Wie wird man ein Fotomodel?

13.01.2020 |  Von  |  Allgemein, Figur, News
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Fotomodel werden – das ist der Traum vieler junger Mädchen und Frauen. Die Vorstellung, an den schönsten Orten der Welt zu shooten, Glamour und Luxus zu erleben und immer die neuste Designerkleidung tragen zu dürfen, gefällt vielen. Mit den richtigen Voraussetzungen und einer ganzen Menge Ehrgeiz kann dieser Traum wahr werden.

Hinter einer erfolgreichen Modelkarriere steckt jedoch viel mehr als nur Schönheit. Die richtigen körperlichen Voraussetzungen, Talent und eine ganze Menge Arbeit sind nötig, um in der Modebranche Fuss fassen zu können. Während wenige Models Glück haben und zum Beispiel auf der Strasse entdeckt werden, müssen sich die meisten diesen Weg hart erarbeiten.

Wie arbeitet ein Fotomodel?

Ein Fotomodel hat in der Regel die Aufgabe, durch den Einsatz des eigenen Körpers für Produkte oder Dienstleistungen zu werben. Egal, ob im Fernsehen, auf Plakaten, in Zeitschriften, Internetseiten oder auf dem Laufsteg – die Möglichkeiten für Models sind breit gefächert. Grundsätzlich unterschieden werden hierbei zwischen Fotomodel und Laufstegmodel. Während die einen wie der Name bereits sagt vor der Kamera auf Fotos posieren, laufen die anderen über die Laufstege der Welt und präsentieren die neueste Mode.

Welche Voraussetzungen benötigt ein Fotomodel?

Eine wichtige Voraussetzung für jedes Model ist selbstverständlich das Aussehen. Hier spielt insbesondere die Figur eine wichtige Rolle. Wer Model werden möchte, muss deshalb regelmässig Sport treiben und auf seine Ernährung achten. Auch die Grösse spielt bei Models eine wichtige Rolle. Dabei geht es nicht nur um das allgemein oft kritisierte Schönheitsideal, welches besagt, dass Models stets dünn sein müssen, um gut auszusehen. Vielmehr geht es darum, dass die Designer ihre Mode in einer einheitlichen Grösse herstellen, die somit jedem Model passen muss. Bei der Arbeit als Model geht es nicht darum, die Person zu präsentieren, sondern vielmehr die Mode oder die Produkte, bzw. Dienstleistungen, für die geworben wird. Ein Fotomodel ist somit eine Art Leinwand, die für die entsprechende Produktion dann gestaltet wird. Dieser Aspekt sollte jedem angehenden Fotomodel klar sein.

Bei den Voraussetzungen geht es jedoch nicht nur um die Körpermasse und die Optik. Auch Mimik und Gestik sind bei der Arbeit als Fotomodel wichtig. Die Ausstrahlung, das richtige Posing und der richtige Blick in die Kamera müssen stimmen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Ein Fotomodel muss also auf Knopfdruck die gewünschten Emotionen zeigen können, was übrigens gar nicht so leicht ist und viel Übung erfordert. Insbesondere bei Fotoshootings werden sehr viele verschiedene Blicke und Emotionen verlangt, die ein Fotomodel sofort umsetzen muss.



Wie kann der Einstieg ins Model-Leben gelingen?

Wer den Einstieg in das Leben als Model schaffen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Zunächst sollten selbstverständlich die körperlichen und optischen Voraussetzungen erfüllt sein. Wer gross genug ist, kann sich sowohl als Foto- als auch als Laufstegmodel bewerben. Bei einer kleineren Körpergrösse, aber ansonsten richtigen Voraussetzungen, steht der Arbeit als Fotomodel nichts im Wege.

Sich bei Modelagenturen bewerben

Models können mit oder auch ohne Agenturen arbeiten. Ein guter Weg ist jedoch in der Regel einen Vertrag bei einer Modelagentur zu erhalten. Die Agentur kümmert sich dann um die Vermittlung von Jobs. Wer ohne Agentur arbeitet, muss sich hier selbst um alles kümmern, wodurch es schwieriger ist, ein regelmässiges Einkommen durch regelmässige Jobs aufzubauen. Modelagenturen gibt es nicht gerade wenige. Zudem sind diese meistens offen für neue Bewerbungen, sodass der beste Weg ist, sich bei Modelagenturen vorzustellen. Bessere Chancen hat in der Regel derjenige, der sein Können gleich unter Beweis stellt.

Es empfiehlt sich von daher, nicht nur die optischen Voraussetzungen zu erfüllen, sondern bereits vor dem Spiegel zu üben und Können mitzubringen. Mit Freundinnen Fotoshootings machen, sich in Zeitschriften die Posen von erfolgreichen Models anschauen und Nachahmen, sowie verschiedene Emotionen vor der Kamera zu trainieren kann den Erfolg massgeblich steigern. Weiterhin sollten Selbstbewusstsein, Wandelbarkeit und ein toller Charakter ebenfalls vorhanden sein und überzeugen.



Teilnahme an Casting-Shows, Wettbewerben oder Misswahlen

Ein anderer Weg, der dazu führen kann, ein erfolgreiches Model zu werden, ist der Weg über Casting-Shows, Wettbewerbe oder seltener auch Misswahlen. Mittlerweile gibt es hier verschiedene Optionen, die den Einstieg ins Model-Leben erleichtern. Wer an solchen Shows teilnimmt, muss diese noch nicht einmal gewinnen. Es reicht oft vollkommen aus, in die engere Auswahl zu kommen, sodass der eigene Bekanntheitsgrad steigt. So können Kontakte geknüpft werden. Zudem werden tolle Fotos für die Modelmappe gesammelt. Nach der Teilnahme an einer Casting-Show sind die ersten Türen im Model-Business also offen.

Als Influencer auf sich aufmerksam machen

Ein ungewöhnlicher, aber heutzutage immer häufiger genutzte Weg, ist der Weg über das Influencer Dasein. Designer und Mode-Label legen immer mehr Wert auf die Persönlichkeit eines Models. Wer viele Fans auf Social Media hat, wird in der Regel auch lieber für ein Fotoshooting oder eine Werbekampagne gebucht, als ein Model, das niemand kennt. Eine grosse Reichweite und jede Menge Fans aufbauen geht auch ohne eine Modelagentur. Wer diesen Weg geht, organisiert privat seine Fotoshootings und postet regelmässig tolle Bilder in den sozialen Medien.

Sobald eine grössere Reichweite aufgebaut ist, werden in der Regel auch Firmen auf ein solches Selfmade-Model aufmerksam. Wichtig zu betonen ist hierbei jedoch, dass dieser Weg sehr lange dauern kann, da zunächst eine grosse Reichweite erforderlich ist, bis bekannte Firmen oder Designer tatsächlich mit einem arbeiten wollen. Der Weg über eine Modelagentur oder Casting-Show geht wesentlich schneller. Des Weiteren spricht natürlich nichts dagegen, alle Wege parallel einzuschlagen, denn somit sind die Erfolgschancen umso grösser.

 

Titelbild: Sofia Zhuravetc – shutterstock.com


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