Handpflege im Winter – das hilft gegen trockene Hände

30.12.2016 |  Von  |  Handpflege
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Handpflege im Winter – das hilft gegen trockene Hände
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Kaum wird es kälter, leiden viele Menschen unter spröden, rissigen oder juckenden Händen. Trockene Heizungsluft, niedrige Temperaturen und häufiges Waschen entziehen unseren Händen Feuchtigkeit und den wichtigen Schutzfilm der Haut.

Mit ein paar Tricks und etwas Zuwendung bekommst du deine Pfoten auch im Winter wieder herrlich weich und geschmeidig.

Intensive Hilfe: Öl- oder Paraffinbad

Ein angenehmes Bad in warmem Öl kennen einige vielleicht aus dem Nagelstudio von der Maniküre. Dabei werden die Hände in eine Mischung aus Wachs, Pflanzenölen oder Paraffin getaucht, die Haut saugt die pflegenden Stoffe regelrecht auf, danach ist sie wunderbar geschmeidig. Bei der Handpflege lässt dich die Kosmetikerin deine Hände in das Bad tauchen und packt sie dann in Handschuhe, wo die Wachse wirken können.

Zu Hause kannst du deine Hände mit einer Mischung aus lauwarmem Mandel-, Oliven oder Avocadoöl dick einreiben und diese dann ebenfalls unter Folienhandschuhen einziehen lassen. Es ist nicht nötig, die Hände ganz in Öl einzutauchen. Wenn du deine Hände nicht zu sehr angegriffen sind, kannst du vor dem Ölbad ein sanftes Handpeeling benutzen, dann sind deine Pfoten später noch weicher.

Schön dick eincremen

Im Winter lässt fettreichere Pflege, die sich wie ein Schutzfilm auf die Haut legt, die Hände wieder weich werden. Wer das nicht mag, kann tagsüber eine leichtere Lotion benutzen und vor dem Schlafengehen eine dickere Fettcreme einmassieren. Damit diese gut wirken kann, ziehe in der Nacht leichte Baumwollhandschuhe an. Beruhigend sind Produkte mit Kamillenextrakt, Urea bindet Feuchtigkeit, Sheabutter und Arganöl pflegen intensiv.

Nagelhäute nicht vergessen

Eingerissene, entzündete Nagelhaut kann unangenehm schmerzen. Halte deine Nagelhäute geschmeidig, indem du jeden Tag eine Extraportion Handcreme und vor dem Schlafengehen ein Nagelhautöl einmassierst. So pflegst du nebenbei auch deine Fingernägel. Schneide die empfindlichen Häute auf keinen Fall zurück. Nur abstehende, raue Fitzel solltest du vorsichtig mit einer Nagelhautschere entfernen, damit sie nicht weiter einreissen.

Bei empfindlicher Haut reizende Stoffe vermeiden

Damit Handcreme schnell einzieht, ist vielen Rezepturen Alkohol beigesetzt, vermeide diese Cremes im Winter. Reizend wirken auch Lotionen mit einem zu hohen Wasseranteil, denn dieser verfliegt bei trockener Luft schnell und lässt die Haut ausgetrocknet zurück. Die Haut von Allergikern kann auf ätherische Öle und künstliche Duftstoffe reagieren, mit parfümfreien Produkten bist du auf der sicheren Seite.



Saubere Sache – die Hände richtig waschen

Wasser, ein wenig Seife und kräftig waschen. Was kann man dabei schon falsch machen? Einiges, denn zu heisses Wasser und ungeeignete Seifen zerstören den Säureschutzmantel der Haut und trocknen die Hände aus. Besser sind sanfte Produkte mit einem heutneutralen pH-Wert von 5,5 und ohne reizende Inhaltsstoffe. Danach die Hände eincremen.

Raue, rissige Haut muss nicht sein. Ölbäder, Peelings und Cremes helfen, deine Hände in der kalten Jahreszeit schön weich und geschmeidig zu halten.

 

Artikelbild: © milaphotos – Shutterstock.com

Über Maria Wildt

Maria Wildt ist Agraringenieurin und Beautybloggerin der ersten Stunde. Beauty, Lifestyle, Natur, Umwelt und Wissenschaften sind daher ihre liebsten Themen. Seit 2007 ist sie Bloggerin, seit 2013 freiberufliche Onlineredakteurin und Texterin.


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