Augenlasern – OP, Altersgrenze und Risiken

Brillen- oder Kontaktlinsenträger können ihre Sehfähigkeit durch das Augenlasern verbessern, sodass die Sehhilfe nicht länger benötigt wird.

Wie funktioniert das Augenlasern genau? Gibt es eine Altersgrenze für Interessierte? Und welche Risiken bestehen? Dieser Artikel liefert Antworten!

Wie funktioniert das Augenlasern?

Bei dem Augenlasern handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff, der nur wenige Minuten in Anspruch nimmt. Der behandelnde Arzt trägt mittels eines Lasers Gewebe der Augenhornhaut ab. So kann sowohl die Kurz- als auch die Weitsichtigkeit behandelt werden. Auch Hornhautverkrümmungen können gezielt durch die Entfernung bestimmter Stellen der Hornhaut verbessert werden.

Die weltweit häufigste Anwendungsmethode zur Korrektur von Fehlsichtigkeit ist die komfortable LASIK-Methode (Laser In Situ Keratomileusis). Hier wird die oberste Schicht der Hornhaut mit einem Präzisionsmesser eingeschnitten und die Hornhaut wird aufgeklappt. Mithilfe eines Lasers wird dann ein Teil des Gewebes abgetragen und die Lamelle wieder zugeklappt.

Der Eingriff erfolgt ambulant und der Patient ist aufgrund der lokalen Betäubung ansprechbar. Weitere Informationen finden Interessierte hier: Betterview.ch.

Vorteile vom Augenlasern

  • volle Sehkraft
  • lebenslanger Effekt
  • Kosten für Sehhilfen entfallen
  • keine störenden Sehhilfen mehr im Berufsleben und beim Sport
  • nie mehr eine laufende Nase durch trockene Kontaktlinsen
  • ohne Brille kann das Make-up natürlicher ausfallen

Wie lange dauert eine Laserbehandlung an den Augen?

Eine Augenlaserbehandlung kann, abhängig von der angewandten Methode, innerhalb von 15 bis 30 Minuten durchgeführt werden. Die Nachsorge fällt allerdings länger aus: So kontrolliert der behandelnde Arzt den Erfolg des Eingriffs über Monate hinweg, um sicherzustellen, dass das Auge abheilt. Häufig werden Augentropfen eingesetzt.

Wann ist das Augenlasern sinnvoll?

Eine Kurz- und Weitsichtigkeit sowie Hornhautverkrümmungen können durch eine Laseroperation am Auge verbessert oder geheilt werden. Das Ziel: Der Patient soll keine Sehhilfe mehr benötigen und so im Alltag deutlich mehr Lebensqualität erlangen.

Ein Augenlasern ist allerdings erst sinnvoll, wenn der Betroffene das achtzehnte Lebensjahr erreicht hat. Ein Eingriff im Erwachsenenalter verspricht die höchsten Erfolge, während eine Augenoperation bei Kindern nicht vorhersehbare Folgen haben kann. So wirkt sich der Hormonhaushalt auf das Auge und die Sehkraft aus und der gesamte Körper befindet sich im Wachstum.

Ab einem Alter von 50 Jahren wird ebenfalls von dem Augenlasern abgeraten. Hier handelt es sich in vielen Fällen um die Altersweitsichtigkeit, die sich voraussichtlich verschlechtern wird. Auch die Trübung der Augenlinse durch Grauen Star tritt in diesem Alter deutlich häufiger auf als in jungen Jahren.

Wird der Sehfehler bei einer Laserbehandlung hundertprozentig behoben?

Nicht jede Fehlsichtigkeit ist behandelbar und einige Fehlsichtigkeiten verhindern ein hundertprozentiges Ergebnis der Laserbehandlung. Allerdings führt in vielen Fällen auch eine erhebliche Verbesserung der Sehfähigkeit zu einem gesteigerten Selbstwertgefühl und einer höheren Lebensqualität. So ist es möglich, dass eine Sehhilfe zum Beispiel lediglich bei der Autofahrt getragen werden muss. Hier können Nachbehandlungen das Ergebnis verbessern.

Risiken: Kann eine Augenlaserbehandlung das Auge beschädigen?

Viele Interessierte stellen sich die Frage, ob das Augenlasern gefährlich ist. Die moderne Lasertechnologie gilt jedoch als risikoarm. Die Behandlung wird von einem Arzt bewacht und von einem Computer ausgeführt. Eine Unterbrechung des Eingriffs ist jederzeit möglich.

Darüber hinaus handelt es sich um eine Lokalanästhesie, sodass der Patient bei vollem Bewusstsein ist und sich während der Behandlung im Austausch mit dem Arzt befindet. Ausschlaggebend ist, dass sich Patienten in die Obhut eines erfahrenen Arztes begeben.

Selbst eine Bewegung durch den Patienten während des Eingriffs kann aufgrund des Eyetrackersystems des computergesteuerten Lasers nicht zu Verletzungen führen.

Fazit

Bei einer Laserbehandlung entfernt ein erfahrener Arzt Gewebeteile aus der Augenhornhaut. Der ambulante Eingriff erfolgt innerhalb von 15 bis 30 Minuten mithilfe eines modernen Lasers. Das Ziel ist die Verbesserung der Sehkraft bei Kurz- oder Weitsichtigen sowie Menschen mit Hornhautverkrümmungen.

Die Operation darf nur bei Erwachsenen durchgeführt werden. Ab einem Alter von 50 Jahren wird von einer Laserbehandlung abgeraten. Das Augenlasern gilt als risikoarm und kann jederzeit abgebrochen werden.

 

Titelbild: Roman Zaiets – shutterstock.com

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