Cellulite bzw. Orangenhaut – ein Experte gibt Tipps

25.01.2016 |  Von  |  Figur, Gesundheit
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Cellulite bzw. Orangenhaut – ein Experte gibt Tipps
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Cellulite ist weit verbreitet. Zwar stellt die so genannte Orangenhaut nur ein unliebsames ästhetisches Problem und zunächst keine Gefahr für den Körper dar. Doch ohne Behandlung kann Cellulite zu Besenreisern, Krampfadern (Varizen), Thrombosen, Ödemen sowie dem „offenen Bein“ (Ulcus cruris) führen.

Wir befragten den Experten Dr. Rudolf Weyergans (Weyergans High Care AG) zu Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.

Welche Ausprägungsformen von Cellulite gibt es?

Man unterscheidet drei Stadien: Das erste lässt sich nur mit dem „Kneiftest“ feststellen – man sieht normalerweise noch nichts. Das zweite Stadium erkennt man, wenn die Dellen nur im Sitzen, auf einer harten Unterlage zu sehen sind. Das dritte Stadium ist leider immer sichtbar.

Stimmt es, dass selbst die teuersten Pflegecremes der Cellulite nicht beikommen?

Das würde ich so nicht sagen. Cremes sind natürlich nur eine unterstützende Hilfe, d.h. sie können Baustein einer Behandlung oder „Therapie“ sein. Zu einem perfekten Ergebnis gehört aber noch mehr, z.B. Lymphdrainagen und Gewebe straffende Massnahmen.

Was kann man unternehmen?

  1. Lymphdrainage: Das kann und sollte man auch selber machen – und dabei können auch Cremes helfen.
  2. Ausreichende Bewegung: Das muss sein, wegen der so genannten Muskelpumpe, die das Lymphsystem antreibt.
  3. Bindegewebe straffen: am besten in einem qualifizierten Behandlungs-Institut
  4. Ernährung umstellen: diese ist mitverantwortlich für schlaffes Bindegewebe und damit die Hauptursache der Cellulite. Es gibt Nahrungsmittel, die das Bindegewebe der Haut gezielt schwächen, dazu zählt beispielsweise der viel zu hohe Fleischkonsum. Zum anderen sollte man sich ausgewogen im Sinne von „neutral“ oder „basisch“ ernähren. Wichtig ist auch, viel zu trinken, um den Körper zu entschlacken.

Welche kosmetischen Behandlungen können etwas gegen Orangenhaut ausrichten?

Wir unterscheiden drei Kategorien. Behandlungen, die den Lymphfluss anregen, Anwendungen die das Bindegewebe straffen, und Massnahmen, die „Fettpölsterchen“, die kleinen Schwestern der Cellulite, reduzieren.

Die Palette reicht von mechanischer Lymphdrainage über Saugpumpenmassage, von Unterdruckwellentherapie über Ultraschall bis hin zur Elektro- oder ganz neu: Ionentherapie.



Ist Cellulite gefährlich?

Man sollte Cellulite nicht auf die leichte Schulter nehmen, da sie nicht nur ein kosmetisches darstellt, sondern auch ein gesundheitliches. Bleibt sie nämlich unbehandelt, drohen mit zunehmendem Alter Beinleiden.

 

Artikel von: beautypress.de
Artikelbild: © Oleg GawriloFF – shutterstock.com

Über Samuel Nies

Als gelernter Informatikkaufmann war für mich schon schnell klar, dass die Administration von verschiedenen Systemen zu meinem Gebiet werden sollte. Um aber auch einen kreativen Anteil in meinen Arbeitsalltag zu integrieren, verschlug es mich in die Welt des Web Content Management.


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