Füsse im Sommer richtig pflegen – hilfreiche Tipps

11.06.2014 |  Von  |  Fusspflege
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Füsse im Sommer richtig pflegen – hilfreiche Tipps
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Sommerzeit, Sandalenzeit – spätestens wenn sich die ersten Sonnenstrahlen zeigen, sollten sich insbesondere weibliche Sandalenträger Gedanken über eine optimale Pflege der Füsse machen. Neben der sorgfältigen Entfernung von Hornhaut stehen auch Pediküre, Fusspflege und unterschiedliche Kälte-Anwendungen für die Füsse auf dem Programm. Wer seinen Füssen eine Extraportion Mini-Wellness-Urlaub gönnt, kann sich bei Beginn der Sandalensaison über schöne und gepflegte Füsse freuen.

Hornhaut entfernen – optimale Vorbereitung der Füsse und richtige Durchführung



Zur Basispflege der Füsse gehört das sorgfältige Entfernen der Hornhaut; um die Haut hierfür optimal vorzubereiten, hat es sich bewährt, zunächst ein Fussbad zu nehmen. Der Vorteil: Je nach Art der Hornhaut lassen sich die rauen Stellen nach dem Einweichen besser bearbeiten. Die Füsse sollten idealerweise etwa eine Viertelstunde lang in einer Schüssel mit warmem Wasser und einer Essenz aus Milch und Honig baden. Nach dem Baden und sorgfältigen Trocknen der Füsse kommt eine Hornhautfeile oder ein Bimsstein zum Einsatz, mit dem die weiche Hornhaut vorsichtig entfernt wird. Dabei sollte starkes Rubbeln unbedingt vermieden werden, um die Haut nicht zu verletzen.

Pediküre für ansehnliche Füsse

Auch wenn sich diese Auffassung hartnäckig hält: Zehennägel sollten, ganz im Gegensatz zu Fingernägeln, nicht lang sein. Deshalb müssen die Nägel regelmässig geschnitten werden, am besten nach dem Duschen oder direkt nach dem Fussbad – dann sind sie besonders weich. Hierfür wird am besten ein Knipser oder eine Nagelschere verwendet, die ein korrektes Einkürzen der Nägel ermöglichen; am Schluss sollte der Nagel mit dem Ende des Zehs eine gerade Linie bilden.

Zur Pediküre gehört darüber hinaus auch das sorgfältige Feilen der Nägel, um die Ecken und Kanten abzurunden. Allerdings dürfen diese Rundungen nicht zu stark ausfallen, da in diesem Fall die Gefahr besteht, dass der Nagel in die Haut einwächst. Für weiche Nägel werden am besten Sandfeilen verwendet, bei normalen und harten Nägeln können hingegen spezielle Saphirfeilen zum Einsatz kommen. Achtung: Die Nägel sollten stets in dieselbe Richtung gefeilt werden.



Fusspflege und Nagellack

Während der Sommermonate sollten die Füsse regelmässig mit einer hochwertigen Creme oder Salbe versorgt werden. Spezielle Zubereitungen, zum Beispiel Salben mit Harnstoff, versorgen die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit und machen die Füsse sanft und geschmeidig. Auf diese Weise wird effektiv verhindert, dass die Fussballen und Fersen spröde werden und mit der Zeit Risse zeigen. Besonders an sehr heissen Tagen tut eine kleine zusätzliche Massage gut, mit der die Creme in die Haut eingearbeitet wird. Nach dem Eincremen können die Zehennägel lackiert werden, je nach Geschmack entweder mit einem glänzenden Klarlack oder mit dezenten Farben. Zum Lackieren benutzt man am besten einen Zehentrenner, der das Pinseln erheblich erleichtert.



Wechselduschen für die Füsse – Frischegenuss für den ganzen Körper

An besonders heissen Tagen sehnen sich viele Menschen nach einer kalten Dusche; doch ein Guss mit extrem kaltem Wasser bewirkt nur im ersten Moment Abkühlung, weil der Körper als Sofortreaktion auf die Kälte dann noch mehr Hitze produziert. Besser geeignet sind Wechselduschen oder -güsse, bei denen abwechselnd heisses und kaltes Wasser über die Füsse gegossen wird; auf diese Weise beginnt der Körper nach dem ersten Temperaturschock, seinen Wärmehaushalt auf Idealtemperatur einzustellen. Dann fühlen sich nicht nur die Füsse frisch und belebt, sondern der gesamte Körper profitiert von einem Frischegefühl.

Besonders an heissen Tagen haben Frauen mit verdickten Venen und angeschwollenen Füssen und Beinen zu kämpfen. (Bild: Viachaslau Kraskouski / Shutterstock.com)

Besonders an heissen Tagen haben Frauen mit verdickten Venen und angeschwollenen Füssen und Beinen zu kämpfen. (Bild: Viachaslau Kraskouski / Shutterstock.com)

Wassertreten – dieal als Schutz gegen Krampfadern

Besonders an heissen Tagen haben Frauen mit verdickten Venen und angeschwollenen Füssen und Beinen zu kämpfen. Als effektive Präventionsmassnahme hat sich das Wassertreten nach Kneipp bewährt; dabei schreitet man in leitungskaltem Wasser für mehrere Minuten auf der Stelle, wobei ein Bein stets vollständig aus dem Wasser herausgezogen und die Fussspitze nach unten gebeugt werden muss. Nach jeweils einer halben Minute sollte eine kurze Pause eingelegt werden. Durch den Kältereiz werden die oberflächlichen Blutgefässe kontrahiert, was zusammen mit der Muskelbewegung den Blutstrom in den Venen fördert. Auf diese Weise kann der Entstehung von Krampfadern vorgebeugt werden. Darüber hinaus hilft das Wassertreten nach Kneipp in heissen Sommernächten, den Schlaf einzuleiten.

Kühlende Fussmassage für den Sommer



Wenn die Temperaturen erst einmal ansteigen, schwellen die Füsse leicht an, insbesondere wenn sie in engem und festem Schuhwerk stecken und auf diese Weise stark schwitzen. Dann hilft neben dem Wassertreten auch eine gezielt durchgeführte Fussmassage, bei der gesammelte Flüssigkeit in den Füssen über die Lymphen abfliesst. Um den Kälteeffekt zu verstärken und für einen zusätzlichen Frische-Anreiz zu sorgen, kann während der Massage etwas Minzöl zum Einsatz kommen. Das hochwertige Öl belebt die strapazierten Zellen und lässt die Müdigkeit in den Füssen schnell verschwinden. Ein anschliessender Spaziergang mit nackten Füssen durch das Gras verstärkt den Massage-Effekt zusätzlich und kräftigt die Füsse.

Fazit

Sommerfrische Füsse gehören zur warmen Jahreszeit einfach dazu. Besonders wenn Sandalen getragen werden, hat es sich bewährt, den Füssen zwischendurch immer wieder einmal eine Extra-Portion Wellness zu gönnen. Und mit schönen und gepflegten Füssen, die von Hornhaut befreit, sorgfältig geschnitten und dezent lackiert sind, macht der Spaziergang in bequemen Sandalen gleich noch mehr Freude!



 

Oberstes Bild: © titov dmitriy – Shutterstock.com

Über Lara Marie Balzer

Lara Marie Balzer hat den Beruf der Pharmazeutisch-technischen Assistentin mit den Zusatzqualifikationen "Ernährungsberatung" und "Ganzheitliche Medizin/Naturheilkunde" erlernt und mit großer Freude mehrere Jahre in einer naturheilkundlich orientierten Apotheke gearbeitet, bevor sie ein Studium begann (Lehramt Chemie und Religion).


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