Nanopartikel in Kosmetikprodukten: Wozu sind sie gut?

17.02.2016 |  Von  |  Hautpflege
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Nanopartikel in Kosmetikprodukten: Wozu sind sie gut?
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Auch die Kosmetikindustrie greift zunehmend auf Entwicklungen aus dem Bereich der Nanotechnologien zurück. So werden Nanopartikel aus Titandioxid und Zinkoxid als UV- Filter in Sonnenschutzmitteln verwendet.

Wir fragen Experten danach, welche Funktion Nanopartikel in Kosmetikprodukten haben.

Ann-Katrin Sporkmann, Projektassistenz Chemikalienpolitik und Nanotechnologie, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND):

„Besonders häufig als Nanomaterialien eingesetzt werden Titandioxoid und Zinkoxid. Die winzigen Teilchen werden als „physikalischer Sonnenschutz“ genutzt – sie reflektieren wie Milliarden kleinster Spiegel das Sonnenlicht.

Auch grössere Teilchen von Titandioxid und Zinkoxid haben diese Wirkung, allerdings lassen sich mit Nanopartikeln dünnflüssigere und transparente Sonnencremes herstellen.“

Dr. Christian Rimpler, Geschäftsführer von Dr. Rimpler Cosmetics:

„Nanopartikel dienen heute als Schutz- und Transportsystem von Wirkstoffen ebenso wie als Nano-Lipidkristalle, welche einen unsichtbaren Schutzfilm direkt nach der Applikation auf der Haut bilden, um dann die Wirkstoffe über einen längeren Zeitraum kontinuierlich an das Hautorgan abzugeben.

Derartige Systeme sind heute extrem gut untersucht und sind sowohl in der Medizin als auch in der Kosmetik bereits mehrfach wissenschaftlich ausgezeichnet worden.“



Birgit Huber, Bereichsleiterin Schönheitspflege, IKW:

„Nanomaterialien erfüllen die unterschiedlichsten Funktionen in kosmetischen Mitteln: UV-Filter-Pigmente wie z. B. Nano-Titandioxid legen sich als schützender Film auf die oberste Hautschicht und streuen und absorbieren die UV-Strahlen der Sonne.

Auf diese Weise wird die Haut vor der UV-Strahlung und ihren gesundheitsschädlichen Folgen (Sonnenbrand, DNA-Schäden, Hautalterung usw.) geschützt.“

 

Artikel von: beautypress.de
Artikelbild: © Kordik – Shutterstock.com

Über Sorin Barbuta

Ich habe bildende Künste studiert und arbeite seit vielen Jahren als freiberuflicher Graphik Designer. Da für mich selbständiges Arbeiten und Eigenverantwortung sehr wichtig sind, bin sehr gerne in der Welt des Web Content Managements unterwegs.


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