Kurkuma – vom beliebten Gewürz zur Wunderwaffe für Gesundheit und Schönheit

18.07.2016 |  Von  |  Ernährung, Gesichtspflege
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Kurkuma – vom beliebten Gewürz zur Wunderwaffe für Gesundheit und Schönheit
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Kurkuma ist den meisten Europäern nur als Grundbestandteil des wohlschmeckenden Gewürzpulvers Curry bekannt. In Indien ist es jedoch seit Jahrtausenden für seine heilende Wirkung bei vielen Krankheiten bekannt. 

Neuere Forschungen belegen, dass Kurkuma sogar Alzheimer bekämpfen kann. Auffälligerweise gibt es diese Krankheit in Indien, wo Kurkuma täglich verzehrt wird, kaum. Die gelbe Knolle kann Hervorragendes für die menschliche Gesundheit und die Erhaltung der Schönheit leisten.

Kurkuma ist eine der wichtigsten Heilpflanzen der Erde. Sie wird nicht nur zum Würzen eines schmackhaften asiatischen Gerichtes verwendet, sondern gilt auch seit jeher als Arzneimittel. Der heilende Inhaltsstoff ist das Kurkumin. Dieses entdeckt man heute in zahlreichen Studien als Heilmittel mit erstaunlichen Eigenschaften. Es wirkt bei sehr vielen leichten bis sehr schweren Krankheiten und Beschwerdebildern.

Der vorliegende Artikel befasst sich mit positiven Auswirkungen eines Naturstoffes. Die hier gegebenen Gesundheitstipps ersetzen jedoch auf keinen Fall die Konsultation eines Arztes!

Kurkuma ist Grundbestandteil der weltweit beliebten Gewürzmischung Curry. Hobbyköche wissen heute, dass Curry nicht aus einer einzelnen Gewürzpflanze hergestellt wird, sondern eine raffinierte Komposition aus verschiedenen Gewürzen ist. Daher schmeckt Curry immer wieder anders und es gibt spezielle Sorten wie das milde Curry oder das scharfe Madras-Curry mit Chili. Der Hauptbestandteil des Curry-Gewürzes ist jedoch das gelbe Kurkuma, das ihm auch seine typische Farbe verleiht.

Curry ist nicht so hellgelb wie Safran und auch nicht so teuer, wird aber gerne als indischer Safran bezeichnet. Für die Inder hat das gelbe Pulver eine sehr grosse Bedeutung im Alltag und in der Medizin. Es wirkt bei verschiedenen Krankheiten wie ein starkes Schmerzmittel, jedoch ohne Nebenwirkungen.

Gegen welche Krankheiten und Beschwerden setzt man Kurkuma ein?

  • Entzündungen im Körper
  • Rheuma
  • Schlaganfall
  • Herzinfarkt
  • Alzheimer
  • Verkalkung
  • Tumore
  • Atemwegserkrankungen
  • Lungenkrankheiten
  • Darmerkrankungen
  • Lebererkrankungen
  • Osteoporose
  • Depressionen

Was macht Kurkuma für die Schönheit?

  • Kurkuma gilt als Fatburner. Es regt die Verdauungssäfte an und optimiert die Versorgung der Zellen mit Wasser. Das Wachstum der Fettzellen wird ausgebremst.
  • Kurkuma wirkt positiv auf das Bindegewebe. Es baut das Kollagen wieder auf und regt die Straffung des Bindegewebes an.
  • Haare und Haut pflegen Masken mit Kurkuma wieder schön.


Wie wirkt Kurkuma genau bei Krankheiten?

Kurkuma hat eine starke antioxidative Wirkung, daher kann es Freie Radikale ausbremsen. Diese verursachen Rheuma, Arthritis und Gelenkentzündungen. Ebenso hilft diese Eigenschaft, das schädliche Cholesterin im Körper zu bekämpfen. Somit schützt es vor den typischen Krankheiten, die durch Arterienverkalkung verursacht werden, wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Sein hoher Gehalt an Vitamin B6 und B12 hält den Homocysteinspiegel in Schach und verhindert auch dadurch die so schädlichen Ablagerungen an den Gefässwänden.

Gegen Alzheimer kann das gelbe Gewürz nach neuesten Erkenntnissen auch recht viel bewirken, da das Kurkumin die Eigenschaft besitzt, die sogenannte Blut-Hirn-Schranke durchdringen zu können. Kaum ein anderer Stoff vermag dies. Schädliche Prozesse im Gehirn werden so aufgehalten. Die Gehirnzellen werden wirksam geschützt vor Plaques und weiteren noch kaum erforschten Vorgängen, denen man die Entstehung von Alzheimer zuweist.


Gegen Alzheimer kann das gelbe Gewürz nach neuesten Erkenntnissen auch recht viel bewirken. (Bild: © oneinchpunch - shutterstock.com)

Gegen Alzheimer kann das gelbe Gewürz nach neuesten Erkenntnissen auch recht viel bewirken. (Bild: © oneinchpunch – shutterstock.com)


Die Grundeigenschaft des Kurkumins, die entzündungshemmende und antioxidative Wirkung, hält auch das Risiko von Krebserkrankungen geringer. Neueste Forschungen haben ergeben, dass die Tumorbildung nicht nur verhindert werden kann, sondern dass es bei einer bereits ausgebrochenen Krebserkrankung regelrechte Wunder vollbringen kann, indem es die Metastasenbildung verhindert. Dabei bekämpft das Kurkumin nicht nur die schädlichen Krebszellen, sondern stärkt und schützt die gesunden Zellen des Körpers. Es stärkt insgesamt die Widerstandskraft des Körpers.

Bei Lungenerkrankungen vermag die gelbe Wurzel ebenfalls Erstaunliches zu bewirken. Wo verschiedene herkömmliche Arzneimittel versagten, nämlich bei der Lungenfibrose, die durch Umweltverschmutzung entsteht, konnte sie die Krankheit mildern.

Auch bei anderen Lungen- und Atemwegserkrankungen entfaltet die indische Heilpflanze ihre Wirkung. Das weltweit verbreitete allergische Asthma kann mit dem täglichen Genuss von Kurkuma gelindert werden. Es vermag die Entzündungsprozesse in den Atemwegen zu schwächen und zu unterbinden.

Im Kampf gegen Darmerkrankungen wird die Knolle ebenfalls erfolgreich eingesetzt. Hier sind es wieder die Antioxidantien, die eine wertvolle Arbeit leisten. Verschiedene Studien an Mäusen bestätigten, dass Kurkumin Darmentzündungen verhindern kann. Neben dem Darm hat das gelbe Gewürz auch eine schützende Wirkung für die Leber. Es hilft, sie zu regenerieren, und fördert die Heilung des Organs bei Krankheiten. Dadurch, dass Kurkuma Giftstoffe ausleiten kann, unterstützt es die Funktion der Leber. Die Entgiftungsfunktion des Gewürzes ist sogar so stark, dass es bei der Ausleitung von Quecksilber eingenommen werden sollte.


Zur Immunisierung des Körpers gegen alle möglichen Erreger dient die Wurzel ebenfalls. (Bild: © SirChopin - shutterstock.com)

Zur Immunisierung des Körpers gegen alle möglichen Erreger dient die Wurzel ebenfalls. (Bild: © SirChopin – shutterstock.com)


Auch Magen und Darm profitieren vom gesunden gelben Gewürz: Die Fettverdauung wird durch eine vermehrte Produktion der Verdauungssäfte angeregt. Bei Osteoporose, dem gefürchteten Knochenschwund, kann Kurkuma das Fortschreiten der Erkrankung stoppen. Es bremst dabei die Zellen, die die Knochensubstanz abbauen. Zur Immunisierung des Körpers gegen alle möglichen Erreger dient die Wurzel ebenfalls. Die weissen Blutkörperchen und verschieden Zellen, die Bakterien, Viren und Erreger erkennen und bekämpfen können, werden unterstützt.

Wie verwenden wir das wertvolle Kurkuma?

Wir kennen Kurkuma als gemahlenes gelbes Gewürz, das wir in jedem Supermarkt kaufen können. Für eine optimale Wirkung auf die Gesundheit sollten wir auf Bio-Produkte zurückgreifen. Curry ist kein Ersatz für das reine Kurkuma, denn es enthält noch viele andere Bestandteile und der Anteil an Kurkuma ist unter Umständen zu gering für eine gesundheitsförderliche Wirkung. Wenn es um den Geschmack geht, dann würzen Sie zunächst mit Curry und fügen Sie dann noch zusätzlich Kurkuma hinzu.

Inder nehmen Kurkuma auch als Getränk zu sich. Man kann es als Tee trinken, dann wird es lediglich in heisses Wasser eingerührt. Wer sich Kurkuma täglich zuführen möchte, ohne damit würzen zu müssen, kann auch Kapseln einnehmen.

Wissenswertes über die Einnahme von Kurkuma

  • Kurkuma wirkt am besten gemeinsam mit Öl, idealerweise mit Leinöl. Das Gewürzpulver ist schlecht wasserlöslich.
  • Kombinieren Sie Kurkuma mit schwarzem Pfeffer, so wird es am besten aufgenommen.
  • Nehmen Sie für eine gesundheitsförderliche Wirkung täglich wenigstens einen halben bis ganzen Teelöffel ein.
  • Eine Überdosierung ist unbedingt zu vermeiden! Als Folge können Durchfall, Blutdruckprobleme, Mineralstoffmangel und ernsthafte Erkrankungen auftreten.
  • Mischen Sie Kurkuma am besten hin und wieder in Ihre Speisen und Getränke.

Historische Hintergründe

Kurkuma wird im südostasiatischen Raum seit jeher als Universalheilmittel genutzt und verehrt. Bereits vor 5000 Jahren wurde die gelbe Knolle als Heilmittel eingesetzt. Man nennt die Pflanze auch „Heilige Ambrosia“. Sie gehört zur Familie der Ingwergewächse und sieht als Wurzel auch ganz ähnlich aus. Aus der gelben Wurzel mit rötlicher Schale wächst eine hohe Pflanze mit schönen weissen und pinkfarbenen Blüten.


Sie gehört zur Familie der Ingwergewächse und sieht als Wurzel auch ganz ähnlich aus. (Bild: © SOMMAI - shutterstock.com)

Sie gehört zur Familie der Ingwergewächse und sieht als Wurzel auch ganz ähnlich aus. (Bild: © SOMMAI – shutterstock.com)


Wer sich mit Ayurveda, der indischen Heilkunst, auskennt, weiss, dass Kurkuma hier eine zentrale Rolle spielt. Das Gewürz gilt als Energiespender, der die Lebensgeister weckt und den Stoffwechsel anregt. Dabei ist Kurkuma in Indien aber in allen Lebensbereichen allgegenwärtig. Und so verwundert es nicht, dass das Land selbst gut 80 % seiner Ernte für die eigenen Zwecke gebraucht. Als Universalheilmittel kommt es nicht nur bei kleinen Wehwehchen und ernsthaften Krankheiten zum Einsatz, sondern auch in der Schönheitspflege. Doch nicht nur das: Kurkuma ist auch ein gutes Färbemittel. Die typisch gelben Gewänder buddhistischer Mönche werden unter anderem damit gefärbt.

Kurkuma enthält nur 3 % des Heilmittels Kurkumin und ca. 5 % ätherische Öle. Man schreibt dem Kurkumin seine sensationelle Wirkung dadurch zu, dass die Pflanze schon beim Wachsen extremen Bedingungen ausgesetzt wird und sich so gegen alle Widerstände durchsetzen muss. Sie muss auf sumpfigen Böden unter praller Sonne gedeihen.

Wir Europäer entdecken die heilsame Wirkung dieses südostasiatischen Gewürzes erst seit Kurzem. Wer bisher nur hin und wieder zum Currygewürz oder zur fertigen Curry-Sauce gegriffen hat, sollte umdenken! Kurkuma sollte öfter auf dem Speiseplan stehen. Die feine Schärfe harmoniert mit vielen anderen Gewürzen und verleiht vielen europäischen Gerichten erst den letzten Schliff. Fertig-Currysaucen können mit der sensationellen Wirkung des reinen Kurkuma-Pulvers nicht mithalten.

Am besten wird man selbst kreativ und erstellt sich eigene Gewürzmischungen mit viel Kurkuma. Eine leckere und energiespendende Alternative zum Kochen mit dem Gewürz sind die modernen Smoothies, denen man fast immer Kurkuma beimengen kann. Worauf man dabei achten muss, erfahren Sie in der folgenden Rezeptbeschreibung.


Am besten wird man selbst kreativ und erstellt sich eigene Gewürzmischungen mit viel Kurkuma. (Bild: © hjschneider - shutterstock.com)

Am besten wird man selbst kreativ und erstellt sich eigene Gewürzmischungen mit viel Kurkuma. (Bild: © hjschneider – shutterstock.com)


Rezept: scharf-süsser Milchshake mit Kurkuma

Kurkuma schmeckt leicht scharf, aber nicht so sehr wie Chili. Wer die indische Küche liebt, weiss, dass Curry auch gut mit Früchten harmoniert. Für leckere Smoothies mit Kurkuma kann man ganz nach Wunsch experimentieren und sich seinen individuellen täglichen Gesundheitstrunk mixen. Wichtigste Zutaten sind Kurkuma, schwarzer Pfeffer und ein wenig Öl oder Milch. Der schwarze Pfeffer hilft dem Körper, die Wirkung des Kurkumins voll zu entfalten. Das Öl oder die Milch wird benötigt, weil Kurkuma schlecht wasserlöslich ist. Zum Kochen kann man sich daher auch immer ein wenig Kurkuma-Öl anrühren. So stellt man sicher, dass sich das gesunde Pulver gut mit dem Fett vermischt hat.

Der folgende Milch-Shake schmeckt lecker süss-scharf und gibt viel Energie und Power für einen langen Arbeitstag oder füllt die Reserven nach anstrengendem Sport wieder auf. Da Kurkuma hilft, Fett zu verbrennen, ist er ein idealer After-Workout-Drink. Die Milch kann man auch mit Joghurt vermengen, was dem Getränk eine säuerliche, erfrischende Note verleiht.

Zutaten:

  • 1 Banane
  • 0,5 l Milch
  • 1,5 TL Kurkuma-Pulver
  • 1 Prise Pfeffer

Zubereitung:

Schneiden Sie die Banane in Stücke und geben Sie sie zusammen mit der Milch und den restlichen Zutaten in einen Mixer. Passen Sie die Würze und die Mengenangaben Ihrem persönlichen Geschmacksempfinden an.

 

Artikelbild: © Remco Ahne – shutterstock.com

Über J. Florence Pompe

J. Florence Pompe hat Germanistik und Pädagogik studiert und ist seit 2010 hauptberufliche Texterin. Spezialisiert auf die Themen Mode und Schmuck, führt sie zu diesen Themen mit viel Freude eigene Blogs, auch in Gemeinschaft mit anderen Autorinnen. Da sie Erfahrung im Schneidern von passgenauer Kleidung hat, kennt sie sich gut mit Stoffen, Schnitten und sorgfältiger Verarbeitung von Modeartikeln aus!


51 Kommentare


  1. Gibt es in der Schweiz kein Gesetz zu Heilungsversprechen (http://www.it-recht-kanzlei.de/unwahre-angabe-krankheiten-funktionsst%C3%B6re.html) wie in Deutschland? Ich finde, in dem Beitrag werden zu Kurkuma recht viele Versprechungen in Bezug auf Heilwirkungen gemacht. Einiges davon ist purer Humbug. So wird beispielsweise eine Arthrose durch altersbedingten Verschleiß verursacht und nicht durch freie Radikale. Alzheimer ist eine Botenstoffstörung im Gehirn, folglich muss Kurkuma Einfluss auf Neurotransmitter und speziell auf Glutamant haben (Quelle: http://www.merz.de/presse/pb_zns/pb_zns_pressemappen/alzheimer_1/pm_entstehung_1/) Von Rechtschreibe- und Ausdruckfehlern mal ganz abgesehen.

    • Weil Du grad von Rechtschreibfehlern schreibst – es heißt GlutaMAT 🙂 Außerdem – wer sagt, dass in Kurkuma keine Substanzen enthalten sind, die Glutamat bis zu einem gewissen Grad blockieren oder ihrerseits die Rezeptoren ansprechen, so dass sie sich eben nicht mehr mit Glutamat verbinden ? Es wird aus gutem Grund viel zu diesem Thema geforscht.

  2. Hallo Frauke,

    ich habe von Arthritis geschrieben und bei dieser Krankheitsform helfen Antioxidantien. Beispiel: http://www.rheumatische-erkrankungen.de/arthritis/

    Alzheimer: https://www.uni-hohenheim.de/news/curcumin-gegen-alzheimer-krebs-gesunde-pflanzenstoffe-und-ihr-transport-in-den-koerper-4

    Quellenangaben werden noch in den Artikel eingefügt. Sie finden im Internet viele seriöse Artikel über das Thema. Ebenso sind im Handel Bücher erhältlich.

    Die Rechtschreibe- und Ausdruckfehler hat außer ihnen noch niemand entdeckt und der Artikel ist in 2 Tagen bereits 110 x geteilt worden.

    Mit freundlichen Grüßen,
    J. Florence Pompe

  3. Also ich werde meinen Patienten weiterhin gegen Krebs schulmedizinische Verfahren (von der Bestrahlung über die Chemotherapie bis hin zur Hyperthermie) anraten. Nur auf Kurkuma zu setzen, halte ich für grob fahrlässig. Ich hoffe nur, dass sich keine Betroffenen an den Tipps orientieren. Als Internistin kann ich vor dieser Werbung nur warnen. Es gibt vielleicht positive Wirkungen von Heilpflanzen auf bestimmte Krankheiten, aber nicht umsonst ist es im Gesetz untersagt, Heilversprechen zu machen. Wären die Wirkungen so sicher belegt, wie Sie meinen, dann würden die gesetzlichen Krankenkasse bei Arthrose oder Krebs, Rheuma und allen anderen Krankheiten dieser Art eine „Kurkuma-Therapie“ verordnen. Wegen der häufigen Teilung: Vielleicht befassen sich noch mehr Menschen besonders kritisch mit dem Thema und teilen es als Negativbeispiel? Oder es handelt sich um Schamanen und Wunderheiler, die ihre Klientel damit überzeugen wollen.

    • Hallo Frau Frauke M.,

      dies ist nicht der erste und einzige Artikel im Web über Kurkuma und seine verschiedenen gesundheitsförderlichen Wirkungen. Es wird in meinem Artikel mit keiner Silbe empfohlen bei Krebs eine Kurkuma-Therapie zu beginnen und jede herkömmliche Therapie abzubrechen. Ich habe nur die neuesten Forschungsergebnisse zu diesem Thema weitergegeben. Mittlerweile empfehlen Ärzte ihren Krebspatienten sogar selbst Kurkuma zur Stärkung einzunehmen. Natürlich wäre es ein zu großes Risiko und Wagnis, alleine auf Kurkuma zu setzen.
      Da Sie die einzige Leserin sind, die negativ kommentiert und mein Artikel bisher nur von 2 missgünstigen Kollegen kritisiert wurde, bezweifle ich ohnehin, dass Sie wirklich Ärztin sind. Wäre dies so, könnten Sie mit Ihrem vollen Namen antworten, denn dann könnten Sie ja stolz auf Ihren Beruf und Ihre Leistungen sein. So muss ich leider annehmen, Sie sind nur eine der beiden Kolleginnen.
      Wenn Sie die Quellen aufrufen, werden Sie sehen, dass sich genügend Ärzte mit dem Thema Kurkuma befassen. Ich habe das Thema weder erfunden noch den Inhalt des Artikels. Diese Informationen können die Leser in vielen Artikeln im Web lesen. Man muss nur Kurkuma googeln oder Kurkuma + die entsprechende Krankheit. Vielleicht machen Sie dies einmal und kommentieren auch überall dort, wenn Ihnen das Thema so am Herzen liegt. Ich vermute eher, Sie haben andere Gründe für Ihre Kommentare.
      Mit freundlichen Grüßen,
      J. Florence

      • In dem Merkkästchen steht. „Kurkuma wird eingesetzt zu Behandlung von….. u. a. Krebs“.

        Eine Amazon-LESEPROBE als nachträgliche Quellenangabe zu benennen, zeugt von Unwissenheit. Dort steht auf drei Zeilen unter dem Untertitel „laborexperimentelle Daten“: Curkumin KÖNNTE chemopräventiv wirken – durch die Induktion von Phase-II-Enzymen der Gluttationstransferase“ Ich bitte darum, mir einmal zu erklären, was dies über Curkuma aussagt. Wobei in dieser Leseprobe richtigerweise „könnte“ steht – was im Sinne des Gesetzes korrekt formuliert ist (da es kein Heilversprechen darstellt). Zwischen könnte und wirkt liegen allein schon Welten. Wie beeinflusst Cukumin denn die Gluttationstransferase und welche Wirkung hat das darauf, dass eine Chemotherapie vermieden werden kann. Präventiv bedeutet ja nichts anderes, als das etwas vorbeugend getan wird. Sie können aber auch gern auf Ihrer Meinung beharren, dass Kurkuma ein Allheilmittel IST. „als solches angesehen wird oder ihm eine Wirkung nachgesagt wird“ wäre die bessere und vor allem richtige Aussage. Leider habe ich in meiner Praxis bereits einige Patienten erleben müssen, die aufgrund „es steht doch im Internet, also muss es richtig sein“, nur noch auf Aloe, Goji-Beeren, Aronia-Beeren usw. sowie auf die alleinige Behandlung durch Wunderheiler setzten und daran leider verstorben sind. Und das waren keine Palliativ-Fälle, sondern solche, denen durchaus noch hätte geholfen werden können.

        Hier ein Link zur MÖGLICHEN Wirkung von Curkuma – die einhundertprozentige Bestätigung steht aber noch aus:
        http://wirksam-oder-unwirksam.blogspot.de/2013/03/welche-wirkungen-hat-curcumin-beim.html

        • Hallo Frau Dr. F. M.,

          nur ein kleiner Hinweis:

          Sie nennen in Ihrem Kommentar zweimal das Wort „Gluttationstransferase“. Beide Male enthält das Wort 3 (!) Fehler. Das Wort hat in der richtigen Schreibweise 21 Zeichen, es ist daher wirklich faszinierend, dass ein Mediziner es schafft, dort 3 Fehler zu machen…

          • Vielen Dank, Frau Ira S. ,
            dazu kommt noch die falsche Schreibweise von „Curkumin“. Entweder beides mit C oder beides mit K: Kurkuma oder Curcuma. Echte Mediziner wissen um die korrekte Schreibweise von Pflanzennamen, nämlich lateinisch.

        • Liebe Frau „Doktor“, Sie sind einfach nur lächerlich. Und auch ich muss feststellen, dass es mit Ihrer Rechtschreibung nicht weit her ist. Vielleicht kümmern Sie sich besser weiterhin um Ihre schulmedizinischen „Patienten“. als hier rumzustänkern….kein Wunder, dass Medizinstudenten heutzutage großteils nur verblödet werden mit dem Mist, der an den Unis gelehrt wird. Hauptsache, die Pharmaindustrie verdient sich eine goldene Nase und die Ärzte unterstützen das noch fleißig auf Kosten der Allgemeinheit bzw. deren Gesundheit.

    • Ein Wort zum Spannungsfeld Schulmedizin – alternative Heilmethoden, fernab von Studien und Biochemie, die ausser den Fachleuten sowieso kaum einer der betroffenen Patienten versteht.

      Schalten wir mal nur den gesunden Menschenverstand ein.

      „Cui bono?“ – „Wem nützt es?“ sollte man sich grundsätzlich bei allem fragen, was bei bestenfalls mittelmässigem Erfolg Unsummen an Geld verschlingt. Wem nützt die Chemotherapie? Etwa den Patienten, die dadurch unfruchtbar werden können und oft Rezidive erleiden, welche im Verdacht stehen vom Zytostatikum selbst ausgelöst worden zu sein?

      Ich hatte selbst Krebs. Man empfahl mir nach der OP Bestrahlung. Habe ich gemacht. Elf Sitzungen, danach war mir den ganzen Tag kotzübel, ausserdem war mein Immunsystem derart supprimiert, dass ich mir nach Jahren wieder einen grippalen Infekt einfing.

      Wäre es nach den Ärzten gegangen, hätte ich wegen eines simplen Hodentumors ohne Metastasen und ohne Gefässinvasion auch noch eine Chemo machen sollen. Warum!? Das erschien mir „mit Kanonen auf Spatzen schiessen“. Ich habe sie nicht gemacht, u.a. weil ich gerne noch eine Familie gründen wollte.

      Es gab nie mehr ein Rezidiv, keine Metastase, ich bin glücklicher Vater zweier Kinder.

      Nützt die Chemotherapie nicht viel mehr den Pharmakonzernen, die dadurch Unsummen verdienen? Allein die zehn umsatzstärksten Zytostatika bringen jedes Jahr gut 38 Milliarden Dollar, allein Roche verdient mit seinen „Top 3“ ca. 21 Milliarden US-Dollar jährlich.

      Meine Frau hat in der Zytostatika-Abteilung eines Krankenhauses gearbeitet. Dort musste sie einen Ganzkörperanzug tragen, wie in einem Science-Fiction-Film über Killerviren. Und das sollen Medikamente zur Wahrung der menschlichen Gesundheit sein?

      Naturheilmittel kosten fast nichts, es gibt kein Patent darauf, jeder kann sie verwenden. Damit lässt sich nichts verdienen.

      Ich habe nichts gegen die Schulmedizin, natürlich hat sie ihre Berechtigung und natürlich darf man sich nicht blindlings auf Naturstoffe verlassen. Aber die voreingenommene Skepsis, die manche bei Nutraceuticals wie Kurkuma hegen, wäre gegenüber der Propaganda der Pharmaindustrie eher angebracht.

      • Vielen Dank für das Teilen Ihrer sehr persönlichen Geschichte! Und wie schön, dass es bei Ihnen so gut gelaufen ist. Alles Gute weiterhin!

  4. Mir gefällt der Artikel und ich habe eine Heilpraktikerausbildung. Allein mit naturheilkundlichen Methoden erfolgreich gegen Krebs zu therapieren, ist aussichtslos. bestimmte Erkrankungen, wie zum Beispiel Krebs, darf ein verantwortungsbewusster Heilpraktiker nicht allein behandeln. Hier müssen auch unbedingt Onkologen der Schulmedizin hinzugezogen werden. Je nach Krebsart kann es allerdings mehr oder weniger von Vorteil sein, naturheilkundliche Behandlungsmethoden ergänzend hinzuzuziehen. Arzt und Heilpraktiker sind weniger als Gegenspieler zu betrachten, sondern können viel als Team bewirken.

    Dieser Artikel beschreibt sehr gut, was Kurkuma mal alles bewirken kann. Dabei konzentriert er sich darauf, dass das Gewürz ergänzend in einer Therapie gegeben von Vorteil sein kann bzw. bei noch Gesunden vorbeugende Wirkung erzielen kann. Das häufige Teilen dieses Artikels innerhalb kurzer Zeit werte ich als Indiz, dass viele weitere Leser vom Inhalt überzeugt sind.

    Bei „Dr. Frauke M.“ bezweifle ich stark, dass ihre vorgegebene Identität zutrifft – weder im Namen und schon gar nicht in der beruflichen Funktion. Eine echte Ärztin würde ihre Vorbehalte anders formulieren. Der gesamte Duktus des Kommentars passt nicht zu einer Akademikerin. inzwischen erkennt außerdem die Schulmedizin den möglichen Nutzen naturheilkundlicher Anwendungen, auch wenn es immer noch vereinzelte engstirnige Ärzte geben mag, die dies negieren. Frau „Dr. Frauke M.s“ Motivation für ihren abwertenden Kommentar erschließt sich mir nicht. Hätte sie jemals wirklich ein Medizinstudium mit seinen doch recht anspruchsvollen Inhalten absolviert, könnte sie nicht nur lesen und vermeintlicher Schreibfehler feststellen, sondern das Gelesene auch wirklich verstehen. Genau das tut sie aber ihren Kommentar nach nicht. Es ist auch müßig, das näher zu beleuchten. Das Internet ist voll von Trollen. 😉

    Mein Anliegen für diesen Kommentar ist es, als Fachfrau die inhaltliche Qualität zu bestätigen. Leser ohne medizinische Vorbildung könnten verunsichert sein. Dafür besteht kein Grund. Die Aussage, Kurkuma wirke medizinisch positiv zur Vorbeugung oder in Behandlungen, wird nicht als alleinige Behandlungsmethode dargestellt, auch nicht als alleiniges Mittel zur Krebstherapie oder andere schwere Erkrankungen, sondern als unterstützende Maßnahme. Hier wurden positive Effekte beobachtet.

    Guten Appetit und bleiben Sie gesund!

  5. Auch ich durfte schon von der Kraft vom Kurkuma schöpfen, während der Rekonvelaszenz. Chronische Müdigkeit und Erschöpfungszustände nach einer Erkrankung haben mir das Leben langezeit schwer gemacht.

    Es ist aber wichtig eine gute Qualität zu kaufen. Ich kaufe mein Kurkumapulver in der Adler Apotheke in Winterthur. Früher kaufte ich es in Deutschland, wenn ich meine Schwester besucht habe. Die gleiche Qualität bekommen Sie zum Beispiel hier http://shop.bahnhof-apotheke.de/product/kurkuma-gelbwurz-kba-gemahlen-40g.1493.html Es kostet ja nicht viel.

    Mein Hausarzt ist offen für alternative Heilungsmethoden und sagt zu mir, dass ich abr auf eine beste Qualität achten soll, nicht einfach ein Gewürzfläschli in der Migros holen.

    Die Natur gibt uns soviel!

    Herzlichst, Regula Schmid

  6. Vielen Dank für Ihren konstruktiven Beitrag, Frau Sabine B.!

    Frau Frauke M.,
    ich habe nirgends geschrieben, dass mit Kurkuma eine Chemo-Therapie vermieden werden kann. Im Merkkästchen steht, wie Sie selber zitieren, gegen welche Krankheiten Kurkuma eingesetzt „wird“. Weiter unten wie Kurkuma bei verschiedenen Krankheiten wirkt. Das sind Forschungsergebnisse, die Sie nachlesen könnten, wenn Sie das Thema wirklich interessieren würde. Wie ich schon mal geschrieben habe, ist das, was ich hier schreibe nichts Neues. Sie finden zahlreiche Artikel über Kurkuma im Web und es gibt zahlreiche Bücher darüber. Auch ihr eigener Link bestätigt nur den Inhalt meines Artikels, er ist lediglich vorsichtiger formuliert.
    Wir befinden uns hier aber in einem Beauty-Magazin und nicht in einem medizinischen Magazin und deswegen wird hier leicht verständlich formuliert.
    Da sonst sich niemand an dem Inhalt des Artikels stört und das bei sehr vielen Lesern in drei Tagen, bleibe ich bei dem Verdacht, dass Sie keine Ärztin sind, sondern eine der beiden Kolleginnen, die früher mal Arzthelferinnen waren.
    Eine echte Ärztin hätte gar keinen Grund, sich über diesen einen von vielen Artikeln über Kurkuma zu ereifern.

    Mit freundlichen Grüßen,
    J. Florence

  7. Dr. Frauke Müller

    Dass jemand wie Herr Günther mir Fachwissen abspricht, kann ich mir vorstellen. Immerhin glaubt er offenbar alles, was im Internet steht. Auch wenn diese Beiträge genauso von Laien verfasst worden sein können, wie der hier. Nicht alles, was die Medien veröffentlichen, ist richtig. Und zwischen „könnte positiv beeinflussen“ und „ist wirksam gegen“ liegen Welten. Nicht umsonst gibt es dazu das Heilmittelgesetz – nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Schweiz. Und ebenso gibt es in beiden Ländern Behörden, die Falschaussagen (und nichts anders stellt der Artikel mit seinen Heilversprechen dar) mit hohen Geldstrafen belegen. Zu Recht, denn gerade Leute, die alles glauben, was im Netz „verzapft“ wird, greifen kritiklos zu „Wundermitteln“ und wundern sich dann, wenn diese nicht helfen und sie nicht gesund machen. Mir könnte es aber letzten Endes egal sein, wenn ich mich nicht in der Verantwortung der Patienten gegenüber sehen würde. Sie werden bei genauer Google-Suche feststellen, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine dastehe. Im Übrigen lese ich in diesem Magazin öfter die Gesundheitstipps und halte viele davon für interessant, solange keine falschen Versprechungen abgegeben werden.

    • Klaus Günther

      Sehr lustig. Mir unterstellen Sie, ich würde alles glauben, was im Internet steht. Aber wir sollen Ihnen alle glauben, dass Sie Ärztin sind. Was Sie hier treiben ist eine Verunglimpfung des gesamten Berufsstandes.

  8. Frau „Dr. Frauke Müller“,
    Sie sind und bleiben unglaubwürdig.
    Lesen Sie mal oben nach: Eine Ärztin, die nicht weiß, wie man Gluthationsferase schreibt…. und sich künstlich echauffiert über einen Internetartikel über ein gesundheitsförderliches Gewürz…Wo das ganze Internet voller Artikel ist, die weitaus hanebüchenere Inhalte verbreiten als die Mitteilung, dass Kurkuma gegen Krebs eingesetzt wird. Noch dazu, wo man nur Kurkuma googeln muss, um unzählige weitere Artikel mit ähnlichen Inhalten zu finden. Sie glauben doch nicht im Ernst, dass man es Ihnen abnimmt, dass eine Ärztin nichts Besseres zu tun hat, als sich über einen Artikel in diesem Beauty-Magazin aufzuregen?? (Guter Witz…) Ihre Empörung macht überhaupt keinen Sinn, außer Sie sind einfach nur eine bestimmte Kollegin, die gerne die Arbeit anderer Texter schlecht zu machen versucht.
    Guten Abend und eine erfolgreiche Woche! Man wird diese Thematik ja sicher in Ihrem „Blögchen“ zu lesen bekommen.
    Ich und meine Kolleginnen wünschen Ihnen aufrichtig, dass Sie endlich genug Aufträge bekommen, damit Sie Ihre Zeit sinnvoller verbringen können, als mit solchen Kommentaren, Artikel runtervoten und öffentlichem Lästern über Artikel, die nur Sie schlecht finden, weil sie nicht von Ihnen selber geschrieben werden durften.

    • „glutathion-s-transferase“.. ist es richtig. Aber ich muss sowas auch nicht wissen, denn ich schmücke mich nicht mit einem Doktor-Titel der Medizin.

  9. Wie furchtbar, dass ich das h vergessen habe. Und nun?
    Und die Schreibweise Kurkuma ist genauso vom Lateinischen eingedeutscht, wie beispielsweise die subcutan auch inzwischen zu subkutan wurde. Eine Aussage wird nicht richtiger, wenn man 10 falsche aus dem Netz einfach nachplappert. Sie sind kein Doktor der Medizin, schreiben aber Artikel mit Heilversprechen. Und auf freundliche Hinweise, dass es heißen musss „kann unterstützend wirken“ reagieren Sie pampig und überheblich. Viel Erfolg weiterhin, ich hoffe wirklich für Sie, dass Sie nie ein Angehöriger verklagt, weil zu viele Menschen an Fehlinformationen im Web Glauben schenken. Normalerweise sollte es für einen Autor immer Anspruch sein, wenn schon andere ungeprüfte oder unqualifizierte Inhalte veröffentlichen (das aber wenigstens nach den gesetzlichen Vorschriften formulieren), selbst Bücher oder Beiträge bis zum Ende zu lesen und Besseres zu liefern. Hier ein Beispiel für gesetzeskonforme Aussagen: http://wirksam-oder-unwirksam.blogspot.de/2013/03/welche-wirkungen-hat-curcumin-beim.html
    Auf einen Beitrag in irgendeinem „Blögchen“ (was auch immer damit gemeint sein soll) werden Sie wohl vergeblich warten – ich habe nämlich keins. Und auch keine Zeit mehr, mich dieser sinnlosen Diskussion zu widmen.

    • Sie haben 2 x Gluttationsferase geschrieben.. es fehlt auch das „trans“. Einem Medizinier würde das niemals passieren. Der Blog, den Sie dauernd zitieren, hat kein Impressum. Sie schmeißen hier sowieso einiges durcheinander. Hier wird kein Heilversprechen gegeben und ich bin keine Heilpraktikerin, die eine Kurkuma-Therapie anbietet. Hier wird nicht einmal über ein alternatives Naturheilverfahren geschrieben. Sie suchen verzweifelt irgendetwas um mal wieder einen Artikel einer Kollegin schlecht zu machen. Sie verraten sich ja auch bereits an anderen Stellen im Web. Wenn der Artikel in dem „Blögchen“, den Sie auf Fb ja schon angekündigt haben nicht erscheint, kann mir das auch nur recht sein. Sie verplempern mal wieder sehr viel Zeit, die Sie auch damit verbringen könnten, neue Auftraggeber zu finden.

      • P.S. das „trans“ war drin. Sie schrieben „Gluttationstransferase“, richtig heißt es: glutathion-s-transferase. Es fehlt nicht nur ein „h“.
        Wer Medizin studiert hat und das wurde mir jetzt mehrmals bestätigt, kann dieses Wort nicht 2x hintereinander falsch schreiben. Zitat einer Mitleserin: „Die Silbe Thio- steht für Schwefel, da dieser im Glutathion enthalten ist. Die Glutathiontransferase überträgt bestimmte chemische Gruppen, daher auch „transferase“ von Transfer. Ein Mediziner muss das wissen..“

  10. Lesenswerter Artikel, Frau Pompe! Chapeau!

    Lassen Sie sich nicht verunsichern von seltsamen Zeitgenossen, die offensichtlich verzweifelt hoffen, wenigstens im Internet wahrgenommen zu werden, wenn ihnen das im direkten Lesen nicht gelingt. Die dann, um ganz sicher Aufmerksamkeit zu erreichen, unqualifiziert herumpöbeln wie die angebliche Frau Doktor, die sich dazu nicht darüber im Klaren zu sein scheint, dass das unberechtigte Angeben eines Doktortitels strafbar ist.

    Mein Bruder, ein echter Doktor der Medizin, äußerte sich mir gegenüber am Wochenende verwundert darüber, dass die angebliche Ärztin M. stets fleißig auf Internet-Links inklusive Gesundheits-Blogs hinweist, dies dazu mit einem unangemessenen Fanatismus und offenbar viel Zeit. Er amüsiert sich bei seinen Wochenend-Lektüren im Netz gelegentlich, wenn, wie hier, scheinbar verkrachte Existenzen versuchen, wenigstens im Netz mit Pseudoidentitäten und Scheinwissen zu beeindrucken. Was die eindeutig falsche Frau Dr. M. verrät, sind obige laienhafte Quellenangaben. In Medizinerkreisen verweist man in solchen Fällen eher auf aktuelle Studien oder ärztliche Medien wie „Ärzteblatt“, „Arznei-Telegramm“, „Der Hausarzt“, „The Lancet“ oder „The New England Journal of Medicine“.

    Also, geschätzte Frau Pompe, machen Sie weiter so und seien Sie herzlich gegrüßt. Mein Bruder hat leider zu wenig Zeit, selbst zu kommentieren, aber er lässt Ihnen ebenfalls herzliche Grüße ausrichten.

    • Hallo Herr Manfred P.,
      vielen Dank für Ihre Ausführungen! Wenn es nicht Zeit kosten würde, dauernd auf „Frau Doktor“ eingehen zu müssen, wäre es ja auch schon amüsant und viele finden die Diskussion ja auch bereits unterhaltsam..
      Richten Sie Ihrem Bruder einen herzlichen Gruß aus, natürlich benehmen sich echte Ärzte ganz anders und haben vor allem für all das von Anfang an keine Zeit!!! Ich möchte auch niemandem die Zeit stehlen und wünsche Ihnen und allen Mitlesern einen schönen Sommertag!

  11. Wo gibts denn Ihren Dr.-Title, Frau Dr. Frauke Müller? So viel Inkompetenz auf so wenigen Zeilen habe ich selten gelesen. Abgesehen von blamablen Fehlern.

  12. Caroline Drehmel

    Hallo,
    ich finde die Diskussion nimmt einen äußerst unschönen Verlauf und dies ist jener Doktor-Identität zuzuschreiben. Sie sollte ein wenig mehr Pietät zeigen. Hier hat ein Leser seine persönliche Krankengeschichte beschrieben mit Bezug auf seine Chemotherapie und darauf geht diese angebliche Ärztin in keinster Weise ein. Das ist sehr unsensibel und hinterlässt bei mir das Gefühl des Fremdschämens. Dieser selbsternannten Doktorin geht es nicht darum Menschen zu helfen, sondern nur um ihr Ego.

    Für mich ist der Artikel einfach nur informativ und durch die Bilder schön anzusehen. Ich kannte Kurkuma bisher nur als Gewürz nun weiß ich mehr, und dafür bin ich dankbar. Es wird ganz sicher jetzt kein einziger Krebspatient sich nur auf diesen einzelnen Artikel berufen. Jeder, der schwer krank ist, wird sich an mehreren Stellen informieren und um Rat fragen. Und man findet über Google sofort weitere Informationen. „Frau Dr.“ erklärt die Internetuser allesamt zu hilfosen Idioten, die zum ersten mal im Leben einen Text im Inet lesen, alles glauben und dann sofort ihre Krebstherapie abbrechen um nur noch Kurkuma zu essen.

    Weitere Informationen sind nur einen Klick entfernt. Ich kann nur den Kopf schütteln über so viel negative Energie, die hier bei so einer erfreulichen Nachricht, nämlich dass dieses uralte wohlschmeckende Gewürz eben viel zur Gesundherhaltung beiträgt, verbreitet wird.

    Ich ziehe aus dem Inhalt diese Konsequenz: Die Natur hält alles für unsere Gesundheit und Heilung bereit. Wir müssen uns vor allem gut ernähren, um gesund zu bleiben. Kräuter und Gewürze sind dabei viel wichtiger, als wir Deutschen und Schweizer zumindest denken, denn in den südlichen und asiatischen Ländern wird gerne intensiv gewürzt. Das sollten wir vielleicht übernehmen.

    In diesem Sinne wünsche ich allen wohlmeinenden Lesern und Kommentatoren beste Gesundheit und viel Spaß beim Würzen mit Curry und Kurkuma! Mir jedenfalls schmeckts… Ich hoffe, ich konnte wieder etwas mehr positive Energie in die Diskussion einbringen.

    • Dem schließe ich mich gern an.

      Einige Kommentare sind sehr verwunderlich, dazu mag ich mich gar nicht äußern. Zum Artikel: Bislang wusste ich nicht, dass Kaffee mit Kurkuma lecker schmeckt, stand da zwar nicht, aber ich hab’s einfach mal ausprobiert.

      Herzliche Grüße, Claudia

      • Erstaunlich, denn ich habe bislang nur negative, abfällige Kommentare von dir zu diesem Artikel auf Fb gelesen. Wenn ein Sinneswandel stattgefunden hat, soll mir das nur Recht sein. Kaffee plus Kurkuma ist durchaus ein Versuch wert.

        • Claudia Goepel

          Von mir gibt es keinen einzigen negativen oder abfälligen Kommentar, aber eine solche Inszenierung scheint Dir hervorragend zu munden. Daran werde ich mich nicht beteiligen, macht das bitte unter euch aus.

          Claudia

  13. Stephanie Hahn

    Also ich finde den Artikel sehr informativ und beschäftige mich seit einiger Zeit mit Heilkräutern und der Wirkung. Kurkuma habe ich zwar selbst noch nicht ausprobiert, aber ich kenne einige Personen, die total begeistert sind davon! Sei es als Fatburner oder auch, um sich wieder besser zu fühlen – Kurkuma ist sehr beliebt und es scheint, auch wenn es Frau Doktor nicht glaubt, zu helfen.

    Die Meinung der Frau Doktor ist sehr wirr und ich bin mir nicht sicher, ob sie nicht ein Fake ist, um Ärger zu verbreiten. Wobei sie dies ja nicht wirklich geschafft hat. Sie hat sich nur in ein schlechtes Licht gerückt – schade, dass es solche Menschen gibt 🙁

  14. Hallo,
    jetzt möchte ich mich ebenfalls gerne zu Wort melden. Wie kann sich diese Frau „Dr.“ Müller nur erdreisten, solche destruktiven und inhaltlich falschen Kommentare abzugeben. Es ist mehr als offensichtlich, dass sie absolut keine Ahnung vom Fach hat. Wer sich mit Medizin, Naturheilkunde und alternativen Heilmethoden beschäftigt, wird auch sehr schnell über die positiven Eigenschaften von Kurkuma und vielen weiteren natürlichen Wirkstoffen stolpern. In diesem Artikel, der sehr schön und anschaulich die Möglichkeiten und Wirkungsweisen von Kurkuma darstellt, werden keinerlei Heilungsversprechen gegeben. Dennoch ist es allgemein bekannt und an vielen Stellen innerhalb und außerhalb des Internets in fachlich fundierten Artikeln nachzulesen, dass dieses Gewürz eine sehr unterstützende Funktion in Heilungsprozessen und der allgemeinen Gesunderhaltung übernehmen kann. Nein, ich bin keine Ärztin, ich bin seit vielen Jahren Arzthelferin und ausgebildete Heilpraktikerin. Ich gehöre auch bereits zur älteren Generation, und dennoch bin ich darüber informiert, dass ich nicht alles glauben, was das Internet von sich gibt. Soviel Intelligenz und Selbstvertrauen, da die hilfreichen von den weniger hilfreichen Informationen zu trennen, sollte jeder Mensch besitzen. In diesem Artikel soll keinesfalls die Schulmedizin ersetzt werden. Ich habe absolut keinen Hinweis darauf gefunden, dass die Autorin von der traditionallen Schulmedizin Abstand nimmt und alternative Methoden empfiehlt. Es ist jedoch nicht von der Hand zu weisen, dass sich bestimmte Pflanzen, Gewürze und Kräuter sehr positiv in einem Heilungsprozess auswirken können. Kurkuma zählt dabei zu einer der ältesten und effektivsten Möglichkeiten. Liebe Fr. Pompe, lassen Sie sich durch solche Kommentare wie dem von Fr. Müller nicht beeindrucken (Ich spreche ihr den Titel jetzt einfach mal ab). Ich persönlich freue mich auf weitere Artikel von Ihnen. Und Fr. Müller wünsche ich auf jeden Fall gute Besserung – mit oder ohne Kurkuma. Als Heilpraktikerin empfehle ich ihr jedoch eher Johanniskraut, das kann durchaus zu besserer Laune und Ausgeglichenheit beitragen. Dies ist kein Heilungsversprechen, aber einen Versuch wäre es sicherlich wert..

    • Hallo Renate,
      danke für den lieben Kommentar und ihre fachlichen Ergänzungen. Sehr wichtig und nett, dass Sie das auch so sehen, dass ich hier nicht dazu auffordere, der Schulmedizin den Rücken zu kehren. Noch dazu, wo viele Arzneimittel aus Pflanzen hergestellt werden..
      Toll, dass Sie als Heilpraktikerin geantwortet haben und sich mit all den Kommentaren auseinandergesetzt haben!
      Herzliche Grüße zurück!

    • Darf man Laif 900 (Johanniskraut) und 2xmaKurkuma-lecithin kapsel(500mg-1000g) nehmen? oder ist das zuviel?

  15. Hoi Caroline, das häsch sehr guet gseit! So öpper Gstörts wie dere Frauke binni au lang nümmer begägnet.Mir tüend de Kurkuma auch inneme Naturgrüeppli diskutiere. Da simmer auch nüd immer der glichlige Meinig, aber so ännes Ufträte gaht ja gar nöd.
    Merci an alle da inne, wo es bizzeli Verstand händ und wüsset, wieviel de Natur für eus tued! —> De „Frau Doktor“ söd sich schäme!

  16. An die beiden Kolleginnen, die auf Fb versuchen diesen Artikel öffentlich und in diversen Gruppen schlecht zu machen (wie schon vorher mehrmals bei Artikeln einer anderen Texterin geschehen):
    „Herabsetzende und verunglimpfende Äußerungen sind wettbewerbswidrig“:
    http://www.medienrechtsanwaelte.de/service/wissenswertes/bewertung_im_netz.html#01

    • Udate 4.7.2015

      Es wurden jetzt einige Stellen im Text mit Verlinkungen zu englischen Originaltexten aus dem British Journal of Pharmacology versehen. Diese Texte sind natürlich nicht für jedermann verständlich.

      Da es sich bei diesem Magazin hier um ein Beauty-Magazin handelt und nicht um ein medizinisches Fachmagazin, hatte ich zunächst darauf verzichtet. (Englisch ist Wissenschaftssprache.. Forschungsergebnisse und Studien sollen international verständlich sein. Ich bitte also meine 3-4 kritischen Kolleginnen davon abzusehen, jetzt noch ähnlich aussagekräftige deutsche Texte zu fordern).

      Ich wünsche allen Lesern gute Gesundheit und viel Spaß beim häufigen Würzen mit Kurkuma! Es passt auch besonders gut zu Obst. Probieren Sie mal gegrillte Ananas mit Kurkuma gewürzt – den Pfeffer nicht vergessen, der hilft dem Gewürz die gesundheitsförderliche Wirkung zu entfalten!

      • P.S. weitere Quellenangaben sind der U.S. National Library of Medicine http://www.nlm.nih.gov/entnommen. Wer sich also noch ausführlicher mit der Thematik beschäftigen möchte, kann dort im Suchfeld „curcumin“ eingeben und findet noch zahlreiche weitere Studien und Forschungsergebnisse zu dem Thema (auf englisch).

  17. Guten Tag liebe Frau Dr. Frauke M.,

    als aussenstehende Person sehe ich keinerlei Bedenken, Menschen mit alternativen Methoden zu konfrontieren. Es werden keine Heilversprechen gemacht, es wird auf Wirkungsweisen und alternativer Medizin aufmerksam gemacht, welche bereits seit hunderten von Jahren angewendet wurden und auch heute noch in vielen Ländern ihre Anwendung finden. Bereits zu Zeiten von Paracelsus erkannte man, dass nicht massgebend das Symptom im Vordergrund steht, sondern vielmehr der Mensch als Ganzes. Leider wurde dies durch das Streben nach profitableren Methoden gänzlich aus unseren Köpfen vertrieben, was wiederum zur Folge hat, dass man Chemiekeulen als Heilmittel sieht, da Angst und Schrecken (Krankheiten fallen vom Himmel) Einkehr gehalten hat. Ich gebe Ihnen recht, dass man die Schulmedizin nicht gänzlich übergehen sollte. Dennoch sollte man sich erinnern, was bereits unsere Vor-vor-vorfahren wussten. Die Psyche hat einen exhorbitanten Einfluss auf die Krankheit im Äusseren und sollte stets mit einbezogen werden. Ebenso ist allgegenwertig, dass bestimmte Heilpflanzen den gesamten Organismus regenerieren können, was einer zu einer gesünderen Psyche beitragen kann. Ihr Argument, Krankenkassen würden “Kurkuma-Therapien” verordnen, wenn die Wirkung bestätigt würde, ist nicht haltbar. Glauben Sie tatsächlich, dass man einem Menschen zu günstigen Heilmethoden rät, wenn ein potenzieller Krebspatient (Vorsorge und deren Beobachtungen bezüglich kleinster Zellveränderung) am Markt mit 220.000 Euro gehandelt wird??? Ich schreibe bewusst “gehandelt”, denn der Mensch ist leider am Medizinhimmel eingeschlossen Pharmalobby WARE… Auch hier gibt es viele Berichte – bekannte Sender und deren Dokumentationen bieten interessante Einblicke, was es tatsächlich mit rigoroser Schulmedizinmethodik und deren WARE auf sich hat. Als potenzieller Krebspatient einschliesslich anderen genetischen, nicht von der Hand zu weisenden Gebrechen wurde mir mit 20 Jahren ein Leben bis maximal 30 prognostiziert. Ich werde nunmehr bald 40 Jahre. Sehe blendend aus und fühle mich sehr wohl. Im Übrigen ernähre ich mich gesund. Ich bin sehr belesen, was alternative Heilmethoden betrifft und wende diese an. Insbesondere die Kräuterheilkunde (ich bin keine Kräuterhexe, Schamane oder selbsternannter Wunderheiler) fasziniert, da sie zu Energie und Heilung führt. Auch mein Umfeld hat seine Zeit benötigt, angetan von der Schulmedizin… Da man nichts anderes kannte und auch ihre genannten Argumentationen als Sinnbild in den Köpfen war. Viele Menschen ziehen sich mehr und mehr vom Herkömmlichen zurück und stellen reale Linderung durch fachkundliche Methoden der Alternativmedizin fest. Alles in allem sollte die Schulmedizin sich die Schulmedizin nicht gänzlich verschliessen, ebenso wie Verfechter von alternativen die Schulmedizin nicht vehement schlecht reden sollte… Einen schöne Zeit für Sie und alles Gute… Ihre Christiane

    • Vielen Dank Christiane,
      ihr Kommentar bringt noch einige wichtige Aspekte mit hinein. Es freut mich wirklich, dass noch so ein guter Kommentar nachgekommen ist. 🙂

  18. Liebe Leser,
    ich freue mich riesig, dass der Artikel in der letzten Woche noch ungefähr 400 x mehr und nun bald 900 x geteilt wurde.
    Aus Begeisterung liefere ich noch weitere Infos nach… Wusstet ihr, dass man Kurkuma zum Zähneputzen verwenden kann? Es macht gesunde Zähne, Zahnfleisch und – es kann die Zähne sogar ganz natürlich bleachen!! Einfach die Zähne mit ein wenig Kurkuma-Pulver putzen und aufpassen, dass man nicht auf Textilien tropft, denn Kurkuma färbt auch super!
    Noch mehr Infos und weitere Links zu Studien findet ihr hier: http://www.kurkuma-wurzel.de/studien.html
    Viel Spaß beim täglichen Würzen mit Kurkuma. Mein Favorit ist gegrillte Ananans mit Kurkuma!

  19. Hier mal eine gute Erfahrung zu Kurkuma. Ein guter Freund von mir hat es mir empfohlen. Er hatte seit Jahren einen entzündeten Zahn. Nach einer gewissen Zeit Kurkuma Einnahme, schmerzt der Zahn nicht mehr. Die Entzündung ist weg!
    Ich nehme Kurkuma seit ca 4 Wochen wegen einer Parodontitis. Und war letzte Woche in der Zahnklinik. Nach Aussage meiner Ärztin ist die Parodontitis zurück gegangen.

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