Wie bleibt die Haut im Winter zart und geschmeidig?

08.11.2014 |  Von  |  Allgemein, Hautpflege Allgemein
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Wie bleibt die Haut im Winter zart und geschmeidig?
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Alle Beautys wissen: Die Haut ist der Spiegel der menschlichen Seele. Damit sie strahlend schön aussieht, trinken wir ausreichend Wasser, schminken uns jeden Abend sorgfältig ab und lachen viel. Doch sobald die Temperaturen in den Keller rutschen und arktischer Wind um die Ecken pfeift, gerät auch ansonsten eher unkomplizierte Haut in Schwierigkeiten. Dazu der Stress mit viel zu trockener Heizungsluft und abrupten Temperaturwechseln!

Damit Ihr Teint auch in den kalten Monaten jederzeit schön und gepflegt aussieht, sollten Sie spätestens jetzt damit beginnen, ihm besonders viel Aufmerksamkeit zu schenken. Ob normale, fettige, empfindliche oder Mischhaut: Mit unseren Pflegetipps kommt jeder Hauttyp gesund und strahlend schön durch Herbst und Winter.



Zu viel Wasser schadet

Weil zu viel Wasser die Haut austrocknet, sollten Sie mit Beginn der Heizperiode zumindest Ihr Gesicht und das Dekolleté mit einer cremigen Milch reinigen. Im Gegensatz zu Wasser oder gar alkoholhaltigem Gesichtswasser, spendet Reinigungsmilch eine Extraportion Feuchtigkeit. Empfindlicher Haut helfen Nachtcremes, die Glycerin und Hyaluronsäure beinhalten. Dieser Wirkstoffcocktail baut die Hautbarriere quasi im Schlaf wieder auf.

Morgens im Badezimmer gilt: Nach dem Duschen sollten Sie Ihren Body innerhalb von drei Minuten mit einer regulierenden Körpermilch eincremen, einölen oder am besten gleich eine Duschcreme benutzen. Alle Varianten sorgen für den Schutz der natürlichen Hautbarriere. Ab und zu ein Vitamin-B3-haltiges Serum stärkt darüber hinaus die Barrierefunktion Ihrer Haut, schützt sie vor aggressiven Umwelteinflüssen und minimiert so Fältchen und Linien.

Gleichmässiger Teint trotz Kälte



Falls Ihre Haut im Sommer zu Sonnenbrand neigt, bekommen Sie im Winter wahrscheinlich schnell rote Wangen. Egal ob nach einer ausgedehnten Wanderung vor dem Kamin oder nach der Sauna: Die Rötungen entstehen, wenn die ohnehin schon beanspruchte Haut zusätzlich Kälte oder Wärme ausgesetzt wird. Die Blutgefässe weiten sich, ohne sich vollständig wieder zusammenzuziehen. Abhilfe schaffen jetzt entzündungshemmende Kosmetikprodukte. Hinweise zur genauen Anwendung finden Sie auf der Packung.

Natürlich dürfen alle Beautys auch im Winter ein wenig schummeln! Für den perfekten Winter-Glow tragen Sie zunächst einen Primer dünn auf. Danach wählen Sie ein Rouge in einem frischen, zarten Ton wie Koralle oder Rosé und pinseln es sparsam auf Wangen und Stirn. Auch zartes Rosenholz schmeichelt dem Teint. So lässt beispielsweise ein Bronzer in hellem Beige einen ansonsten eher blassen Teint natürlich erstrahlen.

Damit das Make-up hält …

Morgens musste mal wieder alles schnell gehen. In letzter Minute haben Sie die Foundation aufgetragen, fix den Schal um den Hals drapiert und die Mütze aufgesetzt. Im Büro mussten Sie feststellen, dass Ihre vor wenigen Minuten sorgfältig abgedeckten Rötungen bereits wieder sichtbar waren. Ein bekanntes Dilemma, denn oft reibt sich das Make-up an Schal und Mütze ab. Die einfachste Lösung lautet: ein wenig mehr Zeit nehmen und das Make-up sorgfältig abpudern! Dann bleibt die Schminke dort, wo sie hingehört.

Damit die kleine Schummelei auch einem Herbstgewitter oder wildem Schneegestöber standhält, ersetzen Sie Ihre Lieblingswimperntusche am besten durch wasserfeste Mascara, sogenannte „Waterproof-Produkte“.

Geschmeidige Hände und Beine

Im Durchschnitt waschen Sie sich zehn Mal am Tag die Hände. Im Winter ist die Luftfeuchtigkeit sowohl drinnen als auch draussen niedrig, sodass die Haut schnell austrocknet und die Handoberfläche faltig aussieht. Verwenden Sie deshalb ausschliesslich pflegende Seifen, etwa mit Honig oder Aloe vera, und cremen Sie Ihre Hände mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme ein, solange sie noch feucht sind.



Sobald Seidenstrümpfe auf trockene Haut treffen, wird es unangenehm. Abhilfe schaffen parfümfreie Duschgels und Bodylotions mit Urea. Zusätzlich sollten Sie nach dem Eincremen eine hauchdünne Schicht Vaseline auf Ihre Schienbeine auftragen. Sie schliesst die Feuchtigkeit über den gesamten Tag hinweg ein.

Im Winter trocknet die Haut schnell aus. (milaphotos / shutterstock.com)

Im Winter trocknet die Haut schnell aus. (milaphotos / shutterstock.com)

Frisches Aussehen trotz Schmuddelwetter

Zu viel Arbeit oder keine Lust, bei hässlichem Wetter rauszugehen? Damit Ihre Haut so frisch wie nach einem langen Spaziergang aussieht, können Sie zwischendurch auf folgenden Trick zurückgreifen: Tauchen Sie zunächst einen Waschlappen in heisses Wasser und legen Sie ihn sich kurz aufs Gesicht. Das öffnet die Poren. Danach mit Thermal- oder Blütenwasser besprühen und abkühlen.

Spa-Feeling über Nacht



Falls Sie nachts frieren, ergänzen Sie Ihren kuscheligen Schlafanzug und Ihr Bettzeug mit einer elektrischen Wärmedecke. Der positive Nebeneffekt für Ihre Haut: Alle Wirkstoffe, die in den aufgetragenen Cremes, Seren oder Lotions stecken, dringen bei Wärme viel besser und vor allem tiefer in Ihre Haut ein. Das Ergebnis am Morgen: ein strahlender Teint und ein seidenweicher Body.

Zarte Lippen

Die Haut der Lippen ist deutlich dünner und empfindlicher als die Gesichts- oder Körperhaut. Sie besitzt weder Schweiss- noch Talgdrüsen. Zudem sind unsere Lippen allen Witterungseinflüssen jederzeit direkt ausgesetzt. Gerade bei Kälte trocknen sie schnell aus. Dermatologen empfehlen, im Winter die Lippen häufig nachzufetten.

Allerdings ist nicht jedes Produkt geeignet. Pflegestifte mit Kampfer oder Menthol beispielsweise trocknen die Haut bei Kälte zusätzlich aus. Empfehlenswert sind Produkte mit Shea-Butter oder Honigextrakt. Sie sorgen sowohl zu Hause als auch unterwegs dafür, dass Ihre Lippen zum Küssen schön bleiben. Ein entsprechender Pflegestift sollte deshalb ab jetzt Ihr ständiger Begleiter sein.



 

Oberstes Bild: Wie bleibt die Haut im Winter zart und geschmeidig? (© paultarasenko / Shutterstock.com)

Über Kerstin Birke

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