So wird Fleisch zum gesunden Genuss

17.12.2015 |  Von  |  Ernährung
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So wird Fleisch zum gesunden Genuss
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Fleisch, unser liebstes Lebensmittel, steht aktuell wieder in der Kritik. Müssen wir künftig darauf verzichten? Nein, widerspricht Diätassistentin Birgit Leuchtmann-Wagner aus Wolfsburg mit Nachdruck.

Fleisch ist aus drei Gründen sehr gesund: Es hat einen hohen Anteil an Eiweiss. Das sättigt und kann vom Körper besser verarbeitet werden als pflanzliches Eiweiss“, erklärt die Ernährungsberaterin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Dazu weise es den höchsten Eisengehalt aller Lebensmittel auf.


Diätassistentin Birgit Leuchtmann-Wagner (Bild: Basica)

Diätassistentin Birgit Leuchtmann-Wagner (Bild: Basica)


„Wir benötigen diesen Mikronährstoff!“, betont sie. Er kann zwar auch durch andere Lebensmittel zugeführt werden, ist aber in Fleisch am besten verfügbar. „Und schliesslich liefert es Vitamin B12 – ebenfalls in einer Form, die der Körper gut aufnehmen kann.“



Die 6 besten Tipps für gesunden Fleischverzehr

„Doch es kommt auf die Menge an“, betont Leuchtmann-Wagner. „Salami oder Schinken, aber auch Brat- oder Currywürste enthalten viele Zusatzstoffe wie Nitrit-Pökelsalz oder Geschmacksverstärker“, beschreibt sie das Problem. „Zudem fördern Fleisch und Wurst andere ernährungsbedingte Krankheiten.“ Deswegen empfiehlt die DGE, den wöchentlichen Verbrauch auf 600 Gramm Fleisch und Wurst zu begrenzen. Ausserdem hilft eine geschickte Kombination von Lebensmitteln, die Gesundheitsrisiken zu verringern. Mit diesen Tipps wird deine Fleischmahlzeit zum gesunden Genuss:

  • Ballaststoffe helfen laut Studien, das Krebsrisiko zu senken. Sie finden sich vor allem in Getreideprodukten wie Nudeln oder Brot – am besten in der Vollkornvariante. Aber auch in Gemüse sind sie reichlich enthalten. „Es ist ratsam, davon mehr auf den Teller zu legen und Fleisch zur Beilage zu machen“, so Leuchtmann-Wagner.
  • Buntes Gemüse, Salat sowie Obst liefern zudem sekundäre Pflanzenstoffe – ebenfalls ein natürlicher Krebsschutz.
  • Positiver Nebeneffekt einer Ernährung, die reich an Obst, Gemüse und Salat ist: Sie wirkt einer Übersäuerung entgegen. Zuviel Fleisch, Wurst und Co. dagegen übersäuert den Organismus (siehe Infokasten).
  • Muss es wirklich täglich Fleisch sein? Schalte ein bis zwei fleischlose Tage pro Woche dazwischen. Wie wäre es mal mit einem bunten Salat, einer feinen Gemüse-Lasagne oder einem köstlichen Erbsen-Eintopf?
  • „Doch man muss auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn man gerne täglich Fleisch isst“, sagt Leuchtmann-Wagner. Mit diesen Tricks schaffest du es, die Menge zu reduzieren: Schneide das Fleisch etwa für Gulasch sehr klein und gib Gemüse dazu. Sauce Bolognese lässt sich ebenfalls durch Gemüse anreichern. „Das verringert die Fleischmenge, man braucht aber trotzdem nicht auf dessen guten Geschmack zu verzichten.“
  • Eine tägliche Fleischmahlzeit ist auch dann kein Problem, wenn es dabei bleibt und nicht noch Wurst dazukommt. „Die sollte man durch Käse ersetzen“, sagt die Expertin. Sie rät zu einer individuellen Ernährungsberatung durch zertifizierte Fachleute wie Diätassistenten oder Ökotrophologen. Häufig gibt es dafür einen Zuschuss von der Krankenkasse.

Fleisch ist aus vielen Gründen sehr gesund. (Bild: Basica / panthermedia)

Fleisch ist aus vielen Gründen sehr gesund. (Bild: Basica / panthermedia)


Buntes Gemüse, Salat sowie Obst liefern sekundäre Pflanzenstoffe. (Bild: Basica / panthermedia)

Buntes Gemüse, Salat sowie Obst liefern sekundäre Pflanzenstoffe. (Bild: Basica / panthermedia)


Mit basischen Mineralstoffen wie Basica kann der Körper gezielt entsäuert werden. (Bild: Basica)

Mit basischen Mineralstoffen wie Basica kann der Körper gezielt entsäuert werden. (Bild: Basica)


(Bild: Basica)

(Bild: Basica)


So verhinderst du eine Übersäuerung

Ursache für eine Übersäuerung des Körpers ist neben Stress und Bewegungsmangel eine unausgewogene Ernährung. Fleisch und Wurst zählen zu den stärksten Säurebildnern, aber auch Getreide und Backwaren sowie Milchprodukte tragen dazu bei. Überschüssige Säure lagert sich im Gewebe ab und kann vielfältige Gesundheitsprobleme hervorrufen. Sie reichen von mangelnder Leistungsfähigkeit und Müdigkeit über Hautprobleme bis zu Muskel- und Gelenkbeschwerden.

Damit es gar nicht erst soweit kommt, sollte man zu Fleisch-Mahlzeiten viel Gemüse, Salat oder Obst essen. Faustregel: Fülle etwa die Hälfte des Tellers mit diesen Beilagen. Sie liefern dem Körper wertvolle basische Mineralstoffe, die die überschüssige Säure neutralisieren. Auf www.basica.de findest du einen Säure-Basen-Rechner, der dir verrät, wie säurelastig deine Ernährung ist und wie man mit basischen Mineralstoffen wie Basica den Körper gezielt entsäuert.

 

Artikel von: Protina Pharmazeutische GmbH
Artikelbild: © Basica / panthermedia

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