Zeitlose Ketten-Designs, die nie aus der Mode geraten

07.06.2021 |  Von  |  Mode

Auch beim Schmuck gibt es Trends. Die Welt der Edelmetalle und Juwelen ist zwar bei weitem nicht so schnelllebig wie die Modeindustrie.

Aber in den Schaufenstern der Juweliere liegen heute ganz andere Stücke als etwa zur Jahrtausendwende oder in den achtziger Jahren. Diese Trends betreffen zum einen die Materialien.

So sind Roségold oder Platin heute besonders beliebt, während früher Gelbgold das begehrteste Edelmetall war. Zum anderen betreffen sie auch das Design, wo es mal schlichter und mal raffinierter zugeht. Es gibt aber auch Schmuck, der einfach zeitlos ist. Die folgenden Ketten-Designs erfreuen sich seit Jahrzehnten oder gar seit Jahrhunderten grösster Beliebtheit.

Ketten mit Medaillon

Nicht umsonst spielt eine Kette mit Medaillon immer wieder eine Rolle in Film und Literatur. Genauso wie die Sternzeichen Kette hat die Medaillon Kette eine ganz besondere Bedeutung für den Träger. Im Inneren befindet sich meist ein Bild von Familienmitgliedern oder einer anderen geliebten Person. Das Medaillon hat einen besonderen Platz und ist stets in der Nähe des Herzens – eine romantische Vorstellung, die Menschen jeder Generation anspricht.

Perlenketten

Auch die Perlenkette ist ein absolut zeitloses Schmuckstück. Schon im alten Rom war sie ebenso begehrt wie teuer und angeblich waren Perlen einer der Gründe, warum Julius Caesar Grossbritannien eroberte. Heute ist die Perlenkette dank der modernen Zuchtmethoden deutlich günstiger geworden. Trotzdem gilt sie für viele noch als Inbegriff der schlichten Schönheit und der Eleganz. Der Klassiker sind dabei runde, weisse Perlen, während unregelmässige oder farbige Perlen oft als Modeerscheinung auftreten.

Schlangenketten

Schlangenketten sind besonders geschmeidig und gelten als typisch weiblich. Bei dieser Kettenart wird das Material aufwendig in eine hauchdünne Form gebracht, sodass die einzelnen Kettenglieder nahtlos ineinander übergehen. Dadurch wirkt die Schlangenkette eher massiv, ist aber gleichzeitig leicht. Ihren Namen hat sie, weil sie sich ähnlich wie der Körper einer Schlange verhält, wenn sie zwischen den Fingern bewegt wird. Schlangenketten können sowohl mit Anhänger als auch alleine getragen werden.

Fuchsschwanzketten

Auch die Fuchsschwanzkette hat eine lange Tradition. Archäologen datieren die frühesten Funde dieses Schmuckstücks auf ein Alter von rund 4.500 Jahren. Diese Art von Kette besteht aus Ösen, die ohne Lücken ineinander verstrickt sind. In dieser Hinsicht ähnelt sie der Schlangenkette, ist aber deutlich massiver. Sie ist sowohl sehr widerstandsfähig als auch äusserst beweglich und eignet sich gut für einen Anhänger. Allerdings ist sie auch weniger elegant als andere Kettenarten.

Venezianerketten

Während bei den meisten Arten rundliche Formen dominieren, besteht die Venezianerkette aus viereckigen Kettengliedern. Wie der Name schon vermuten lässt, stammt diese Form der Kette aus Italien, wo sie vermutlich im frühen 19. Jahrhundert ihren Ursprung hat. Trotz der kantigen Elemente wirkt die Venezianerkette äusserst elegant, hebt sich aber von anderen Kettentypen ab. Ihre anhaltende Beliebtheit hat sie wohl auch dieser Einzigartigkeit zu verdanken.

 

Titelbild: Chiociolla – shutterstock.com

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