Schwangerschaftsstreifen – kann man etwas dagegen tun?

15.07.2014 |  Von  |  Hautpflege Allgemein
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Schwangerschaftsstreifen – kann man etwas dagegen tun?
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In der Schwangerschaft wächst nicht nur ein neues Leben in Ihnen heran, auch Ihr Körper verändert sich in vielerlei Hinsicht. Natürlich muss Ihr Bauch „mitwachsen“, um dem Baby ausreichend Platz zu bieten – und das tut er extrem schnell. Kein Wunder also, dass es dabei zu den gefürchteten und verpönten Schwangerschaftsstreifen kommen kann. Doch gibt es Wege, wie man sie verhindern kann? Oder, wenn es schon zu spät ist, die Streifen doch wieder ansatzweise verschwinden lassen kann? Wir schauen uns die Thematik genauer an und lüften einige Geheimnisse.

Wo kommen Schwangerschaftsstreifen her?



In der Schwangerschaft nimmt man um die 15 bis 30 Kilo zu, und das innerhalb kürzester Zeit. Die Haut kann dabei nicht schnell genug mitwachsen und so „reisst“ sie auf. Gerade am Bauch und den Brüsten – also dort, wo man am meisten zunimmt – aber oft auch an den Oberarmen, den Hüften und dem Po kann es zu den lästigen Schwangerschaftsstreifen kommen. Mit der Zeit verblassen die unschönen Streifen zwar, aber nicht immer gehen sie komplett zurück. Es kommt beim Auftreten von Schwangerschaftsstreifen nicht nur auf die Gewichtszunahme an, sondern auch darauf, wie schnell sie erfolgt. Möchte man sie also verhindern, sollte man versuchen, das Gewicht gleichmässig auf die Schwangerschaft verteilt aufzunehmen.

Wer ist anfällig für Schwangerschaftsstreifen?

Wenn bei Ihnen während der Schwangerschaft Streifen auf der Haut auftauchen, befinden Sie sich in äusserst guter Gesellschaft: bei nahezu 90 % aller Frauen erscheinen sie zwischen dem sechsten und siebten Schwangerschaftsmonat, wie eine Untersuchung der Amerikanischen Akademie für Dermatologie ergeben hat. Und natürlich spielen auch Ihre Gene eine Rolle: Hatte Ihre Mutter schon mit Schwangerschaftsstreifen zu kämpfen, ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass auch Sie damit konfrontiert werden könnten.

Kann man die Streifen im Vorfeld verhindern?



Egal, was Ihnen die Kosmetikindustrie verkaufen will, es gibt nichts, was die Bildung von Schwangerschaftsstreifen verhindern könnte – zumindest nichts, was wissenschaftlich erwiesen wäre. Wenn Sie über die genetische Veranlagung verfügen, werden sie auch auftreten. Aber Sie können zumindest dafür sorgen, dass Ihre Haut geschmeidig und gut mit Feuchtigkeit versorgt bleibt. Eine reichhaltige Creme, mit der Sie Ihren Bauch und Ihre Brüste regelmässig eincremen, kann ein zu starkes Reissen zumindest einschränken.

Konzentrieren Sie sich auf das Verblassen

Zunächst einmal: Sobald Ihr Baby auf der Welt ist, werden Sie viel schönere „Problemchen“ haben als Schwangerschaftsstreifen! Aber natürlich möchte man auch möglichst schnell wieder zur alten Form finden. Und da wiederum gibt es einen kleinen Hoffnungsschimmer. Pflegende und reichhaltige Öle,  wie zum Beispiel das Öl der Argan-Frucht, können Schwangerschaftsstreifen verblassen und nahezu verschwinden lassen.



 

Oberstes Bild: © Artem Furman – Shutterstock.com

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