Erste graue Haare kaschieren

29.03.2021 |  Von  |  Haarpflege

Nicht jeder findet seine ersten grauen Haare interessant, für viele kommen sie einfach viel zu früh! Und das ist nicht nur ein diffuses Gefühl, sondern Fakt. 

Egal, ob Frauen oder Männer: Die ersten grauen Haare bekommen heute viele schon mit Ende Zwanzig. Ab Dreissig breitet sich das Phänomen weiter aus und wer dann mit Vierzig heutzutage noch seine volle Naturhaarfarbe hat, ist schon eine Ausnahme und gilt als Glückspilz!

Das war früher nicht so. Nicht umsonst verbinden wir graue Haare mit Älterwerden. Graue und weisse Haare hatte man allgemein ungefähr ab 60 Jahren, eben im Großelternalter, nicht schon mit 30.

Daher haben wir auch immer noch den Eindruck, dass graue Haare optisch viel älter machen. Und das kann eben durchaus von Nachteil sein: im Berufsleben und im privaten Bereich. Natürlich gibt es viele Menschen, denen die grauen Strähnen sehr gut stehen. Einige bekommen sogar richtig leuchtend weisse Haare und wirken so attraktiv wie Blonde. Aber nicht jeder Mensch hat das Glück, dass die Grauen ihm gut stehen oder einfach von Vorteil sind.
Für alle, denen es definitiv zu früh ist zu Ergrauen und die sich damit schlichtweg unwohl fühlen, gibt es eine Vielzahl an Angeboten und Produkten, wie man die grauen Haare kaschiert oder komplett überfärbt.


Viele bekommen schon mit um die 30 Jahren graue Haare. (Bild: Jack Frog - shutterstock.com)

Viele bekommen schon mit um die 30 Jahren graue Haare. (Bild: Jack Frog – shutterstock.com)


Graue Haare bei Promis

Als Sebastian Schweinsteiger schon vor seinem 30. Lebensjahr anfing, grau zu werden, wurde viel gelästert und geunkt. Plötzlich galt er als der „alter Herr“ in der deutschen Fussball Nationalmannschaft, was natürlich Blödsinn war, denn er war immer noch ein junger Mann! So sehr täuscht der optische Eindruck. Einige haben ihm das Grauwerden und damit den Verlust des Blondschopfes regelrecht übelgenommen. Aber Basti scheint das nicht zu stören, er steht einfach zu seinen Grauen.

Ein tolles Vorbild ist der Basti – aber nicht jeder mag sich so entschliessen und muss auch gar nicht. Andere prominente Personen mit frühem Grau sind die Prinzessin Kate Middleton, die schon zu Zeiten ihrer Hochzeit mit William komplett ergraut war und regelmässig nachfärbt. Sie hat das Glück, gute Friseure zu haben, die ihr einen absolut natürlich wirkenden Braunton mit blonden Strähnen färben.

Promis, die unter 50 Jahre sind, färben sich meist die Haare, daher kann man kaum Beispiele nennen. Selbst die damals 59-jährige Moderatorin Birgit Schrowange bekam enttäuschte Reaktionen, als sie plötzlich zu ihrem Naturweiss stand.

Die Überraschung und der Widerwillen gegen graue Haare heutzutage kommen wirklich nur daher, dass sie im Grunde allgemein zu früh auftreten – und dies hat ganz sicher seine Ursache in Umweltfaktoren und schlechterer Ernährung sowie Übersäuerung.

Ein erstaunliches Phänomen ist natürlich die Tatsache, dass grau gefärbte Haare bei jungen Leuten vor ein paar Jahren sehr im Trend waren. Aber diese grauen Haarfarben haben einen sehr schönen Glanz und wirken zu den noch sehr jungen Gesichtern ganz anders als natürlich ergraute Haare. Der Glanz und die tolle Farbe kommen eben daher, dass noch pigmentierte Haare überfärbt werden, während echte graue Haare keine Pigmente mehr haben.

Graue Haare in jungen Jahren – wie kaschieren?


Graue Haare kaschieren (Bild: Yuliya Alekseeva - shutterstock.com)

Graue Haare kaschieren (Bild: Yuliya Alekseeva – shutterstock.com)


Wenn man also noch keine 60 Jahre ist, muss man sich nicht zwingen zu grauen Strähnen oder ganz grauen Haaren zu stehen, nur, weil es „Natur“ ist. Wie gesagt, so natürlich ist dieser frühe Prozess nicht unbedingt, sondern höchstwahrscheinlich von negativen Umweltfaktoren und Mangelerscheinungen bedingt.

Und graue Haare sind ja nicht nur eine „andere“ Farbe des Haares, sondern sie sind leider in vielen Fällen eher stumpf und haben eine andere Struktur als das Resthaar. Der Grund ist, wie bekannt, dass die Haarwurzeln keinen Farbstoff Melatonin mehr produzieren und das Haar schlichtweg farblos wird. Das Licht fängt sich nun auch nicht mehr darin und so wirkt der Anblick manchmal trist auf uns. Einige haben das Glück, dass ihre grauen oder weissen Haare trotz allem schön glänzen und eine interessante Farbe angenommen haben, denn das ist sehr unterschiedlich.

Andere helfen, was Glanz und Schimmer angeht, einfach nach. Es gibt extra Silber-Shampoos und Spülungen für weisses und graues Haar, was ihnen wesentlich mehr Lebendigkeit verleiht und was diese Haarfarbe wieder genauso schön aussehen lässt wie farbiges Haar.

Wer nun in noch jungen Haaren sich so ganz und gar nicht mit seinen ersten Grauen abfinden will, der hat mehrere Möglichkeiten, aber einfach hat er es nicht!

Leider reicht ja auch schon ein sehr geringer Anteil an grauen Haaren auf dem Schopf, um aufzufallen. Schon mit einem Anteil von unter 10 %, ja sogar schon bei einzelnen grauen Haaren wird man angesprochen mit einem enttäuschten oder überraschten: „Du wirst ja schon Grau!“. Eigentlich blöd, wenn es doch nur wenige Haare sind, aber diese fallen nun mal um so mehr auf und spielen sich in den Vordergrund. Kein Wunder also, dass viele jüngere Menschen die ersten Grauen gerne kaschieren wollen.

Graue Strähnen kaschieren mit Kaschier-Sets und co.


Haarfarbe anmischen (Bild: Krong Photo - shutterstock.com)

Haarfarbe anmischen (Bild: Krong Photo – shutterstock.com)


Es hat viele Jahre gedauert, bis die Schönheitsindustrie auf die Idee gekommen ist, kleine Sets zum Kaschieren von grauen Haaren und einem grauen Haaransatz zwischen zwei Färbungen zu entwickeln. Vorher hatten viele das Problem, dass gut 4 Wochen nach der letzten Färbung ein breiter grauer Haaransatz zum Vorschein kam und dies wirkt leider oft ungepflegt und man möchte es gerne kaschieren. Da blieb nichts anderes übrig, als zum Friseur zu marschieren und ihn nur den Ansatz nachfärben zu lassen. Heute gibt es doch einige Produkte, die ermöglichen selbst zu kaschieren, aber wirklich toll sind diese Produkte  nicht unbedingt.

Haarmascara, Abdeckstifte, Abdeck-Kämme, Ansatz-Sprays, Farbschwämmchen, Pinsel mit Tuben – es gibt vielerlei Produkte, die man auf den ergrauten Haaransatz oder ganze Strähnen geben soll und kann, um die Haare zu übertönen. Halten soll die Farbe meist bis zur nächsten Haarwäsche.

Die Werbung verspricht viel und hält wenig. Die meisten dieser Produkte haben so starke Nachteile, dass man auf sie verzichtet: Viele Produkte färben ab, d.h. sie bleiben nicht auf dem Haar, sondern stattdessen färben sie die Finger bei jeder Berührung mit den Haaren. Andere hinterlassen einen dicken Film auf dem Haar. Das Haar ist zwar dann getönt an den entsprechenden Stellen, aber auch verklebt und verklumpt, lässt sich nicht mehr normal frisieren und sieht unschön aus. Dies gilt besonders für die Abdeckstifte, die aussehen wie Lippenstifte oder Abdeck-Kämme mit Wachsschicht. Auch die neuartigen Ansatz-Sprays funktionieren nicht auf jedem Haar, die Farbe wird nicht unbedingt angenommen. Einige Produkte haften bis zum nächsten Tag und sind dann verschwunden. Am ehesten eigenen sich solche Produkte für einen Abend, ein Event, um den Ansatz zu kaschieren, aber dann doch nicht bis zum nächsten Friseurbesuch.

Eine andere Möglichkeit sind Farb-Schaumfestiger, diese halten und färben aber auch eher auf noch natürlich farbigem Haar nicht auf Grauem.


Mit Ansatz-Sets die Haare färben (Bild: Vladimka production - shutterstock.com)

Mit Ansatz-Sets die Haare färben (Bild: Vladimka production – shutterstock.com)


Warum will man überhaupt erste graue Haare nur kaschieren und färbt nicht gleich? Ganz einfach: Nicht jeder möchte seinen ganzen Schopf mit Chemiefarbe oder auch Pflanzenfarbe überfärben. Viele möchten noch etwas von ihrer Naturhaarfarbe haben und einfach nur die grauen  Anteile kaschieren.

Will man die Grauen wirklich nicht mehr sehen, und einfach mit seinen Händen durch den Schopf fahren können, ohne dass Farbe an den Händen bleibt und das Ergebnis eh nur ein paar Stunden hält – so bleibt einem in den meisten Fällen gar nichts anderes übrig, als zu richtiger Haarfarbe zu greifen.

Wer seiner Kopfhaut Chemie zumuten kann und will, der findet in den im Handel angebotenen Strähnchen-Sets eine Lösung. Diese sind zum Selberfärben von blonden Strähnen gedacht und eignen sich auch für graue Haare. Hier muss man sich aber auch durch einige Produkte testen, um eines zu finden, das ein zufriedenstellendes Ergebnis liefert.

Der Vorteil der chemischen Produkte ist: Die Haare werden wirklich gefärbt und das in allen möglichen Nuancen und Abstufungen. Der Nachteil: Die Haarstruktur wird geöffnet und aufgeraut, nur so kann die Farbe eindringen. Das schädigt auf Dauer die Haare und sie können abbrechen. Auch die Kopfhaut verzeiht in vielen Fällen das Färben nicht, sie reagiert gereizt bis hin zu starken allergischen Reaktionen und Entzündungen, die wirklich niemand auf der Kopfhaut haben will. Oft werden die Haare auch dünner.

Graue Haare färben und kaschieren mit Pflanzenhaarfarbe


Mit Pflanzenfarben lassen sich schöne Braun- und Rottöne färben. (Bild: YuriyZhuravov - shutterstock.com)

Mit Pflanzenfarben lassen sich schöne Braun- und Rottöne färben. (Bild: YuriyZhuravov – shutterstock.com)


Alternativ kann, wer seiner Kopfhaut gar keine Chemie zumuten will, zu Pflanzenhaarfarben greifen. Auch hier ist dann viel Testen und Ausprobieren angesagt. Es ist auch so, dass die Haare individuell darauf reagieren und so erzeugt Henna bei dem einen Schopf eine tolle Färbung, beim anderen bleibt ein Karottenrot oder es kommt zum Grünstich.

Es gibt Pflanzenhaarfarbe von folgenden Herstellern:

  • Santé
  • Logona
  • Sanotint
  • Garnier Color Herbalia
  • Khadi Henna
  • Indus Valley
  • Schwarzkopf
  • Radico
  • u.a.

Mit Henna benetztes Haar (Bild: ANATOLY Foto - shutterstock.com)

Mit Henna benetztes Haar (Bild: ANATOLY Foto – shutterstock.com)


Die meisten Pflanzenhaarfarben arbeiten natürlich mit Henna. Die Kunden wünschen sich allerdings Haarfärbemischungen, die einfacher und komfortabler auf dem Haar zu verteilen sind als reines Hennapulver. Auch möchten sie schöne Mischtöne haben und all das versuchen die Hersteller ihnen zu bieten. Allerdings gelingt das nicht immer. Vor dem Kauf eines solchen Produktes, lohnt es sich,  verschiedene Kundenrezensionen und Bilder zu studieren, um sich eine Enttäuschung zu ersparen.

Allgemein hat Henna die Eigenschaft graue Haare gut überfärben bzw. übertönen zu können, allerdings nicht unbedingt in der gewünschten Farbe. Hier muss man viel ausprobieren und oft mehrere Male hintereinander färben um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Diese Prozedur möchte aber nicht jeder alle paar Wochen auf sich nehmen. Daher wollen viele Anwender lieber  fertig gemischte Produkte, die bei einmaliger Anwendung schon das richtige Ergebnis erzielen.

Was macht Henna? Henna legt sich wie eine Schutzschicht um die Haare, greift die Haarstruktur nicht an und umhüllt die Haare nur mit Farbe. Diese wäscht sich mit der Zeit heraus und verblasst. Henna ist also ideal, um Haare schonend zu färben.

Die gängigen Produkte wie Santé und Logona wirken bei einigen Anwendern leider nicht so wie erhofft. Oft hat die Pflanzenfarbe nicht die gewünschte Deckkraft und die grauen Haare werden nur leicht übertönt. Die gewünschte komplette Kaschierung funktioniert nicht immer.

Reines Henna etwa von Khadi ist ein Klassiker. Es erfordert aber viel Zeit und Erfahrung im Umgang.


Henna färbt nicht nur in kräftigem Rot. (Bild: MAKOVSKY ART - shutterstock.com)

Henna färbt nicht nur in kräftigem Rot. (Bild: MAKOVSKY ART – shutterstock.com)


Färben mit Henna, was gibt es zu beachten?

Wer mit reinem Hennapulver färben will, muss folgendes beachten: Bei grauem/weissem Haar braucht es seine sehr lange Einwirkzeit, ab 2 h und mehr. Am ehesten erzielt man für rote und braune Haare schöne Ergebnisse. Blond klappt nicht immer, es kann grünstichig werden. Schwarz wird durch zweistufige Färbung erzielt und kann dann zu hart wirken. Am besten an Strähnen vorher ausprobieren!


Henna ist ein grünes, grasiges Pulver. (Bild: Svetlana Zhukova - shutterstock.com)

Henna ist ein grünes, grasiges Pulver. (Bild: Svetlana Zhukova – shutterstock.com)


Mit Henna färben: Man mischt das Pulver mit Wasser oder schwarzem Kaffee/Tee an und verteilt es im Haar. Wer die kurartige Wirkung verstärken möchte und eine cremigere Konsistenz haben, der kann ein Eigelb darunter mischen. Man knetet das Gemisch gut ins Haar und  umwickelt es mit einem alten Handtuch. Unter das Handtuch könnte man noch Folie oder Alufolie um den Kopf legen. Das schont das Handtuch vor Flecken und lässt das Henna-Gemisch noch besser einwirken. Umweltfreundlicher ist es halt ohne, allerdings ist das Handtuch zu nichts anderem mehr zu gebrauchen, denn das Henna hinterlässt Flecken.

Beim Trocknen wird das Henna-Gemisch bröselig und kann sich auch vom Kopf lösen. Die Brösel machen wiederum Flecken. Beim Auswaschen hat man daher die Arbeit, zu verhindern, dass Flecken auf dem Waschbecken verbleiben. Alle Textilien, die damit in Berührung kommen, werden ebenfalls gefärbt. Zudem hat Henna einen starken Geruch, den nicht jeder mag. Diese Prozedur muss alle paar Wochen wiederholt werden. Wie man sieht, fordert es einigen Aufwand und Geschick um mit Hennapulver zu färben, daher möchten viele Anwender lieber fertige Mischungen haben, die auch nicht bröseln nach der Einwirkzeit.

Fertige Pflanzenhaarfarbe: Diese Produkte haben eine Emulsion dabei oder eine fertige Mischung, die beim Eintrocknen nicht bröselig wird und zudem das Verteilen erleichtert und dem Haar hilft die Farbe aufzunehmen. Ein gutes Produkt, wie beispielsweise das von Indus Valley führt dazu, dass die Kopfhaut nicht mitgefärbt wird! Es riecht angenehm, lässt sich leicht verteilen und auswaschen. Ideal ist bei diesem Produkt auch, das man es in kleinen Dosen anmischen kann, und nur kleine Strähnen oder den Ansatz färben.

Fazit

Mit Pflanzenhaarfarben färbt man schonender und meist schöner, denn die Haare werden nicht stumpf überfärbt, sondern die Farbe legt sich ums Haar und schimmert noch natürlich.
Moderne Produkte ermöglichen es, kleine Dosen anzumischen, um nur die Grauanteile zu färben und nicht den kompletten Haarschopf.

Es lohnt sich verschiedene Produkte zu testen, denn die Farbe wird nicht von jedem Haar gleichermassen aufgenommen.

Mit Pflanzenhaarfarben kann man schöne Strähneneffekte erzielen, da die Haarfarbe auf den Grauen heller wirkt.

Für Allergiker, die unempfindlich auf Henna und co. reagieren, sind die Pflanzenhaarfarben allgemein viel unbedenklicher als die chemischen Produkte. Auch wer nach dem Färben mit chemischen Produkten juckende gerötete Kopfhaut hatte, sollte lieber zur Pflanzenhaarfarbe greifen. Allerdings kann auch Henna starke allergische Reaktionen auslösen, daher unbedingt vor der Anwendung eines neuen Produktes, 24-48 h vorher einen Test auf der Armbeuge machen.

Graue Haare zeigen oder nicht – diese Frage muss man sich gar nicht dauerhaft beantworten. Man kann nach Lust und Laune mal färben oder tönen oder kaschieren oder einfach zu den Grauen stehen. Es ist ja nicht unbedingt eine Frage der Wahrheit, sondern auch der Abwechslung.



 

Titelbild: LADO – shutterstock.com

Über J. Florence Pompe

J. Florence Pompe hat Germanistik und Pädagogik studiert und ist seit 2010 hauptberufliche Texterin. Spezialisiert auf die Themen Mode und Schmuck, führt sie zu diesen Themen mit viel Freude eigene Blogs, auch in Gemeinschaft mit anderen Autorinnen. Da sie Erfahrung im Schneidern von passgenauer Kleidung hat, kennt sie sich gut mit Stoffen, Schnitten und sorgfältiger Verarbeitung von Modeartikeln aus!


Ihr Kommentar zu:

Erste graue Haare kaschieren

Für die Kommentare gilt die Netiquette! Erwünscht sind weder diskriminierende bzw. beleidigende Kommentare noch solche, die zur Platzierung von Werbelinks dienen. Die Agentur belmedia GmbH behält sich vor, Kommentare ggf. nicht zu veröffentlichen.