Naschen ohne Reue – diese Süssigkeiten machen nicht dick

04.06.2014 |  Von  |  Ernährung, Figur
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Naschen ohne Reue – diese Süssigkeiten machen nicht dick
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„Süssigkeiten machen dick.“ Diese Aussage kennen die meisten gesundheitsbewussten Menschen bereits aus Kindertagen. Und hinter dem zunächst pauschal klingenden Urteil steckt auch viel Wahrheit: Zahlreiche Süssigkeiten und Naschereien enthalten grosse Mengen an Fett und Zucker – eine Kombination, die dem Körper eine erhebliche Kalorienlast zumutet und damit langfristig tatsächlich eine Gewichtszunahme bewirken und den Erfolg einer Diät mindern kann. Doch wer gesund leben und nicht zunehmen möchte, muss nicht zwangsläufig auf alle Naschereien verzichten; clever ausgewählt, können Süssigkeiten durchaus in den täglichen Speiseplan eingebaut werden, ohne dass überflüssige Pfunde angesetzt werden.

Süss und trotzdem erlaubt – von Schokoküssen und Russisch Brot



Nicht alle Naschereien, die man im Süssigkeitenregal des Supermarktes findet, machen dick. Insbesondere Sorten, die zwar süss schmecken, aber gleichzeitig nicht viel Fett liefern, eignen sich gut als Nascherei; solche Süssigkeiten liefern in der Regel auch weniger Kalorien als die zusätzlich fetthaltige Variante. Lecker schmecken beispielsweise Schokoküsse, die den Süsshunger optimal stillen, ohne anzusetzen. Zwischen zwei Brötchenhälften platziert, lässt der Schokokuss die Lust auf Süssigkeiten rasch verfliegen. Einige Hersteller ersetzen bei der Herstellung einen Teil Zucker durch ein kalorienfreies Süssungsmittel; diese Varianten sind besonderes gut geeignet.

Ein ähnlich positives Geschmackserlebnis verschafft Zwieback mit einer Glasur aus Schokolade oder Kokosflocken, der anstelle herkömmlicher Kekse genascht werden kann. Er ist recht süss, liefert aber wenig Fett und eignet sich deshalb ausgezeichnet als alternative Knabberei. Noch weniger Kalorien enthalten Reiscracker. Aber Vorsicht: Je dicker die Schokoladenschicht, umso kalorienreicher präsentiert sich das Gebäck! Hier gilt es, die Sorten mit einem dünnen Überzug zu wählen.

Doch auch einige Sorten klassischer Kekse dürfen im Rahmen einer Gewichtsreduktion genascht werden. So stillt das fettarme Russisch Brot beispielsweise ausgezeichnet den Süsshunger. Und auch wenn Butterkekse nach viel Fett klingen – auch diese Nascherei eignet sich durchaus und liefert pro Stück nur 20 Kalorien. Besondere Vorsicht ist hingegen bei Fruchtgummi geboten: Zwar enthalten Gummibärchen und Co. kein Fett, aber die Zuckermenge ist bei dieser Süssigkeit beträchtlich und die aufgenommenen Kalorien entsprechend hoch!

Egal welche Süssigkeit schliesslich ausgewählt wird: Neben der richtigen Sorte spielt auch das clevere Timing der Nascherei eine wichtige Rolle, um nicht an Gewicht zuzunehmen. So hat es sich als sinnvoll erwiesen, die Süssigkeit direkt nach einer Mahlzeit zu sich zu nehmen, zum Beispiel als Dessert. Wer zwischen den Mahlzeiten nascht, riskiert aufgrund des Anstiegs von Blutzuckerspiegel und Insulin eine Unterbrechung der Fettverbrennung. Für Menschen, die abnehmen möchten, gilt deshalb: Nie als Zwischenmahlzeit nutzen!





Leckere Kuchen mit wenig Fett und Zucker. (Bild: Kelvin Wong / Shutterstock.com)

Leckere Kuchen mit wenig Fett und Zucker. (Bild: Kelvin Wong / Shutterstock.com)




Leckere Kuchen mit wenig Fett und Zucker – süsse Nascherei kalorienarm zubereitet

Kuchen und Gebäck gelten als echte Dickmacher. Clever ausgewählt und raffiniert zubereitet, müssen sie jedoch nicht zwangsläufig zur Gewichtszunahme führen. Zu den klassischen Kuchen mit wenig Fett und Kalorien gehören beispielsweise frische Biskuitböden mit Obst oder einer leichten Joghurtcreme, denn der Teig enthält keine Butter und schmeckt trotzdem süss und lecker.

Auch Käsekuchen enthalten in der Regel weniger Fett, wenn auch wenn der Boden meist aus einem kalorienreichen Mürbeteig besteht. Ein Klassiker unter den kalorienarmen Kuchenvarianten stellen Obstböden dar, die aus einem Hefeteig zubereitet wurden.



Wer hingegen am liebsten selbst backt, sollte einige Tipps berücksichtigen, damit aus dem fertigen Kuchen oder der Torte keine Kalorienbombe wird. Um beispielsweise die Kalorien von Butter einzusparen, können Hobbybäcker auf Halbfettvarianten zurückgreifen; allerdings eignen sich hier nicht alle Sorten gleichermassen zum Backen. Alternativ kann die Butter auch durch eine Mischung aus Joghurt und Griess ersetzt werden; der Kuchen wird genauso fluffig, schmeckt aber leichter. Ausserdem ist es möglich, die Hälfte der Buttermenge durch Pflaumenmus oder Apfelmus zu ersetzen, wobei dann jedoch die im Rezept angegebene Zuckermenge entsprechend angepasst werden! Wer Nusskuchen etwas entfetten will, kann die Hälfte der Nüsse gut durch Haferflocken ersetzen; der Geschmack bleibt trotzdem erhalten.

Auch bei der Zugabe von Milchprodukten können effektiv Kalorien gespart werden, zum Beispiel durch den Einsatz fettarmer Milch anstelle der fettreichen Variante oder durch die Verwendung von saurer Sahne anstelle von Crème double. Um die Kalorien und das Fett von Eiern einzusparen, lohnt sich überdies der Einsatz von Chia-Samen, die in Verbindung mit Wasser eine gelartige Konsistenz bilden und für die gleiche Bindekraft im Kuchen sorgen wie ein klassisches Hühnerei.

Um die Gesamtkalorienzahl eines Kuchens zu senken, kann auch die Menge des Zuckers reduziert werden. Zu diesem Zweck hat sich der Einsatz kalorienfreier Süssungsmittel bewährt, zum Beispiel eines Extraktes aus der Stevia-Pflanze, das auch in der Konsistenz herkömmlichen Zuckers erhältlich ist. Allerdings kann beim Endergebnis der Geschmack etwas variieren, weshalb diese Methode zunächst sorgfältig ausprobiert werden sollte. Es hat sich ausserdem bewährt, nur die Hälfte des Zuckers durch dieses alternative Süssungsmittel zu ersetzen.

Fazit

Süssigkeiten müssen nicht zwangsläufig zu einer Gewichtszunahme führen; einige Sorten können problemlos in den täglichen Speiseplan integriert werden. Auch beim Backen können sowohl Fett als auch Kalorien eingespart werden, ohne dass der Geschmack leidet. Manchmal allerdings muss es der geliebte Schokoriegel oder die Lieblingsschokolade sein. Dann sollte man der Versuchung ruhig auch einmal nachgeben. Strikte Verbote führen auf Dauer zu Frust und Unzufriedenheit – und können regelrechte Ess-Attacken initiieren. Wer sich jedoch insgesamt ausgewogen und gesund ernährt, muss die gelegentlich genaschte Tafel Schokolade nicht fürchten.



 

Oberstes Bild: © Andrekart Photography – Shutterstock.com

Über Lara Marie Balzer

Lara Marie Balzer hat den Beruf der Pharmazeutisch-technischen Assistentin mit den Zusatzqualifikationen "Ernährungsberatung" und "Ganzheitliche Medizin/Naturheilkunde" erlernt und mit großer Freude mehrere Jahre in einer naturheilkundlich orientierten Apotheke gearbeitet, bevor sie ein Studium begann (Lehramt Chemie und Religion).



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