Männer mit Bart sind Typen!

14.09.2014 |  Von  |  Allgemein
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Männer mit Bart sind Typen!
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Männer mit Bart sind angesagt – und das nicht nur in Hollywood und nicht erst seit Conchita Wurst … schätzungsweise jeder dritte Schweizer ist aktuell vom Bart-Virus befallen. Damit ist jedoch keineswegs fussliger Wildwuchs oder ungepflegter Waldschrat-Look gemeint, sondern ein stilvoller Bart, egal ob am Kinn, an den Wangen oder als dominierendes Extra im Männergesicht. Wie Ihnen Aufzucht und Pflege am besten gelingen, lesen Sie in diesem Bericht.

Die Diplomarbeit einer Schweizer Psychologin beschreibt, dass Männer mit Bart gebildeter, sympathischer, oftmals sogar attraktiver auf ihr Gegenüber wirken als ihre glatt rasierten Geschlechtsgenossen. Fragt man Männer, warum sie Bart tragen, antworten sie oft schlicht: „Mit Bart sehe ich einfach besser aus.“ In den meisten Fällen stimmt das auch, denn ein Bart versteckt dicke Wangen ebenso wie ein fliehendes Kinn oder Narben.

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Männer mit Vollbart sind schwer angesagt. (Bild: © Viorel Sima - shutterstock.com)

Männer mit Vollbart sind schwer angesagt. (Bild: © Viorel Sima – shutterstock.com)

Gibt es einen typischen Bart-Typ?

Prinzipiell kann jeder Mann einen Bart tragen. Während ein eher softer Typ mit einem Dreitagebart zumeist viel maskuliner erscheint, lassen sich zu markante Gesichtszüge prima unter einem Vollbart verbergen. Er lässt die Gesichtszüge harmonischer wirken, ohne die Männlichkeit zu überdecken. Darüber hinaus kann ein Vollbart kindliche Gesichtszüge erwachsener wirken lassen oder ein fliehendes Kinn verstecken.



Dagegen ist für Männer mit rundem Gesicht ein Vollbart nicht ratsam, weil das Gesicht dann noch voluminöser wirkt. Zu runden Gesichtern passen Kinnbärte besser. Sie strecken. Der Dreitagebart passt sehr gut zu einem schmalen Gesicht. Durch ihn wirkt es breiter und bekommt mehr Ausdruck.

Vorsicht! Auch Männer mit ungleichmässigem Bartwuchs sollten besser keinen Vollbart tragen. Allerdings kann ein Barbier Unregelmässigkeiten durch gekonntes Schmälern oder Kürzen bestimmter Stellen sehr gut kaschieren, sodass der Bart letztendlich trotzdem top-gepflegt und attraktiv aussieht. Mit ein wenig Übung bekommen die meisten der betroffenen Männer die entsprechende Technik später auch im heimischen Badezimmer perfekt hin.





Ein Bart kann ein echter Hingucker sein. (Bild: © Simon Greig - shutterstock.com)

Ein Bart kann ein echter Hingucker sein. (Bild: © Simon Greig – shutterstock.com)

Richtige Bart-Pflege

Ein Bart ist nur dann chic und trendy, wenn er gepflegt ist. Waschen Sie Ihren Bart unter der Dusche mit einem pH-neutralen Shampoo, wobei ein Vollbart möglichst täglich mit Wasser in Berührung kommen sollte. Barbiere empfehlen zusätzlich Seidenöl. Das gibt es im Coiffeur-Fachhandel. Einige Tropfen davon, nach der Wäsche in die Barthaare einmassiert, machen den Bart leichter kämmbar und geschmeidig. Finger weg hingegen von Cremes, die andere Fette oder Öle enthalten! Sie verkleben den Bart. Kämmen Sie Ihren Bart regelmässig mit einer Echthaarbürste. Das verhindert ein Verfilzen und den daraus resultierenden Schmuddellook.

Falls Sie einen Schnurrbart tragen, können Sie die Enden mit ganz normalem Haarspray benetzen und in Form zwirbeln. Um den gesamten Schnurrbart in Form zu bringen, bieten sich ein wenig fetthaltige Creme und eine einfache Hand-Zahnbürste als Styling-Utensilien an.

Wie lange dauert es, bis der Bart gewachsen ist?

Barthaare wachsen rund doppelt so schnell wie die Haare auf dem Kopf. Das sind also pro Monat bis zu zwei Zentimeter. Männer, die sich einen Bart „züchten“ möchten, sollten sich allerdings auf eine fiese Übergangszeit einstellen. Weil Barthaare dicker als die Kopfbehaarung sind, pieksen sie erst einmal heftig.

Das Wichtigste ist, den Vollbart regelmässig zu stutzen. (Bild: Eugene Onischenko / Shutterstock.com)

Das Wichtigste ist, den Vollbart regelmässig zu stutzen. (Bild: Eugene Onischenko / Shutterstock.com)

Wie bekommt ein Vollbart die perfekte Form?

Ein trendiger Vollbart sieht nur dann wirklich gut aus, wenn die Halspartie und die Wangen klare Kanten haben, wenn beide Gesichtshälften symmetrisch sind und wenn keine einzelnen Haare wild über die Bartlinie hinauswuchern.



Das Wichtigste ist, den Vollbart regelmässig zu stutzen. Er bekommt ansonsten Spliss und franst aus. Die ersten drei Schnitte sollte ein geübter Coiffeur oder ein Barbier der alten Schule übernehmen, wobei hier ein Abstand von etwa zwei Wochen zwischen den einzelnen Schnitten empfehlenswert ist. Danach dürfen Sie selber ran. Die Stellen, an denen keine Haare wachsen, müssen Sie jeden zweiten Tag in Wuchsrichtung sorgfältig rasieren.

Achtung! Konventionelle Nassrasierer sind ausschliesslich für die Glattrasur geeignet! Idealerweise bringen Sie Ihren Vollbart mit einem Rasiermesser in Form. Falls Sie noch ungeübt sind, lassen Sie sich den Umgang mit dem Messer am besten von Ihrem Coiffeur zeigen.

Testosteron für üppigeren Bartwuchs?

Sowohl der Haar- als auch der Bartwuchs sind bei jedem Mann in den Genen festgelegt. Das gilt besonders für die Stellen, die im Laufe der Evolution immer mehr vom Haarwuchs ausgespart wurden. Unter anderem unterscheidet ja genau die Art der Behaarung (oder Nichtbehaarung) den Menschen vom Affen. Deshalb hilft auch eine Testosteron-Therapie nicht, spärlichen Bartwuchs zu verstärken.

Kann man einen Bart färben?

Theoretisch ist das möglich. In der Praxis ist davon allerdings abzuraten. Barthaare wachsen extrem schnell. Bereits innerhalb von einer bis zwei Wochen würden sichtbare Ansätze entstehen. Das wirkt unelegant und geschmacklos.

Viele Frauen finden Bärte sexy. (Bild: © antoniodiaz - shutterstock.com)

Viele Frauen finden Bärte sexy. (Bild: © antoniodiaz – shutterstock.com)

… und wie finden Frauen bärtige Männer?

Eine Studie hat ergeben, dass 90 % (!) aller Frauen keinen Wildwuchs im Gesicht ihres Partners mögen. Ist der Bart sorgfältig gestutzt, getrimmt oder feingetunt, sieht das Umfrageergebnis nicht mehr ganz so dramatisch aus. Wir meinen: Solange ein gepflegter Bart seinen Träger selbstbewusster macht, soll dieser ihn auch mit gutem Gefühl tragen.



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Oberstes Bild: © Eugenio Marongiu – Shutterstock.com

Über Kerstin Birke

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