Beautyhelfer für rauhe Haut – Peelings im Überblick

16.07.2014 |  Von  |  Gesichtspflege
Keine Beiträge mehr verpassen? Hier zum Newsletter anmelden!
Beautyhelfer für rauhe Haut – Peelings im Überblick
Jetzt bewerten!

Längst ist bekannt: Die Haut erneuert sich in einem regelmässigen Rhythmus; während dieses Prozesses werden vor allem abgestorbene Hautzellen abgestossen. Um diesen Vorgang zu unterstützen, stehen spezielle Peelings zur Verfügung, welche abgestorbene Hautzellen sanft abschilfern und der Haut helfen, sich wieder zu regenerieren. Doch welche Variante ist für welche Haut geeignet?

Zu den klassischen und häufig eingesetzten Peelingvarianten gehören Produkte aus Fruchtsäure. Insbesondere robuste und grossporige Haut profitiert mithilfe des Peelings von einem besonderen Feinschliff; auch erste Fältchen können bei hochkonzentrierten Produkten schonend gelindert werden. Die Fruchtsäure wird meist aus Äpfeln und Trauben gewonnen und sorgt für eine leichtere Ablösung der Hornzellen von der Haut. Auf diese Weise wirkt das Gesicht insgesamt glatter und gesünder. Aber Vorsicht: Für sensible Haut sind solche Peelings nicht geeignet!



Für sensible Haut: Enzym-Peelings

Wer unter einer empfindlichen Haut leidet, weicht am besten auf eine sanfte Peelingvariante mit Enzymen aus. Diese Stoffe, die beispielsweise aus der Papaya gewonnen werden, erreichen das Ablösen der Hautzellen mithilfe ihrer Eiweiss spaltenden Wirkung. Anwender sollten bedenken, dass derartige Produkte mindestens 20 Minuten auf der Haut verbleiben müssen, um ihre Wirkung zu entfalten. Reste werden anschliessend mit Wasser abgespült.

Klassische Peeling-Variante: mechanische Peelings

Das mechanische Peeling stellt die traditionelle Variante des Peelings dar; hierbei wird der Teint mit abgerundeten Kristallen gesäubert. Zum Einsatz kommen beispielsweise Salzkristalle oder aber Kügelchen aus Kunststoff. Um den Peeling-Effekt zu erreichen, werden die entsprechenden Produkte in kreisförmigen Bewegungen in die Haut einmassiert. Dabei ist unbedingt darauf zu achten,dass nicht zu viel Druck ausgeübt wird.



Für hartnäckige Fälle: Laser-Peelings

Besonders hartnäckige Fälle können auch mit einem speziellen Laser-Peeling behandelt werden; dieses wird beim Hautarzt durchgeführt. Während der Behandlung trägt er die obersten Hautschichten mithilfe von Hitze ab. Besonders empfindliche Haut kann nach der Behandlung starke Rötungen aufweisen. Allerdings: Die Haut zeigt sich anschliessend deutlich gesünder, weil sowohl Pigmentflecken als auch Falten oder Narben effektiv gelindert werden.

Übrigens: Immer beliebter werden auch Peelingvarianten zum Duschen, beispielsweise bei Cellulite. Die Peeling-Perlen werden dann in kreisenden Bewegungen in die betroffene Haut einmassiert und anschliessend abgespült. Auf diese Weise lässt sich Orangenhaut effektiv lindern.



 

Oberstes Bild: © Pressmaster – Shutterstock.com

Über Lara Marie Balzer

Lara Marie Balzer hat den Beruf der Pharmazeutisch-technischen Assistentin mit den Zusatzqualifikationen "Ernährungsberatung" und "Ganzheitliche Medizin/Naturheilkunde" erlernt und mit großer Freude mehrere Jahre in einer naturheilkundlich orientierten Apotheke gearbeitet, bevor sie ein Studium begann (Lehramt Chemie und Religion).


Ihr Kommentar zu:

Beautyhelfer für rauhe Haut – Peelings im Überblick

Für die Kommentare gilt die Netiquette! Erwünscht sind weder diskriminierende bzw. beleidigende Kommentare noch solche, die zur Platzierung von Werbelinks dienen. Die Agentur belmedia GmbH behält sich vor, Kommentare ggf. nicht zu veröffentlichen.