Schlemmen ohne Reue – Festtagsmenü ohne Nebenwirkungen

22.11.2014 |  Von  |  Ernährung
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Schlemmen ohne Reue – Festtagsmenü ohne Nebenwirkungen
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Nun ist sie wieder da, die Zeit des Schlemmens und Geniessens. Vereine, Freunde und Arbeitgeber laden zu Weihnachtsessen und gemütlichem Beisammensein. Kein anderer Monat lockt mit so vielen kulinarischen Köstlichkeiten wie der Dezember.

Unbeschwert die umfangreichen Menüs geniessen und sich auch am folgenden Tag wohlfühlen, geht das? Greifen Sie ruhig zu, wir zeigen Ihnen, wie Sie beruhigt schlemmen können! Wenn Sie selbst die Gastgeberin oder der Gastgeber sind, helfen Ihnen unsere abschliessenden Tipps, bereits bei der Zubereitung der Speisen etwas für die bessere Bekömmlichkeit zu tun.



Dem Völlegefühl können Sie vorbeugen!

Leider führt Fett, welches ein guter Geschmacksträger ist, oft zu belastendem Völlegefühl. Deshalb sollten jetzt öfters Randen verzehrt werden. Sie schmecken als Salat und Gemüse und sind auch als leckerer Saft erhältlich. Randen verfügen über den Eiweissbaustein Betain, welcher die Leber beim Verdauen von Fett unterstützt. Auch die Bitterstoffe von Rettichen und Radiesli erweisen sich als wohltuend. Besonders geraffelter schwarzer Rettich tut der Verdauung gut! Um der Galle bei der Fettverdauung zu helfen, können Extrakte aus Artischockenblättern eingenommen werden.

Bremsen Sie lästiges Sodbrennen aus

Süssigkeiten in grösseren Mengen aber auch Alkohol sorgt dafür, dass zu viel Magensäure gebildet wird und es zu unangenehmem Sodbrennen kommt. Schmerzen, Brennen und saurem Aufstossen begegnen Sie mit einer Scheibe Dinkelbrot, welches die Säure rasch binden kann. Auch Heilerde aus dem Reformhaus ist hilfreich: Zwei Teelöffel davon in einem Glass Wasser verrührt und in kleinen Schlucken getrunken, unterbinden das Aufstossen. Ähnlich wirkt Kartoffelsaft, der ebenfalls überschüssige Magensäure bindet.



Die Verdauung braucht jetzt Unterstützung

Was wäre ein königliches Festmahl ohne abschliessendes sündiges Dessert? Damit Sie dies ohne Reue geniessen können, essen zwischendurch mal einen Apfel! Die enthaltenen Pektine räumen den Darm auf und befreien ihn von Gär- und Giftstoffen. Auch Papaya und Ananas haben sich als Begleiter eines Festmenüs bewährt: Ihre verdauungsfördernden Enzyme helfen, das Eiweiss aus dem Fleisch zu spalten. So einfach können Sie mit gesundem Obst Bauchweh und Blähungen vorbeugen.

Schwarz und stark den Stoffwechsel anregen



Espresso, der kräftige Italiener sollte stark und schwarz sein und am besten gönnt man ihn sich nach jedem Essen. Er bringt die Verdauung auf Trab und gilt als magenfreundliche Alternative zu Kaffee. Dadurch, dass er den Stoffwechsel und die Verdauung anregt, werden noch Stunden nach dem Essen Kalorien verbrannt. Der Espresso macht nicht nur das Essen bekömmlicher, er hilft dabei erst noch allen, die unter zu tiefem Blutdruck leiden, besser einzuschlafen.

Schlemmen ohne Reue, geniessen die ein köstliches Festmenü ohne Nebenwirkungen! (Bild: Goodluz / Shutterstock.com)

Schlemmen ohne Reue, geniessen die ein köstliches Festmenü ohne Nebenwirkungen! (Bild: Goodluz / Shutterstock.com)

Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks können Sie bereits beim Kochen und Zubereiten dafür sorgen, dass alle kulinarisch topfit durch die Festtage kommen. Lesen Sie hier unsere Empfehlungen:

Greifen Sie zum Marinieren von Fleisch- und Wildgerichten zu Rotweinessig und für Salate zu Balsamico oder Kräuteressig, und helfen Sie damit der Verdauung in Schwung zu kommen. Essig sorgt durch seine desinfizierende Wirkung dafür, dass Magen und Darm fit sind.

Kräuter machen viele Gerichte nicht nur schmackhafter, sondern auch bekömmlicher. Ideale Kombipartner sind Thymian und Majoran für Braten, Kümmel für Kohlgerichte, Dill ergänzt ebenso wunderbar einen Gurkensalat, wie Bohnenkraut eine Suppe aus Hülsenfrüchten. Bei der Zubereitung eines deftigen Enten- oder Gänsebratens sollte ein Sträussli Beifuss beigefügt werden, denn Beifuss macht Fett leichter verdaulich.

Dass Bitterstoffe den Gallenfluss anregen, haben Sie wahrscheinlich schon gehört. Passt aber Bitteres zu einem Festessen? Auf jeden Fall, denn gerade Wintersalate enthalten die Bitterstoffe in grosser Dosis und lassen sich fruchtig ergänzen. Chicorée, Endivien oder Radicchio als Salat mit Orangen oder einem Essig-Öl-Orangen-Dressing serviert, schmeckt ihren Gästen bestimmt.



Und schliesslich soll die Schärfe nicht vergessen werden! Scharfer Senf steigert die Produktion von Magensäure, Speichel und Gallensaft und regt somit den Stoffwechsel an.

Deftige Gerichte vertragen Senf, er passt gewiss nicht nur zur Bratwurst. Senf gehört in Rouladen und er verfeinert mit einer leckeren Senfkruste den Braten. Ein Löffel Senf gibt auch der Sosse eine herzhafte Note.

Natürlich dürfen auch Chilischoten feurige Schärfe liefern. Frische Chilischoten lassen sich übrigens gut trocken, indem sie am Stängelansatz aufgefädelt und an einem trockenen Platz gehängt werden. So sind sie zu jeder Zeit verfügbar und sehen ausserdem dekorativ aus.

Zum Abschluss haben wir noch ein paar Tipps für „Notfälle“:

Nicht nur üppiges Essen, auch die Hektik und der Stress bei der Festvorbereitung setzen dem Körper zu. Lassen Sie nicht zu, dass Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Magenprobleme Ihnen die Festtage verderben! Pflanzliche Präparate wie Hopfen oder Baldrian helfen gegen Nervosität und eine grosse Tasse Melissentee fördert das Einschlafen. Ein Gläschen Magenbitter beruhigt den Magen. Vielleicht haben Sie sogar selbst hergestellten Schnaps oder Likör, der nun gute Dienste leisten kann. B-Vitamine stärken die Nerven und geben stressbedingten Beschwerden keine Chance. Sie sind in Eiern, Karotten, Vollkornprodukten, Haferflocken und Nüssen reichlich enthalten.

Nun läuft der Countdown, die letzten Wochen des Jahres scheinen jeweils schneller zu verfliegen als alle anderen. Geniessen Sie ein köstliches Essen mit ihren Lieben! Wir hoffen, unsere leicht verdaulichen Tipps helfen Ihnen dabei.



 

Oberstes Bild: © Bochkarev Photography – Shutterstock.com

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