Peperoni – knackig, vielseitig und gesund

26.12.2014 |  Von  |  Allgemein, Ernährung
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Peperoni – knackig, vielseitig und gesund
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Peperoni bringen Farbe und Abwechslung auf den Teller. Schärfe auch? Nicht unbedingt. Für unsere deutschen Leser: Was wir in der Schweiz als Peperoni bezeichnen, heisst bei Ihnen Paprika.

Die kleinen Scharfen nennen wir Peperoncini oder Chili. Paprika ist hierzulande ein Gewürzpulver, welches es von mild bis feurig-scharf gibt. Aber trotz einigen Sprachunterschieden: Das Gemüse, um welches es in diesem Artikel geht, ist in unseren Nachbarländern ebenso beliebt, wie bei uns!



Wie das vielseitige Gemüse zu uns fand

Die Peperoni stammt nicht, wie oft angenommen wird, aus Ungarn, sondern wurde als Samen von Christoph Kolumbus im 15. Jahrhundert von Amerika nach Europa gebracht. Auch Chilisamen hatte er an Bord. Ihre Beliebtheit breitete sich so nach und nach rund um den Globus aus, jedoch waren besonders die Ungarn begeistert. Ende des 18. Jahrhunderts hielten Peperoni und Chili Einzug in die ungarischen Kochtöpfe, unsere Küchen eroberten sie aber wesentlich später.
Heute werden bei uns vorwiegend Peperoni aus dem Mittelmeerraum sowie Nordafrika verkauft. Peperoni sind preiswert, reich an gesunden Inhaltsstoffen und stehen uns das ganze Jahr hindurch zur Verfügung.

Zu den verschiedenen, in unseren Supermärkten erhältlichen, Sorten zählen:

Spitzpaprika, schlanke, längliche und spitz zulaufende Schoten, die aussehen wie grosse Chilischoten. Jedoch sind sie aromatisch und mild. Sie sehen, in Ringe geschnitten, hübsch in Salaten aus, schmecken gegrillt sehr lecker und können gut gefüllt werden.
Die grossen runden Peperoni werden manchmal auch bei uns als Bell Pepper bezeichnet. Sie sind überaus vielseitig und bringen Vitamine und Farbe in Salate, sind super zum Füllen geeignet und schmecken geschmort hervorragend.



Chilischoten sind die feurig-scharfe Variante. Die kleinen Schoten heizen vor allem richtig ein, wenn sie mitsamt der Kerne verzehrt werden. Entfernen Sie diese, wird die Schärfe deutlich gemildert.
Es gibt auch Peperoni als Snack-Gemüse: „Minischoten“, welche mild schmecken und mitsamt der Kerne verzehrt werden können.

Die Vitalstoffe der Peperoni und welchen Nutzen sie uns bringen

In Peperoni und Chili ist ein Vitalstoff enthalten, welchen keine andere Frucht und kein anderes Gemüse besitzt: das Capsaicin. Schon vor hunderten von Jahren wurde Capsaicin als Heilmittel entdeckt und vor allem gegen Kreislaufschwäche und Durchblutungsstörungen angewandt. Heute weiss man, dass es auch mit Erfolg bei Schwindelanfällen, als Blutverdünner und sogar gegen Migräne eingesetzt werden kann. Bei Muskelkater und Verspannungen helfen Salben und Wärmepflaster mit Capsaicin als Wirkstoff.

Peperoni sind reich an Karotenen, dem Provitamin A. Dieses tut den Augen gut, schützt die Schleimhäute und kurbelt die Zellaktivität an. Der Eiweissstoffwechsel wird vom Vitamin B6 unterstützt. Vor allem aber ist die Peperoni eines der Vitamin-C-reichsten Gemüse. Ohne Vitamin C geht gar nichts und eine ausreichende Zufuhr sorgt dafür, dass die vielen Stoffwechselreaktionen in unserem Körper störungsfrei ablaufen können. Das Immunsystem ist auf das Vitamin C ebenso angewiesen, wie die Funktion der Drüsen.
Weiterhin enthalten Peperoni das Spurenelement Zink, welches viele wichtige Aufgaben hat. Unter anderem reguliert Zink die Hormonproduktion und fördert die Wundheilung.

Wenn Sie also regelmässig Peperoni essen und hin und wieder Ihre Speisen mit Chili würzen, kräftigen Sie Ihr Herz, kurbeln den Kreislauf an, beugen Migräne vor, unterstützen den Stoffwechsel und sorgen für eine gute Durchblutung. In der Schnupfenzeit wappnen Sie sich dank des Vitamin C- und Zink-Gehaltes gegen Erkältungsviren.



Einkaufen und Verarbeiten von Peperoni: Was sollte man beachten?

Peperoni sind das ganze Jahr über erhältlich. Ihre Farbe hängt vom Reifegrad ab: Grüne sind noch nicht ausgereift und haben einen herben Geschmack, während die gelben und roten Schoten eher süss schmecken. Die roten Peperoni haben die grösste Konzentration an den Vitaminen A und C. Schauen Sie beim Einkauf darauf, dass Sie knackige Schoten mit nach Hause nehmen, welche eine unbeschädigte Haut haben. In Supermärkten kann man oft alle drei Farben zusammen abgepackt kaufen. Bei diesen, meist aus Holland stammenden, Peperoni achten Sie bitte vor allem darauf, ob die Schoten um den Stilansatz herum keine verdrückten oder matschigen Stellen haben.

Die Farbe von Peperoni  hängt vom Reifegrad ab. (Bild: Norman Chan / Shutterstock.com)

Die Farbe von Peperoni hängt vom Reifegrad ab. (Bild: Norman Chan / Shutterstock.com)




Die Zubereitung ist einfach: Die Peperonischoten werden gewaschen, vom Stielansatz befreit und aufgeschnitten. Das Kerngehäuse lässt sich leicht mit dem Finger entfernen und danach werden die Peperonihälften nochmals kurz unter fliessendem Wasser abgespült. Je nach Rezept schneiden Sie die Schoten in Streifen oder Würfel. Möchten Sie diese jedoch füllen, schneiden Sie den Stielansatz etwas grosszügiger heraus und entfernen die Kerne durch diese Öffnung. Das geht ruckzuck, wenn Sie einen Teelöffel zu Hilfe nehmen.

Für manche Rezepte ist es notwendig, die Schoten zu häuten. Das tönt komplizierter als es ist. Am leichtesten lassen sich Peperoni schälen, wenn sie so lange, bis die Schale dunkle Blasen wirft, auf dem Gitter im vorgeheizten Backofen „rösten“. Dann nehmen Sie sie aus dem Ofen und schrecken sie entweder mit sehr kaltem Wasser ab oder lassen sie unter einem feuchten Geschirrtuch abkühlen. Die Haut lässt sich dann spielend leicht abziehen.

Für Rohkost sollten Peperoni erst kurz vor dem Anrichten gerüstet und zerkleinert werden. Zudem ist es wichtig, sie stets mit einem guten Speiseöl zu servieren, das wertvolle Beta-Karotin ist nämlich fettlöslich und kann so besser aufgenommen werden.
Bitte beachten Sie, dass Peperoni die Wundheilung verzögern und blutverdünnend wirken können. Bei Entzündungen an Magen- und Magenschleimhaut ist vor übermässigem Verzehr Vorsicht geboten, da Peperoni, und vor allem Chili, die Beschwerden verstärken können.

Ungarisches Letscho (Bild: Oksana Shufrych / Shutterstock.com)

Ungarisches Letscho (Bild: Oksana Shufrych / Shutterstock.com)

Lieblingsgerichte mit Peperoni

Ungarisches Letscho und französisches Ratatouille sind Klassiker, wenn es darum geht, mit Peperoni etwas Leckeres zu kochen. Die Schoten bilden alleine oder mit anderem Gemüse gemischt, knackige Salate. Sie können als kleine, gefüllte Röllchen als Fingerfood gereicht werden und sind beliebt als Antipasti. Wer Fleisch mag, kann rote Peperoni mit einem Gulasch mitkochen oder die Schoten mit Hackfleisch füllen. Vegetarier füllen sie mit Reis, Quinoa oder kleinen Teigwaren.
Bestimmt werden auch Sie Ihr Lieblingsgericht mit dem farbenfrohen Gemüse finden.



 

Oberstes Bild: Peperoni gehören zu den beliebtesten Gemüsesorten der Schweizer. (© hutch photography / Shutterstock.com)



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