4 Tipps gegen lichtes Haar

Haartypen sind sehr unterschiedlich. Nicht jeder ist mit dichtem Haar gesegnet und darf sich über ein reges und gesundes Haarwachstum freuen. Das lässt sich auf mehrere Ursachen zurückführen. Haarausfall kann im Laufe der Jahre zunehmen oder nur eine temporäre Erscheinung darstellen. Krankheit, Stress, Nährstoffmängel und schwaches Haar können Ursachen von Haarverlust sein.

Wir haben vier Tipps, die gegen lichtes Haar helfen!

1. Biotin in den Ernährungsplan mit aufnehmen

Biotin, auch als Vitamin B7 bekannt, ist ein wichtiger Bestandteil von Enzymen. Das Schönheitsvitamin stärkt Haut, Haare und Nägel. Denn unter anderem ist Biotin am Eiweissstoffwechsel beteiligt. Zudem unterstützt Biotin das Zellwachstum. Beide Funktionen sind zentral, wenn es um das Wachstum der Haare geht. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass der Hauptbestandteil der Haare Keratin ist. Für die Herstellung von Keratin benötigt der Körper wiederum Biotin.

Mit einer biotinreichen Ernährung lassen sich die Haare somit langfristig stärken. Biotin lässt sich entweder als Nahrungsergänzungsmittel oder über die Nahrung aufnehmen. Es steckt insbesondere in Hülsenfrüchten, Gemüse und Proteinen. Unter anderem sind Sojabohnen, Eigelb, Nüsse und Linsen Biotinlieferanten für den Körper. Doch auch in Milchprodukten und Haferflocken sowie Hefe sind die Mikronährstoffe enthalten. Für Erwachsene sind 40 Mikrogramm Biotin am Tag zu empfehlen. Neben dem Haarwachstum hat Biotin übrigens noch einen weiteren positiven Effekt: Es lässt die Haare schön glänzen.

2. Vitamin E und Zink Supplemente einnehmen

Mikronährstoffe, Mineralien und Vitamine zählen vermehrt zu den sogenannten Superfoods. Sie sind dafür berüchtigt, eine Vielzahl von Körperfunktionen zu begünstigen und reich an Nährstoffen zu sein. Vitamin E ist eines dieser Superfoods.

Bereits bei einer täglichen Einnahmemenge von 15 Milligramm Vitamin E pro Tag können die Haare ganzheitlich gestärkt werden. Eine regelmässige Vitamin E Zufuhr schützt das Haar vor UV-Strahlung, Haarausfall und stärkt das Haar. Fisch, Süsskartoffeln, Nüsse und Öle wie Sonnenblumen- und Rapsöl enthalten hohe Anteile an Vitamin E.

Das Haarwachstum anzuregen, ist nur möglich, wenn die Wurzeln der Haare gestärkt werden. Das gelingt mit der Einnahme von Zink. Der Mineralstoff fördert das Wachstum neuer Haare, indem es die Haare vor Umwelteinflüssen schützt. Fisch, Milchprodukte und Schweinefleisch enthalten beispielsweise hohe Anteile an Zink. Veganer können auf Hülsenfrüchte und Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen.

3. Kopfhautmassagen mit Rizinusöl

Nicht alles lässt sich über die Ernährung steuern. Gegen Haarausfall helfen angeblich Kopfhautmassagen. Sie stimulieren die Haarwurzeln und tragen zu einer gesunden Balance der Kopfhaut bei, so die Meinungen im Netz. Unter anderem kann Haarausfall oder ein langsames Wachstum auf zu weit entfernte Haarzwiebel zurückzuführen sein. Durch die Massage werden sie wieder an ihren Platz gerückt. Während der Kopfhautmassage empfiehlt es sich zudem, die Haare zu nähren. Rizinusöl ist hierfür ein beliebtes Hausmittel. Es stärkt die Haarstruktur und lässt sich einfach als Kur auf die Haare auftragen. Alternativ kann Rizinusöl dem Shampoo beigemischt werden.

Die Meinungen zur Kopfhautmassage spalten sich. Während einige die Massagen als geeignetes Mittel gegen Haarausfall darstellen, sagen wiederum andere, dass Kopfhautmassagen keine Wirkung haben. Um auf Nummer sicherzugehen, sollten Kopfhautmassagen zunächst professionell durchgeführt werden.

4. Haartransplantation durchführen

Krankheiten, hormonelle Schwankungen und stark beschädigte Haarwurzeln können dazu führen, dass an einigen Stellen trotz Hausmittel, Massagen und einer gesunden Ernährung keine Haare nachwachsen. Eine Haartransplantation zählt zu den Schönheitsbehandlungen, die chirurgisch durchgeführt werden. Die Haare werden bei dem Eingriff auf der Kopfhaut verpflanzt. Der Eingriff ist nicht die erste Massnahme, die gewählt werden sollte, zu lange warten, ist jedoch auch nicht sinnvoll. Sind bereits zu viele Haare ausgefallen, fehlen Haare zum Auffüllen. Sobald sich also kahle Stellen ausbreiten, ist ein Eingriff auf Wunsch zu bedenken. Vor Haarausfall schützen Haartransplantationen übrigens nicht. Das verpflanzte Haar hält jedoch ein Leben lang.

 

Titelbild: AlexandrinaZ – shutterstock.com

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