Arganöl – das Gold Marokkos für schöne Haare

11.07.2014 |  Von  |  Haarpflege
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Arganöl – das Gold Marokkos für schöne Haare
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Im Südwesten Marokkos wächst ein Baum, der als einer der wertvollsten Naturschätze des Landes gilt: der Arganbaum (lat. largania spinosa), dessen Früchte zu einem der luxuriösesten Öle überhaupt gepresst werden. Und das alles natürlich in mühevoller Handarbeit. Als Speiseöl hat es schon lange seinen Weg in die Küchen von Sterneköchen gefunden, wo es in einem Atemzug mit Kaviar und Trüffel genannt wird. Und auch als Pflegeöl für die Haare hat es mittlerweile eine treue Fanbase gefunden, die bereit ist, den hohen Preis für das „flüssige Gold Marokkos“ liebend gerne zu bezahlen.

Vom Aussterben bedroht



Die Herstellung des wertvollen Öls ist mit harten Mühen verbunden. Der „Baum des Lebens“, wie er von den Einheimischen auch genannt wird, wächst auf relativ unwegsamem Gelände in einem spezifischen Gebiet im Südwesten des Landes. Aufgrund seiner einzigartigen Lokation in Marokko wurde das Gebiet schon vor Jahrzehnten zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt. Der Arganbaum wird von den Einheimischen nicht nur wegen seiner Früchte kultiviert, sondern auch als Brennholz und Nahrung genutzt. Das hat allerdings dazu geführt, dass der Baum mittlerweile vom Aussterben bedroht ist. Und jeder Versuch, ihn an anderer Stelle zu pflanzen, ist bis heute fehlgeschlagen.

Speiseöl und Pflegeöl

Die Bäume sind mit störrischen Dornen bewachsen, sodass die Berberfrauen einfach warten, bis die Früchte von selbst abfallen, um sie dann risikolos aufzusammeln. Doch man kann die Arganfrucht nicht wie zum Beispiel Oliven einfach auspressen. Stattdessen müssen sie mühsam vom Fruchtfleisch befreit werden, und die Kerne daraufhin gepresst werden. Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Arganöl: dem Speiseöl, das aus gerösteten Mandelkernen gefertigt wird, und dem Pflegeöl für kosmetische Zwecke aus ungerösteten Kernen. Mittlerweile können beide Öle auch maschinell hergestellt werden, allerdings sind die handgepressten weitaus wertvoller – und darum auch beliebter.

Gesünder als Olivenöl



Im Arganöl für Speisen finden sich bis zu 80 % ungesättigte Fettsäuren und eine hohe Menge an Antioxidantien, die beide als sehr gesund gelten. Auch Tocopherole, eine Form von Vitamin E, sind in aussergewöhnlicher Konzentration im Öl vorhanden. Einer marokkanischen Studie nach sogar doppelt so viel wie in dem sonst so hochgepriesenen Olivenöl. Aber ganz abgesehen von den zahlreichen positiven Auswirkungen auf die Gesundheit kommt noch hinzu, dass das nussige Öl sehr schmackhaft ist und mittlerweile von zahlreichen Köchen zur Verfeinerung ihrer Speisen genutzt wird. Vor allem Salate und Suppen erhalten durch das Öl eine besonders feine Note.



Pflege für angegriffenes Haar

Kosmetisches Arganöl (das übrigens bis zu 350 Schweizer Franken pro Kilo kosten kann), ist aufgrund der zahlreichen pflegenden Inhaltsstoffe perfekt zur Regeneration von angegriffenem und sprödem Haar geeignet. In seiner Reinform hilft das Öl dem Haar dabei, sich von zu heissem Föhnen und dem täglichen Styling zu erholen sowie an Fülle zu gewinnen. Auch bei gereizter und juckender Kopfhaut kann Arganöl Abhilfe leisten und die Beschwerden lindern. Zudem vermindert es bei regelmässiger Nutzung auch die äusserst lästige Schuppenbildung und hält die Haare länger geschmeidig – ohne sie nachzufetten. Dem Öl wird sogar nachgesagt, dass es vor ersten grauen Haaren schützen soll – allerdings ist diese Wirkung noch nicht wissenschaftlich belegt worden.





Arganöl gilt nicht nur als Schönmacher von innen, es verhilft auch zu gesundem und schönem Haar. Doch wo kommt es her, und wie wirkt es eigentlich?

Arganöl gilt nicht nur als Schönmacher von innen, es verhilft auch zu gesundem und schönem Haar. Doch wo kommt es her, und wie wirkt es eigentlich?

Die Verwöhnkur für die Haare

Bei akuten Problemen wie stumpfen, glanzlosen Haaren kann eine Pflegekur mit Arganöl kleine Wunder bewirken. Dafür nimmt man etwa 1,5 cl Öl und erwärmt es vorsichtig, bis es eine angenehme Temperatur hat, aber nicht zu heiss ist. Das Öl verteilt man ins gewaschene, feuchte Haar – als Extratipp kann man bei der Wäsche ein sanftes Reinigungsshampoo nutzen, um die Haare von eventuellen Stylingresten zu befreien – und massiert es sanft ein. Aber Vorsicht! Nicht zu wild rubbeln, denn das könnte dem Haar noch mehr Schaden zufügen. Danach sollte man die Haare mit einem weichen Handtuch umwickeln und die Kur für etwa eine halbe Stunde einwirken lassen. Anschliessend mit warmem Wasser ausspülen, bis die Haare „quietschen“, und danach wie gewohnt frisieren. Ihre Haare werden sich herrlich geschmeidig anfühlen.

Haarstyling mit Arganöl

Schon einige Tropfen von dem kostbaren Öl im trockenen Haar verteilt können Ihnen dabei helfen, Ihre wilde Haarpracht zu bändigen. Natürlich hat man es hier nicht mit einem Stylingprodukt im klassischen Sinne zu tun, aber die Haare lassen sich dadurch besser frisieren und erhalten Volumen sowie natürlichen Glanz. Ausserdem macht schon eine klitzekleine Menge das Haar seidig-weich. Verteilen Sie das Öl vorsichtig in Ihren Haaren und stylen Sie sie dann wie immer. Allerdings sollten Sie darauf achten, nicht zu viel vom Öl zu erwischen, sonst könnten die Haare schnell fettig aussehen.

Auch die Kosmetikindustrie schwört darauf

Arganöl ist kostbar, um nicht zu sagen teuer. Aber keine Sorge, mittlerweile gibt es zahlreiche Pflegeserien von namhaften Kosmetikherstellern, die auch auf die pflegenden Wirkstoffe des Öls setzen. Vom Haarshampoo über die Spülung, von der Intensivkur bis zum Stylinggel kann man mittlerweile zahlreiche Produkte kaufen, die auch für schmalere Geldbeutel geeignet sind. Vorsichtig sollten Sie nur bei Angeboten sein, die das Öl in Reinform zu Dumpingpreisen anbieten. Ist der Preis zu niedrig, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass das Öl nicht rein ist.



 

Die Verwöhnkur für die Haare. (Bild: AR Images / Shutterstock.com)



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