Ernährungsumstellung – 7 Tipps für Anfänger

30.04.2019 |  Von  |  Ernährung, Gesundheit
Keine Beiträge mehr verpassen? Hier zum Newsletter anmelden!
Ernährungsumstellung – 7 Tipps für Anfänger
Jetzt bewerten!

Die Lieblingshose passt nicht mehr oder der Cholesterinwert ist gefährlich hoch. Für eine Ernährungsumstellung gibt es viele Gründe. Doch wie funktioniert das mit der gesunden Ernährung eigentlich? Und womit soll ich beginnen?

Dass aller Anfang gar nicht so schwer sein muss und wie Ihnen der Start in dieses neue Lebensgefühl gelingt, zeigen unsere sieben Tipps für eine erfolgreiche Ernährungsumstellung.

1. Definieren Sie Ihr persönliches Ziel!

Vorweg: Es gibt kein Geheimrezept! Vor allem eine langfristige Umstellung muss zu Ihnen und Ihrem Leben passen, sonst fällt das Durchhalten schwer. Bevor Sie also mit Ihrer Ernährungsumstellung beginnen, sollten Sie erstmal Ihr persönliches Ziel festlegen. Wollen Sie lediglich ein paar Kilos abnehmen oder steht Ihre Gesundheit im Fokus?

Wollen Sie nur bestimmte Lebensmittel von Ihrem Speiseplan streichen oder wollen Sie Ihre gesamte Ernährung umstellen? Was Sie konkret ändern müssen und wie die Umstellung Ihrer Essgewohnheiten gelingt, hängt nämlich ganz von Ihrem eigenen Ziel ab.

2. Ausmisten – aber richtig!

Wenn Sie wissen in welche Richtung Sie wollen, geht es Ihrem Kühlschrank und den Vorräten an den Kragen. Ungesunde Lebensmittel sollen raus aus Ihrer Wohnung. Schokolade, Knabberzeugs, Fertigprodukte, Mayonnaise und so weiter, haben ab jetzt nichts mehr in Ihrem Haushalt zu suchen. Wohnen Sie nicht alleine, müssen Sie mit Ihren Mitbewohnern einen Kompromiss finden. Alles, was noch verpackt ist, können Sie gerne verschenken.

Aber bitte so schnell wie möglich! Aus den Augen, aus dem Sinn. Das gilt zwar nicht immer, kann aber vor allem am Anfang einer um Ernährungsumstellung wirklich helfen. So manche schwachen Momente lassen sich leichter überbrücken, wenn erst gar nichts Süsses oder Fettreiches zu Hause ist. Alkohol hat übrigens auch jede Menge Kalorien und ist in grösseren Mengen gesundheitsgefährdend. Falls Sie also häufiger trinken, empfiehlt es sich auch den Alkohol zu verbannen.

3. Lebensmittel gehören nur in die Küche oder Speisekammer!

Haben Sie sich erfolgreich von allen ungesunden und fettreichen Nahrungsmitteln getrennt, können Sie sich der Aufbewahrung Ihrer Speisen widmen. Lebensmittel haben im Wohn- oder gar Schlafzimmer nichts zu suchen! Sammeln Sie alle Nahrungsmittel zusammen und verbannen Sie sie aus den Räumen. Das Gleiche gilt für Ihren Arbeitsplatz. Griffbereite Lebensmittel verführen Sie zu unbewusstem Essen!

4. Gehen Sie bewusst einkaufen!

Ab jetzt sollten Sie nur noch gezielt einkaufen gehen. Machen Sie sich eine Liste und kaufen Sie nicht zu grosse Mengen und Vorräte. Überlegen Sie sich bewusst welche Speisen Sie die nächsten Tage essen und welche Mahlzeiten Sie kochen wollen. Setzen Sie auf gesunde Lebensmittel. Viel Obst und Gemüse.

Viel Eiweiss und wenig Kohlenhydrate. Kochen Sie mit wenig Fett und dünsten Sie das Gemüse. Eine ausgewogene Ernährung fördert die Gesundheit nachweislich! Forscher betonen immer wieder den Zusammenhang zwischen dem Entstehen von gefährlichen Krankheiten, wie Krebs, und schlechter, unausgewogener Ernährung. Seien Sie gut zu Ihrem Körper, er wird es Ihnen danken!

5. Wasser – der ideale Durstlöscher!

Viel trinken ist nicht nur gesund, es kurbelt auch nachweislich den Stoffwechsel an. Sie sollten mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen. Besonders empfehlenswert: Wasser! Kalorien, die Sie in flüssiger Form zu sich nehmen sind zum einen unnötig und zum anderen summieren sie sich oft unbemerkt. Smoothies und Säfte sind gesund.

Sie beinhalten zahlreiche Vitamine und Spurenelemente. Aber Vorsicht: Sie enthalten zudem viele Kalorien. Smoothies und Säfte gehören zwar auf jeden Fall zu einem gesunden Lebensstil, Sie sollten jedoch nicht als Getränk, sondern als Nahrungsmittel gesehen werden.

6. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Mahlzeiten!

Was ziemlich einfach klingt, hilft wirklich. Nehmen Sie sich Zeit fürs Essen! Speisen ist etwas Schönes und Lustvolles. Also weg mit dem Smartphone und die Glotze auf Standby. Geniessen Sie das gute Gericht mit allen Sinnen. So werden Sie auch schneller satt und erlernen einen gesunden Umgang mit Nahrung.

Essen Sie am besten drei Mahlzeiten pro Tag und planen Sie diese. Nehmen Sie sich auch in der Arbeit genügend Zeit fürs Speisen. Hetzen Sie nicht in die Kantine. Falls die Mittagspause knapp kalkuliert ist, bringen Sie einfach ein gesundes Gericht von zu Hause mit.

7. Seien Sie nicht zu streng mit sich selbst!

Vor allem am Anfang Ihrer Nahrungsumstellung werden Ihnen einige Ausrutscher passieren. Sie werden schwach werden und in alte, ungesunde Muster zurückfallen. Seien Sie hier nicht zu streng mit sich selbst! Eine Ernährungsumstellung ist nicht immer einfach, weil Sie eingefahrene Lebensgewohnheiten umkrempeln. Damit sie dauerhaft gelingen kann, müssen Sie sich Rückfälle verzeihen. Sie sollen sich schliesslich dabei wohlfühlen.

Entscheidend ist hier einfach, dass es sich um Ausnahmen und nicht um die Regel handelt.

Eine Ernährungsumstellung lohnt sich. Sie fördern Ihre Gesundheit und die Pfunde werden purzeln. Nutzen Sie diese sieben Tipps. Sie werden sich fitter fühlen und ein ganz neues Lebensgefühl bekommen. Wenn Ihnen nicht gleich alles auf Anhieb gelingt, seien Sie nachsichtig mit sich selbst! Es dauert seine Zeit, bis die Ernährungsumstellung zur festen Lebensgewohnheit wird. Wichtig ist, dass Sie Ihr Ziel nicht aus den Augen verlieren.

 

Titelbild: pathdoc – shutterstock.com

Über Marta Fischer

Marta Fischer ist leidenschaftliche Autorin mit einem ausgeprägten Harmoniebedürfnis.
Schreiben empfindet sie als Lebenselixir und möchte damit möglichst viele Menschen erreichen.


Ihr Kommentar zu:

Ernährungsumstellung – 7 Tipps für Anfänger

Für die Kommentare gilt die Netiquette! Erwünscht sind weder diskriminierende bzw. beleidigende Kommentare noch solche, die zur Platzierung von Werbelinks dienen. Die Agentur belmedia GmbH behält sich vor, Kommentare ggf. nicht zu veröffentlichen.