Unterm Strich: Alles über Kajal und Eyeliner

22.01.2016 |  Von  |  Make-Up
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Unterm Strich: Alles über Kajal und Eyeliner
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Der Klassiker lässt grüssen: Geht es um den Lidstrich, setzen die meisten ganz „linientreu“ auf dunklen Kajal oder Eyeliner. So ziehen sie eine – häufig nach oben geschwungene – Linie am oberen Wimpernkranz.

Dabei gibt es noch zahlreiche andere Style-Arten.  Experimentieren lohnt! Wir erklären „unterm Strich“ aktuelle Trends und verrät Tipps zum perfekten Auftragen.

Qual der Wahl

Arten, einen Lidstrich zu ziehen, gibt es viele: Flüssig mit Pinselchen oder einer Filzspitze – was etwas mehr Übung verlangt – als gelartige Konsistenz aus dem Töpfchen oder mit festerem, bleistiftähnlichem Kajal. Selbst Eyeshadow kann für einen Lidstrich zweckentfremdet werden, indem er mit einem angefeuchteten Pinsel aufgetragen wird.

In jedem Fall sollte das Lid frei von Pflege- und Reinigungsprodukten sein. Für eine bessere Haltbarkeit kann etwas Puder oder eine Base aufgetragen werden.

Lidstrich der perfekten Art

Auch wenn es einfach scheint – viele habe Schwierigkeiten damit, einen perfekten Lidstrich zu ziehen. Besonders mit flüssigem Eyeliner ist dies eine Herausforderung: Hier lassen sich Patzer schwieriger korrigieren als bei Kajal; kleine Fehler können mit einem feuchten Wattestäbchen abgetupft werden. Ein Kajal sollte übrigens stets gut gespitzt sein – jedoch nicht mit einem für ihn ungeeigneten Bleistiftspitzer in Form gebracht werden.

Damit beim Lidstrich dann nichts „verwackelt“, können beim Auftragen die Ellenbogen abgestützt werden. Das Oberlid wird vorsichtig gestrafft, die Augen dürfen nicht zusammengekniffen werden – sonst wird der Strich ungleichmässig.


Geht es um den Lidstrich, setzen die meisten ganz „linientreu“ auf dunklen Kajal oder Eyeliner. (Bild: © Mike Laptev - shutterstock.com)

Geht es um den Lidstrich, setzen die meisten ganz „linientreu“ auf dunklen Kajal oder Eyeliner. (Bild: © Mike Laptev – shutterstock.com)


Schwarzsehen gilt nicht!

Die klassische Variante ist nach wie vor der Lidstrich in Schwarz. Gerade dieser kann aber – vor allem bei heller Haut und hellen Haaren – zu hart wirken. „Weichere“ Alternativen sind z.B. Braun oder Dunkelblau; dunklere Hauttypen können ihre Augen auch einmal mit strahlendem Weiss betonen.

Auffällig wird es mit farbigem Kajal oder Eyeliner, der die Augenfarbe raffiniert betont – Violett beispielsweise verleiht braunen Augen Tiefe und bringt grüne zum Strahlen. Auch ein leuchtendes Blau schmeichelt braunen Augen, wohingegen bei blauen Augen gerne einmal mit den Kontrastfarben Braun, Bronze und Rosa experimentiert werden darf. Und für die Party darf es auch mal die Glamour-Variante sein – in edlem Gold oder Silber.

Bei einem farbigen Eyecatcher-Lidstrich kann dann auch ruhig auf Lidschatten oder knalligen Lippenstift verzichtet werden.

Neue Styles, neues Glück

Meist wird eine Linie entlang des oberen Wimpernkranzes gezogen. Für die sexy Sixties-Variante beginnt der – meist flüssige – Lidstrich am inneren Augenwinkel dünn, wird nach aussen hin immer breiter und läuft dann mit leichtem Schwung nach oben aus. Passend dazu: kräftig getuschte Wimpern und betonte Brauen.



Doch es geht auch anders: Auf den Fashion Weeks für Herbst-Winter überboten sich die Designer nicht nur mit ihren aussergewöhnlichen Kleidern, sondern begeisterten auch beim Augen-Make-up mit ihren kreativen Looks. Bei Fendi war der Lidstrich federhaft-ausgefranst, Antony Vaccarella deutete am äusseren Augenwinkel einen Stern an. Vergleichsweise klassisch waren dagegen der weisse Lidstrich bei Kaviar Gauche und die türkisfarbene, geschwungene Variante bei Antonio Berardi. Ausprobieren lohnt sich!

 

Artikel von: beautypress.de
Artikelbild: © ipag – shutterstock.com

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