Eine gesunde Portion Vernunft und geeignete Sonnencreme schützen vor Sonnenbrand

01.07.2014 |  Von  |  Bräunung
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Eine gesunde Portion Vernunft und geeignete Sonnencreme schützen vor Sonnenbrand
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Es gibt ziemlich viele Gründe, sich die Sonne herbeizusehnen: dichter Nebel, trübes Licht, Kälte, Depressionen, Dauerregen. Aber wenn sie endlich bei 30 Grad Celsius von einem wolkenlosen Himmel scheint, gibt es Menschen, die sich zurückziehen und drinnen anderen Beschäftigungen nachgehen.

Nach intensivem Kontakt mit den warmen Strahlen liegt manch einer im Schatten und tupft sich kühlende Creme auf seine Wunden. Der Zustand, in dem er sich befindet, heisst Sonnenbrand – ein durchaus vermeidbares Leiden, wenn man sich an die Regeln hält.

Liebe Sonne scheine …

Die Sonne brauchen wir zum Leben wie Wasser, Brot und unseren Jahresurlaub. Sie kann Depressionen lösen und hilft unserem Körper, einen wichtigen Grundstoff unseres biologischen Daseins zu bilden: Vitamin D 3. Um die liebe Sonne in eine ordentliche Portion Gesundheit umzuwandeln, brauchen wir vor allem eines: Vernunft. Ergänzt wird diese Spitzenleistung der Evolution durch schützende Kleidung und die richtige Sonnenmilch.

Wo Licht, da auch Schatten

Bevor wir zu den Präventionsmassnahmen kommen, die der vernunftbegabte Teil der Menschheit kennt und nutzt, seien für den Rest der Bevölkerung die Folgen intensiver Sonnenbäder umrissen. Abgesehen von den härteren Konsequenzen zu intensiver Sonnenbäder wie Hitzschlag und Sonnenstich lässt jeder längere Genuss der Strahlen Ihre Haut schneller altern als beim Kettenrauchen. So werden Tumore, Grauer Star und Hautkrebs gefördert, die Arterienverkalkung beschleunigt. Wollen Sie das? Natürlich nicht. Seien Sie also vernünftig.

Gegen Sonnenbrand hilft schützende Bekleidung und das häufige Aufsuchen von Schatten. Sonnenbäder sind erlaubt – doch ihre Dauer ist eminent. Sie richtet sich nach dem Hauttyp. Die alles klassifizierende Wissenschaft hat auch der Haut des Menschen ein Ordnungssystem zugewiesen. Vom keltischen Typ (Eigenschutzzeit der Haut: 10 min) bis zum schwarzen Hauttyp (Eigenschutzzeit über 90 min) sind insgesamt sechs Kategorien festgelegt. Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen der Eigenschutzzeit und der Verwendung von Sonnenmilch.

Die Rechnung: Lichtschutzfaktor mal Hauttyp

Ein Beispiel: Frau Fischer hat blonde Haare und helle Haut. Sie gehört zum nordischen Typ, weist einen von Eigenschutz 10 bis 20 min auf. Wenn Frau Fischer eine Sonnenmilch mit dem Lichtschutzfaktor 20 benutzt, darf sie sich – regelmässiges Nachcremen vorausgesetzt – gefahrlos 20 mal 10 bzw. 20 min = 200 bis 400 min in die Sonne legen. Grundsätzlich raten Mediziner jedoch dazu, zwischen 11 und 15 Uhr auf das Sonnenanbeten zu verzichten. Und sechs Stunden an einem Stück im windgeschützten Sonnenhof nehmen die meisten Organismen auch übel.

Eine Sonnenmilch muss nicht teuer sein. Warentester berichten: Oft sind es gerade die preiswerten Produkte, die mit einer guten Note aus dem Test hervorgehen. Lassen Sie sich mit dem Eincremen genug Zeit, sonst riskieren Sie Verbrennungen. Und gehen Sie öfter mal in den Schatten. Es ist wissenschaftlich erwiesen: Auch im Schatten bekommt man Farbe.

 

Oberstes Bild: © wavebreakmedia – shutterstock.com

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