler Verschmutzung, ist es nicht notwendig, zweimal hintereinander zu waschen. Das strapaziert Kopfhaut und Haare nur unnötig.
  • Bei Bedarf etwas Spülung auf die nassen Haare geben und gemäss Packungsanweisung einwirken lassen.
  • Sorgfältig ausspülen.
  • Besonders Mutige beenden ihre Haarwäsche mit einem kühlen Guss. Das schliesst die Poren, festigt die Haarstruktur und lässt die Haare schön glänzen.
  • Haare in ein Handtuch wickeln und sanft ausdrücken. Rubbeln der Kopfhaut und Zerren bitte vermeiden.
  • Falls die Zeit und Möglichkeit besteht, sollten die Haare an der Luft vortrocknen. Erst zum endgültigen Frisieren kommt der Fön zum Einsatz.
  • Zum Frisieren eignen sich Kämme und Bürsten aus Naturmaterialien besonders gut, weil sie die Haarstruktur nicht beschädigen.

 

Oberstes Bild: Kerngesundes, kräftiges Haar dank optimaler Ernährung und bester Pflege (Bild: © puhhha – Fotolia.com)

Über Kerstin Birke

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