Kondition durch Crosstrainer

14.10.2014 |  Von  |  Fitness
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Kondition durch Crosstrainer
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Laufen und Fahrrad fahren ist gut für die Gesundheit. Beim Laufen wird der ganze  Körper gefordert, beim Radfahren eher einzelne Muskelgruppen. Deshalb gilt das Laufen als besonders förderlich, obwohl die Gelenke leicht zu sehr belastet werden.

Wichtig sind deshalb ein ausgewogenes Training und das richtige Material. Das grösste Hindernis für diese Freiluftsportarten sind aber weder Equipment noch Trainingsmethoden. Es ist schlicht und einfach das Wetter. Wer sportelt schon gerne bei strömendem Regen! Regentage gibt es in unseren Regionen ausreichend, weichen wir also lieber aus und gründen unser persönliches Fitnesszentrum.



Wichtigstes Gerät in unserem Fitnessraum ist ein Konditionstrainer. Die Ansprüche dürfen ruhig hoch sein: es soll therapeutischen Anforderungen standhalten und genaue Messmethoden berücksichtigen. Empfehlenswert sind Crosstrainer mit Ergometer-Funktion oder auch Fahrrad-Ergometer, die den gesamten Bewegungsapparat gleichermassen beanspruchen. Diese inzwischen für jedermann erschwinglichen Fitnessgeräte sind technisch sehr ausgereift und bei vielen Sportlern ausgesprochen beliebt.

Gute Trainingsgeräte kaufen

Billige Geräte zu erwerben lohnt nicht. Sparen Sie lieber auf ein hochwertiges Ergometergerät, das Ihnen nicht den Sport durch Lärm, ständige Defekte oder Schäden an den Gelenken verleidet. Bei einem qualitativ guten Crosstrainer werden Sie diese Mängel nicht erleben. Weniger entscheidend sind Funktionen wie Bremsen, bei denen ruhig gespart werden kann. Keinen Kompromiss schliessen dürfen Sie bei dem Gewicht, der Schwungmasse oder dem sicheren Stand.

Wichtige Qualitätsmerkmale



Standfestigkeit hat oberste Priorität. Wer einen Crosstrainer ausprobiert stellt fest, wie sehr das Gerät in Schwung geraten kann. Beachten Sie ein hohes Eigengewicht und Stellschrauben, die den Trainer an den Untergrund angleichen. Stabilität wird auch durch die maximale Belastbarkeit erreicht. Weniger als 130 Kilogramm sprechen nicht für eine robuste Bauweise.

Der Crosstrainer muss gleichmässig laufen, um die Gelenke zu schonen. Dafür ist das Schwungrad zuständig. Die Faustregel besagt: hohe Schwungregel – gutes Gerät. Akzeptieren Sie nur Geräte mit einer Schwungmasse über sieben Kilogramm, besser sind zwölf Kilogramm. Ohne es zu bemerken kann ein Crosstrainer in Aktion die Umkehrpunkte der Auf- und Abbewegungen überwinden. Das Gerät läuft perfekt, die Bewegungen sind gleichmässig, ohne Stockungen, ohne Beeinträchtigungen für die Gelenke.

Die Bremsen



Übliche Bremssysteme sind Induktions- oder Magnetbremsen. Beide Methoden benutzen Magnetfelder, dass Schwungrad bleibt unberührt. Der Unterschied liegt darin, dass die Induktionsbremse ihr Magnetfeld durch eine elektrische Spule aufrichtet, die Magnetbremse dagegen durch einen Dauermagneten. Als hochwertiger gelten Induktionsbremsen, weil sie deutlich leiser sind. Beide Bremssysteme verfügen über eine gute Feineinstellung des Tretwiderstands.

Differenziert abgestufter Widerstand

Regelmässiges Training steigert die Ausdauer. Für Ihre Fitness und ein abwechslungsreiches Training benötigen Sie mindestens 16 Widerstandsstufen oder Level. Achten Sie auf die Funktion, mit einem Tastendruck am Computer des Geräts die Einstellungen elektronisch vornehmen zu können. Jedes Mal vom Crosstrainer zu steigen und einen Knopf zu drehen, wenn Sie den Widerstand erhöhen wollen, ist sehr lästig.

Crosstrainer und Fahrrad-Ergometer sind die idealen Fitnessgeräte für Ausdauer und gelenkschonendes Trainin. (Bild: design36 / Shutterstock.com)

Crosstrainer und Fahrrad-Ergometer sind die idealen Fitnessgeräte für Ausdauer und gelenkschonendes Trainin. (Bild: design36 / Shutterstock.com)

Gelenkschonende Technik

Bewegungsbahn und Schritthöhe müssen in einem bestimmten Wirkungsbereich liegen, um ein ergonomisches, Gelenke schonendes Training zu ermöglichen. Die Schrittlänge (Bewegungsbahn) sollte 38 Zentimeter nicht unterschreiten und muss bei grossen Sportlern noch länger sein. Die Schritthöhe ist unter 20 Zentimetern anzusiedeln, so dass es nicht Bewegungsabläufen kommt, die Haltung und Gelenke strapazieren.



Trainingsfunktionen

Computerbasierte Technik ist heutzutage auch aus der Sportwelt nicht mehr wegzudenken. Der integrierte Computer bietet Programme mit diversen Funktionen und Möglichkeiten. Besondere Aufmerksamkeit verdient das Hilfsmittel der Pulssteuerung. Dabei wird der Pulsschlag des Sportlers mit dem Tretwiderstand verbunden, um die optimale Einstellung zu finden. Der Trainierende gibt die gewünschte Pulsfrequenz vor. Erhöht sich der Pulsschlag, verringert der Computer den Tretwiderstand. Verringert sich die Pulsfrequenz, wird der Widerstand erhöht. Der Puls bleibt somit konstant.

Trainingsposition nach Grösse einstellen

Besonders grosse Menschen sollten beim Kauf eines Trainingsgeräts sorgfältig vorgehen. Die Knie zum Beispiel brauchen mehr Platz und die Armstangen eine ausreichend hohe Einstellung, um mit geradem Rücken zu sitzen. Eine Position zwischen Ellenbogen und Schulter ist optimal. Nach hinten und vorne verstellbare rutschfeste Fusspedale mit einer hohen Kante erlauben bestmögliche Einstellungen für jede Körpergrösse.
Effektives Training

Überlegen Sie im Vorfeld Ihre Ziele. Ein bisschen Training am Abend für eine verbesserte Kondition? Teilnahme am nächsten Stadtmarathon? Eine längere Bergwanderung? Bei höheren Trainingszielen ist eine genaue Pulsmessung von grosser Bedeutung. EKG-genaue Messungen erhalten Sie nur mit einem Brustgurt, der kabellos über den im Crosstrainer integrierten Pulsempfänger übertragen wird. Trainieren Sie mit Funktionen wie dem Intervall- oder Berg-Programm. Täglich 30 Minuten Training wird Sie Ihrem gesteckten Ziel schnell näherkommen lassen.



 

Oberstes Bild: © gorillaimages – Shutterstock.com


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