Gewicht reduzieren im Einklang mit dem Körper – Abnehmen mit der Bio-Uhr

12.11.2014 |  Von  |  Allgemein, Ernährung, Figur
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Gewicht reduzieren im Einklang mit dem Körper – Abnehmen mit der Bio-Uhr
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Abnehmen und dauerhaft schlank bleiben. – Wer wünscht sich das nicht? Aus diesem Grund kommen immer mehr Methoden und Konzepte auf den Markt, die eine nachhaltige Gewichtsreduktion erzielen sollen. Was dabei jedoch häufig nicht bedacht wird: Auch das richtige Timing spielt beim Abnehmen eine Rolle.

So zeigen neuere Studien: Das Körpergewicht hängt auch davon ab, zu welchem Zeitpunkt gegessen und Sport getrieben wird oder wann man sich eine Pause zum Entspannen gönnt. Wer deshalb mit der Bio-Uhr lebt, kann seinen Abnehm-Effekt gezielt optimieren.



Die Bio-Uhr am Morgen – Workout und Fitness

Wann es Zeit ist aufzustehen, entscheiden natürlich vor allem individuelle Faktoren, zum Beispiel Arbeitszeiten. Ideal ist der Zeitraum zwischen 7 und 8 Uhr; dann sollte man noch vor dem Frühstück ein Glas lauwarmes Wasser trinken, das die Verdauung anregt. Noch im Pyjama können anschliessend sanfte Workout-Übungen durchgeführt werden, die vor allem die Muskeln stärken und die nötige Fitness für den Tag bereitstellen; zu dieser Uhrzeit wird dabei besonders viel Fett verbrannt. Als klassische Übung eignen sich sanfte Sit-ups; hierfür legt man sich auf den Rücken und verschränkt die Hände hinter den Kopf. Jetzt hebt man den Oberkörper bis zu den Schulterblättern an. 10 Wiederholungen sind völlig ausreichend.
Zwischen 8 und 9 Uhr ist Zeit für eine kleine Fitness-Einheit, am besten an der frischen Luft. Dabei kann ein strammer zwanzigminütiger Spaziergang bereits ausreichen. Aber auch Radfahren oder Joggen eignen sich als morgendliche Sporteinheit. Der Effekt: Durch den Ausdauersport am Morgen wird die nächtliche Fettverbrennungsphase effektiv verlängert. Schrittzähler und Fitnessarmbänder können das Training unterstützen.
Bevor anschliessend ein Frühstück verzehrt wird, sollte man sich komplett für die Arbeit fertigmachen. Dann kann die angekurbelte Fettverbrennung noch etwas länger wirksam werden. Als gesunde Morgenmahlzeit eignet sich am besten ein hochwertiges Müsli aus Vollkorn mit frischen Früchten.

Frische Früchte zum Frühstück (Bild: Everything / Shutterstock.com)

Frische Früchte zum Frühstück (Bild: Everything / Shutterstock.com)

Die Bio-Uhr am Vormittags – viel trinken und clever snacken



Vormittags geht es vor allem darum, das Sättigungsgefühl vom Frühstück am Morgen möglichst lange zu erhalten. Das funktioniert besonders gut, indem ausreichend Flüssigkeit zugeführt wird. Optimal eignen sich in diesem Zusammenhang ungesüsste Tees oder Wasser – diese füllen den Magen und verhindern auf diese Weise unangenehme Heisshungerattacken.

Gegen 10.30 Uhr benötigt der Körper in der Regel einen Energieschub; hier ist dann besondere Vorsicht geboten! Süssigkeiten sollten unbedingt vermieden werden, auch sehr zuckerreiches Obst ist tabu. Besser eignen sich Nüsse, die hochwertige Fettsäuren liefern und zügig sättigen. Aber Vorsicht: Die Nüsse sollten am besten pur, ohne Knuspermantel oder zusätzliche Gewürze, verzehrt werden! Fünf bis zehn Nüsse für das Gehirn reichen völlig aus.

Übrigens: Wenn an der Arbeit „Raucherpausen“ erlaubt sind, können diese auch genutzt werden, um einen kleinen Spaziergang zu machen. Die optimale Zeit hierfür ist gegen elf Uhr vormittags. Zusätzliches Plus: Neben der Bewegung regt auch das Tageslicht zusätzlich die Fettverbrennung an.

Mittagessen und Nachmittags-Tief

Gegen 13 Uhr wird es Zeit für eine sättigende Mittagsmahlzeit; das Leistungstief ist jetzt auf ein Minimum abgerutscht. Um wieder neue Energie zu tanken, hilft ein Imbiss, der aus magerem Eiweiss, sättigenden Stärkebeilagen und fettarmem Gemüse besteht. Besonders gut eignen sich beispielsweise unpanierte Hähnchenschnitzel mit Salzkartoffeln und ein grüner Salat. Am besten bereitet man einmal in der Woche einen gesunden Imbiss zu, den man anschliessend in kleine Portionen teilt und einfriert. Auf diese Weise steht jeden Tag eine Mahlzeit zur Verfügung. Vorsicht ist hingegen geboten vor schnellen Snacks wie Pommes frites oder Currywurst, die sehr viel Fett und Kalorien liefern. Wichtig: Auch auf versteckte Fette achten!



Übrigens: Menschen, die nach dem Mittagessen in der Regel schnell müde werden, sollten auf eiweissreiche Kost setzen und die Stärkebeilagen weitgehend weglassen. Auf diese Weise wird das Müdigkeitsgefühl effektiv eingedämmt.
Gegen 15.30 Uhr zeigt die Bio-Uhr ein weiteres Leistungstief an. Jetzt ist durchaus ein weiterer Snack erlaubt; optimal sind beispielsweise gesunde Gemüsesticks mit etwas Magerquark, der mit wenig Salz, etwas Pfeffer und frischen Kräutern gewürzt ist. Auf zucker- oder stärkehaltige Snacks sollte man verzichten, da diese die Fettverbrennung zwischen den Mahlzeiten stören.

Mit der Bio-Uhr in den Feierabend



Zwischen 17 und 18 Uhr ist es Zeit für ein entspannendes Workout am Abend. Hierzu stützt man sich seitlich auf den Arm und winkelt das untere Bein an. Jetzt wird das obere Bein nach oben geführt. Auch hier reichen nur wenige Durchgänge aus. Es geht nicht darum, sich nach einem anstrengenden Tag auszupowern, sondern um Entspannung und um das Setzen eines Reizes für die Muskeln.

Das Abendessen wird gegen 19 Uhr zugeführt. Doch der Zeitpunkt kann hier individuell unterschiedlich sein; wichtig ist, dass die Mahlzeit insgesamt nicht zu spät, optimalerweise etwa drei Stunden vor dem Schlafengehen eingenommen wird. Geeignet sind eiweissreiche Snacks wie Hüttenkäse mit Tomaten oder Fisch mit Brokkoligemüse, um die nächtliche Fettverbrennung anzuregen. Frische Kräuter werten die leichte Abendmahlzeit zusätzlich auf!

Fazit: Wer sich nach der Bio-Uhr richtet, lebt nicht nur gesünder, sondern sorgt auch für mehr Vitalität und Ausdauer – Tag für Tag.



 

Oberstes Bild: Abnehmen mit der Bio-Uhr (© DenisNata / Shutterstock.com)

Über Lara Marie Balzer

Lara Marie Balzer hat den Beruf der Pharmazeutisch-technischen Assistentin mit den Zusatzqualifikationen "Ernährungsberatung" und "Ganzheitliche Medizin/Naturheilkunde" erlernt und mit großer Freude mehrere Jahre in einer naturheilkundlich orientierten Apotheke gearbeitet, bevor sie ein Studium begann (Lehramt Chemie und Religion).


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