Zeigt her eure Füsse, zeigt her eure Schuh

02.05.2014 |  Von  |  Allgemein, Fusspflege
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Der Sommer naht mit grossen Schritten, und damit kommt auch wieder die Zeit der Flip-Flops am Strand, der Sandalen und sexy Riemchen-Sandaletten. Zeit also, die Füsse aus dem Winterschlaf zu wecken und frühlingsfrisch zu machen, schliesslich waren sie für die letzten sechs Monate fast durchgängig warm eingepackt in dicken Socken und kuschligen Stiefeln.

Mit unseren einfachen Tipps werden Ihre Füsse nicht nur streichelzart, sondern auch sommerlich verführerisch.



Die perfekte Pediküre

Um makellos pedikürte Füsse zu bekommen, muss man sich nicht immer an teure Nagelstudios wenden. Man kann eine Pediküre wunderbar zu Hause durchführen – und die Resultate stehen denen eines Studios in fast nichts nach. Beginnen Sie ihre Pediküre damit, dass Sie evtl. vorhandenen Nagellack vorsichtig mit Nagellackentferner abnehmen. Danach folgt ein entspannendes Fussbad, bei welchem die Füsse eingeweicht werden. Schon dabei haben Sie die Möglichkeit, dem Wasser pflegende oder erfrischende Beisätze (wie zum Beispiel Pfefferminz-Öl) hinzuzufügen. Nach circa zehn Minuten sind die Füsse bereit für die weitere Behandlung.

Ein entspannendes Fussbad ist ein wichtiger Bestandteil jeder Pediküre (Bild: © drubig-photo - Fotolia.com)

Ein entspannendes Fussbad ist ein wichtiger Bestandteil jeder Pediküre (Bild: © drubig-photo – Fotolia.com)

Kürzen Sie die Fussnägel mit einem Nagelclipper oder der Nagelschere, aber lassen Sie dabei die Ecken aus, denn diese können sonst schmerzhaft einwachsen. Für die Ecken und Kanten nutzen Sie am besten eine Glasfeile. Bei herkömmlichen Metallfeilen können die empfindlichen Nägel sonst splittern oder brüchig werden.



Nachdem die Nägel in Form gebracht wurden, trägt man auf das Nagelbett eine kleine Menge Nagelhautentferner auf und lässt diese kurz einwirken. Danach kann man Nagelhaut entweder nur zurückschieben (und vermeidet so lästige kleine Hautrisse) oder man entfernt sie vorsichtig mit einer Nagelhautschere. Ein neues Gerät auf dem Markt macht diesen Schritt um einiges einfacher: Das sogenannte „Pferdefüsschen“ hilft sanft dabei, die Nagelhaut zu entfernen, ohne die Haut dabei einzureissen. Nachdem die Nagelhaut entfernt wurde, sollte das Nagelbett mit speziellem Öl eingerieben werden, welches die Haut beruhigt und eine Neubildung verlangsamt.

Als Nächstes ist die Hornhaut dran: Sie bildet sich dort, wo Druck auf den Fuss ausgeübt wird, also meistens besonders unter den Füssen an Ferse und Ballen, aber auch seitlich des grossen Zehs, denn dort drücken besonders High Heels besonders gern. Es gibt verschiedene Wege, die lästige Hornhaut sanft zu entfernen: zum einen natürlich der klassische Bimsstein, zum anderen zahlreiche Cremes, die nicht nur schon vorhandene Hornhaut entfernen, sondern auch ihre Neubildung reduzieren und verhindern.

Zuletzt werden die Füsse sanft mit warmem Wasser abgespült und mit einem weichen Handtuch vorsichtig abgetrocknet. Eine Fusscreme (zum Beispiel mit Minze, für ein frisches Gefühl den ganzen Tag) macht die Pediküre perfekt.

So werden verfärbte Nägel wieder weiss



Wer oft und gerne verschiedene Nagellackfarben ausprobiert, wird schon bald merken, dass sich die Farbe im Nagel „festsetzt“ und eine unappetitliche, gelbliche Farbe annimmt. Gerade wer gerne dunklen Nagellack wie Schwarz oder Bordeaux nutzt, wird dieses Problem kennen. Aber es gibt ein einfaches Mittelchen, mit dem Sie Ihre Nägel wieder in einem schönen Weiss erstrahlen lassen können.

Nachdem Sie die Nägel von altem Lack befreit haben, tränken Sie einen Wattebausch mit frisch gepresstem Zitronensaft und massieren Sie Ihre Nägel damit. Durch die Säure wird der Nagel von Verfärbungen befreit und erhält ein ebenmässiges, helles Aussehen – allerdings sollten Sie dies niemals tun, wenn Sie kleine Wunden am Fuss haben, denn das könnte schmerzhaft werden. Deshalb diese Prozedur immer am besten vor der Pediküre durchführen!

Süsse Träume für die Füsse



Trockene und rissige Haut an den Füssen sieht nicht nur unschön aus, sie kann auch äusserst schmerzhaft sein. Gönnen Sie Ihren Füssen eine Kur, und zwar über Nacht! Nehmen Sie ein entspannendes Bad, entfernen Sie lästige Hornhaut unter den Füssen und dann, bevor es ins Bett geht, tragen Sie eine dicke Schicht Vaseline unter die Fusssohle auf. Ein kuscheliges Paar Socken drüber und über Nacht einwirken lassen. Am nächsten Morgen die verbliebenen Reste vorsichtig mit einem Tuch abtupfen – aber nicht abspülen! Ihre Füsse werden sich streichelzart und geschmeidig anfühlen!

Fitness für die Zehen

Gerade zarte Frauenfüsse, die oft und gerne in High Heels schreiten, werden stark beansprucht. Zudem wird das subkutane Fettgewebe unter dem Fuss, das als Polster dient, mit den Jahren abgebaut. Umso wichtiger ist es, die Muskeln und Bänder fit zu halten, denn sie geben uns Halt und Unterstützung. Mit einigen kleinen Übungen, die Sie fast immer und überall ausführen können, helfen Sie Ihren Füssen, sich selbst zu helfen.

Der einfachste Trick: stellen Sie sich auf die Zehenspitzen und rollen Sie den Fuss dann langsam ab. Wiederholen Sie die Übung zehnmal und steigern Sie sich mit jedem Tag ein bisschen. Für die nächste Aufgabe brauchen Sie ein Taschentuch: Werfen Sie es auf den Boden und versuchen Sie es mit den Zehenspitzen aufzuheben. Je öfter Sie dieses Mini-Work-out machen, umso wohler werden sich Ihre Füsse fühlen.

Und wenn nach einem langen Tag die Füsse schmerzen, hilft ein einfacher Tennisball, über den man den Fuss langsam und kräftig rollen lässt. Eine Mini-Massage, die innerhalb von Minuten entspannt und das Unwohlsein mindert.



 

Oberstes Bild: Unsere Tipps für wunderbar weiche und gepflegte Füsse! (Bild: AXL / Shutterstock.com)

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