Tristesse ade – es lebe Rouge!
Die nasskalte, dunkle Jahreszeit drückt mitunter heftig aufs Gemüt. Nicht genug damit, sie macht auch unserer Haut tüchtig zu schaffen. Denn durch Vitamin-D-Mangel werden wir im Winter zu richtigen lazy bones und nehmen es auch mit der Ernährung nicht mehr ganz so genau.
Fatale Folge: Die Haut wirkt müde und fahl. Schön also, dass wir mit Rouge einen wahren Schmink-Schatz in den Händen haben, der uns im Nu frischer und gesünder aussehen lässt! Unsere Expertin Peggy Schmitz-Lilkendey führt auf, wie man professionell errötet.
Erröten erwünscht
Zumindest am Hofe von König Ludwig dem XVI, denn dort war das sog. Rougieren neben der vornehmen Blässe ein Merkmal adeliger Standeszugehörigkeit: Auf das weiss gepuderte Gesicht wurde einfach etwas Rot aufgetupft. Wenn auch heute viele Frauen einen gebräunten Teint bevorzugen, so ist Rouge nach wie vor eines der Key-Pieces in jedem Schminkkoffer.
Keinen blassen Schimmer
Zartrosa, Lachs, Koralle, Pink, Ziegelrot – die Farbauswahl scheint unbegrenzt, ist aber Typsache: „Die Rougefarbe muss unbedingt zur Hautfarbe passen. Bei hellen Hauttypen nimmt man eher blaustichiges Rouge (rosa) und bei dunkleren, olivfarbenen Hauttypen eher gelbstichiges Rouge (apricot)“, so Peggy Schmitz-Lilkendey.
Noch mehr Frische und Jugendlichkeit zaubern Produkte mit Schimmerpartikeln, die dem Teint nebenbei noch einen gesunden Glow verleihen.
Frischmacher
Auf die richtige Technik kommt es an: „Puderrouge ist in der Regel einfacher aufzutragen als Cremerouge, da man es leichter ausblenden kann. Cremerouge jedoch richtig aufgetragen sieht noch natürlicher aus und gerade bei ebenmässiger Haut, die nicht gepudert ist, ist es der ultimative Frischmacher“, verrät die Expertin.
Ausserdem lässt uns das farbige Multitalent nicht nur frischer und wacher aussehen, sondern kann auch jede Gesichtsform ideal proportionieren: Ein rundes Gesicht erscheint weniger voll, ein markantes Kinn nicht ganz so kantig.
Artikel von: beautypress.de
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