Vitamin A: das Haut- und Augenvitamin

07.08.2014 |  Von  |  Ernährung
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Vitamin A: das Haut- und Augenvitamin
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Sie neigen zu trocken-rissiger Haut und Haarausfall? Selbst harmlose Wunden heilen nur langsam? Dahinter könnte Vitamin-A-Mangel stecken! Das Vitamin, vielen auch als Retinol bekannt, sowie seine Vorstufe, das Betakarotin, halten die Schleimhäute gesund, sorgen für gutes Sehen und eine glatte Haut. Kleinkinder benötigen eine regelmässige Dosis Vitamin A für den Knochenaufbau und die Entwicklung gesunder Zähne.

Wer Leber, Möhren, getrocknete Aprikosen, Kürbis, Süsskartoffel und Spinat gerne isst, hat gleich doppelten Durchblick. Denn Vitamin A ist nicht nur für die Augen, Haut und Haare wichtig, sondern macht auch schlau. Vorsicht ist allerdings bei Vitamin-A-Präparaten geboten. Im Gegensatz zu seinem Pendant aus Obst und Gemüse, kann es beim Vitamin aus Pillen oder Pulvern leicht zu Überdosierungen kommen, die sich dann in Schwindelgefühlen und Kopfschmerzen äussern. Langfristig drohen sogar Leberschäden.

Wo steckt’s drin, wie viel benötigt der Mensch?

Frauen benötigen pro Tag durchschnittlich 0,8 Milligramm Vitamin A. Männer geringfügig mehr. So viel steckt beispielsweise in einer Portion Möhrensuppe oder in drei getrockneten Aprikosen. Unsere Leber ist in der Lage, gewisse Vitamin-A-Vorräte zu speichern, so dass es nicht zwingend erforderlich ist, jeden Tag Vitamin-A-haltige Lebensmittel zu verzehren. Selbstverständlich reichert sich das Vitamin auch in der Leber von Tieren an. Schweine- und Kalbsleber weisen die höchsten Konzentrationen auf. Wer also ein bis zwei Mal pro Monat ein Lebergericht auf seinem Speisezettel stehen hat, ist bezüglich seiner eigenen Vitamin-A-Versorgung auf der sicheren Seite.

Merke: Die Vorstufen des Vitamins A aus pflanzlichen Lebensmitteln kann der Körper nur in Verbindung mit Fett verwerten. Deshalb ist es wichtig, immer etwas Butter oder hochwertiges Pflanzenöl ans Gemüse zu geben.

Moderne, gesunde Rezepte

Falls Sie bisher kaum Süsskartoffeln oder Kürbis gegessen haben, dann probieren Sie vielleicht folgenden leckeren Snack:

1 mittlere Süsskartoffel, 150 g Hokkaido-Kürbis sowie 2 Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden. In eine passende Auflaufform schichten. Mit 2 bis 3 Esslöffeln Kürbiskernöl und der gleichen Menge Honig beträufeln. Ofen auf 200 °C vorheizen (Umluft: 180 °C) und das Gemüse circa 15 Minuten lang backen.

Die allseits bekannt-beliebte Möhrensuppe wiederum lässt sich wunderbar mit Süsskartoffel und Kürbis variieren. Besonders lecker wird es, wenn man das geschnittene Gemüse gemeinsam mit Zwiebeln kurz anröstet. Koriander oder Ingwer bringen noch mehr Abwechslung und sorgen für einen exotischen Touch.

Auch Spinat lässt sich sehr vielfältig zubereiten. Wie wäre es, ihn mal mit Knoblauch, Zwiebel, saurer Sahne, Salz und Pfeffer zu garen, um ihn anschliessend mit Schafskäse oder Parmesan zu überbacken?

Wir wünschen viel Spass beim Ausprobieren und natürlich: guten Appetit!

 

Oberstes Bild: © Wichy – Shutterstock.com

Über Kerstin Birke

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