Fett verbrennen ab 40 – so funktioniert es

23.09.2014 |  Von  |  Allgemein
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Wer das 40. Lebensjahr überschritten hat, kennt das Problem: Es wird jetzt immer schwieriger, überflüssige Pfunde zu verlieren – jede Diät wird zu einer grossen Herausforderung. Mit bestimmten Tricks kann es jedoch trotzdem gelingen.

Mit steigendem Alter verändert sich der Stoffwechsel, Fettpolster entstehen und es wird schwieriger, die überflüssigen Pfunde wieder loszuwerden. Deshalb ist es in dieser Zeit besonders wichtig, sich optimal zu ernähren und auf regelmässige Bewegung zu achten. Sowohl eine gezielte Lebensmittel- und Getränkewahl als auch ausgesuchte Bewegung können helfen, den Stoffwechsel anzukurbeln und nachhaltig Gewicht abzubauen.



Schlankstoffe im Essen

Wer schon einmal eine Diät gemacht hat, weiss: Scharfe Speisen und Kräuter können beim Abnehmen helfen. So erhöhen beispielsweise Chilischoten die körpereigene Wärmeproduktion; beim anschliessenden Abkühlungsprozess wird dann mehr Energie verbraucht. Insgesamt kurbelt scharf gewürztes Essen für etwa drei Stunden die Fettverbrennung um bis zu 25 % an. Diesen Effekt machen sich vor allem Menschen ab 40 mit einer eingeschränkten Fettverbrennung zunutze; es lohnt sich deshalb, die scharfen Gewürze häufig in Suppen oder Sossen zu geben.
Viele Abnehmwillige profitieren ausserdem vom sogenannten „Schlank-im-Schlaf-Effekt“, der eiweissreichen Lebensmitteln nachgesagt wird. Wer abends auf eine Ernährung mit vielen Proteinen und gleichzeitig weniger Kohlehydraten achtet, verbrennt aufgrund der Aminosäuren Arginin und Lysin in den Nachtstunden besonders viel Energie. Sehr gut funktioniert dieser Effekt mit Magerquark, der mit etwas flüssigem Honig und einem Spritzer Zitronensaft verfeinert werden sollte. Alternativ schmeckt auch leckerer Fisch oder würziger Hüttenkäse, der mit einigen gewürzten Tomatenscheiben versetzt wird.

Richtig trinken hilft

Ab 40 spielt ein optimales Trinkregime mit den richtigen Getränken eine besonders wichtige Rolle; vor allem grüner Tee sollte in diesem Alter vermehrt zum Einsatz kommen. Die enthaltenen Pflanzenstoffe (Katechine) beschleunigen den Stoffwechsel, die Fettverbrennung und die Wärmebildung und steigern auf diese Weise den Gesamt-Energieverbrauch. Darüber hinaus sind in dem Tee gesundheitsfördernde Stoffe enthalten, die helfen können, bestimmte Krankheiten abzuwenden. Am besten trinkt man davon zwei bis drei Tassen pro Tag.



Ab dem 40. Lebensjahr lässt zudem das natürliche Durstempfinden nach, so dass häufig insgesamt zu wenig Flüssigkeit zugeführt wird; als Folge verlangsamt sich auch der gesamte Stoffwechsel. Aus diesem Grund sollte stets auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden, die vor allem mit viel frischem Wasser sichergestellt werden kann. Zwischen zwei und drei Litern pro Tag sollten es schon sein; wer vor allem vor den Mahlzeiten ein grosses Glas Wasser trinkt, bremst den Hunger aus und nimmt auf diese Weise automatisch weniger Kalorien zu sich. Mithilfe eines speziellen Sprudlers kann das Wasser zusätzlich mit Kohlensäure versetzt und mit kalorienfreien Aromen verfeinert werden. Dann fällt auch das regelmässige Trinken leichter!

Wasser trinken - Zwischen zwei und drei Litern pro Tag sollten es schon sein. (Bild: Loke Yek Mang / Shutterstock.com)

Wasser trinken – Zwischen zwei und drei Litern pro Tag sollten es schon sein. (Bild: Loke Yek Mang / Shutterstock.com)

Stoffwechsel anregen und von Schlacken befreien

Ein langsamer Stoffwechsel lässt sich bereits morgens beim Duschen auf Trab bringen: Hier haben sich besonders gezielte Wechselduschen als sinnvoll erwiesen. Wer die Brause abwechselnd auf warm und kalt stellt, regt sowohl die Durchblutung als auch den Kreislauf optimal an. Beim Wechselduschen beginnt man bei den Füssen und arbeitet sich bis zu den Schultern vor und dann über den Rücken wieder nach unten. Anschliessend wird die Temperatur verändert und die Prozedur wird wiederholt. Man sollte etwa drei Wiederholungen einplanen.



Um zusätzlich Schlacken loszuwerden, hat es sich bewährt, Gurken einzusetzen. Diese entfalten einen entwässernden Effekt und regen durch ihre Bitterstoffe gleichzeitig optimal die Fettverbrennung an. Achtung: Beim Verzehr des Gemüses sollte bedacht werden, dass die wertvollsten Stoffe unter der Schale stecken. Aus diesem Grund greift man am besten auf Bioware zurück und verzichtet auf ein Schälen des Gemüses komplett.



Gezielte Bewegung

Nicht zuletzt spielt beim Abnehmen und Gewichthalten ab 40 Bewegung eine entscheidende Rolle; im Idealfall bestehen die einzelnen Trainingseinheiten aus einer Kombination von Ausdauersport und Krafttraining. Da mit zunehmendem Alter die Muskelmasse schwindet und diese auch in Ruhe Fett verbrennt, sollte auch hier auf ein optimales Training geachtet werden. Besonders einfach funktioniert ein Hanteltraining mit Wasserflaschen; man beginnt am besten mit der 500-ml-Variante und steigert sich auf die 1,5-Liter-Flasche. Zur Stärkung der Schultern und Oberarme stellt man sich schulterbreit hin, nimmt in jede Hand eine Wasserflasche und achtet darauf, dass die Handflächen jeweils nach oben zeigen. Jetzt werden die Flaschen abwechselnd Richtung Schulter geführt.

Mindestens dreimal pro Woche sollte zusätzlich Ausdauertraining auf dem Programm stehen. Auf diese Weise wird die Fettverbrennung effektiv angeregt und der Körper bleibt insgesamt fit. Stark Übergewichtige wählen am besten einen Wassersport, der sich nicht nur besonders gelenkschonend präsentiert, sondern darüber hinaus auch sehr viele Kalorien verbrennt. Durch eine halbe Stunde Schwimmen kann man je nach Gewicht und Schnelligkeit bis zu 400 Kalorien verbrennen.

Für Menschen mit nur leichtem Übergewicht eignen sich hingegen auch Sportarten wie Radfahren oder Joggen. Doch egal, für welche Sportart man sich entscheidet, wichtig ist, dass die Bewegung auch Freude macht. Nur dann gelingt es, sich zum regelmässigen Training zu motivieren – und anhaltend Fett abzubauen!



 

Oberstes Bild: © Kzenon – Shutterstock.com

Über Lara Marie Balzer

Lara Marie Balzer hat den Beruf der Pharmazeutisch-technischen Assistentin mit den Zusatzqualifikationen "Ernährungsberatung" und "Ganzheitliche Medizin/Naturheilkunde" erlernt und mit großer Freude mehrere Jahre in einer naturheilkundlich orientierten Apotheke gearbeitet, bevor sie ein Studium begann (Lehramt Chemie und Religion).


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