Ein Blick auf das Augen-Make-up

19.01.2016 |  Von  |  Make-Up
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Ein Blick auf das Augen-Make-up
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Der wichtigste Teil ihres Schminkrituals ist für viele Frauen das Augen-Make-up. Schliesslich entscheidet sich hier, ob der Look dramatisch oder natürlich ist. Auch geht es darum, ob die individuelle Augenform perfekt betont wird – oder kleine Makel hervorgehoben werden.

Wir verraten Tipps, Tricks und Trends für ein perfektes Augen-Make-up.

Lidschatten – hell oder dunkel?

Generell gilt: Eine gute Grundlage fürs Augen-Make-up ist eine Eyeshadow Base, auf der dann ein heller Lidschatten aufgetragen wird. Vorsicht bei Glanzpartikeln: Diese passen gut zu jüngeren Frauen, heben später jedoch Fältchen hervor – hier ist ein matter Lidschatten die richtige Wahl. Über dem beweglichen Lid kann anschliessend dunkler Eyeshadow appliziert und gut verblendet werden. Um die Augen optisch zu vergrössern, wird Puder- oder Creme-Highlighter unter die Augenbrauen und in die Augenwinkel gesetzt.

Mit kleinen Tricks wird nun jede Augenform und -grösse perfekt in Szene gesetzt. Weit auseinander stehende Augen beispielsweise werden durch dunklen Kajal im inneren Auge optisch näher zusammengerückt. Eyeliner am oberen Wimpernkranz wird gleichmässig, ohne Verdickung nach aussen, angebracht. Farbiger Lidschatten sollte nur auf dem beweglichen Lid, besonders innen, aufgetragen werden, nicht darüber hinaus.

Dies ist dafür bei eng zusammenstehenden Augen erwünscht: Hier darf dunkler Lidschatten auch auf dem oberen Lid appliziert und seitlich weich ausgeblendet werden – das zieht die Augen auseinander. Zusätzlich werden besonders die oberen Wimpern kräftig getuscht.


Eine gute Grundlage fürs Augen-Make-up ist eine Eyeshadow Base, auf der dann ein heller Lidschatten aufgetragen wird. (Bild: © AlikeYou - shutterstock.com)

Eine gute Grundlage fürs Augen-Make-up ist eine Eyeshadow Base, auf der dann ein heller Lidschatten aufgetragen wird. (Bild: © AlikeYou – shutterstock.com)


Bei Schlupflidern beispielsweise wird das bewegliche Lid mit einem besonders hellen Lidschatten geschminkt. Anschliessend wird das Auge durch dunklen, „bananenförmig“ aufgetragenen Lidschatten entlang des Knochens der Augenhöhle geöffnet, die Übergänge werden gut verblendet. Durch den dunklen, matten Ton werden die Schlupflider zurückgenommen.

Mut zum Trend?

Wer die Augen nur dezent betonen möchte, liegt diese Saison mit zarten Pastelltönen richtig, herbstlich-farbenfroh wird es dagegen mit kräftigen Rot-, Blau-, Pink-, Gelb-, Ocker- und Grünnuancen im Stil der 1970er-Jahre. Im Winter bringen dafür metallische, raffiniert eingesetzte Akzente die Augen zum Strahlen.

Wer mutig genug für den aktuellen Marsala-Trend ist, kann diesen mit einem dezenten Eyeliner ausprobieren – oder sich an aufregende Smokey Eyes mit dem angesagten Dunkelrot wagen. Glamourös wird der Look mit dazu kombinierten Gold- und Bronzetönen.

Auch wenn man einmal seinen „Signature Look“ gefunden hat, der die eigene Schönheit ganz individuell betont, sollte man jedoch nicht darauf verzichten, sich auch einmal an neue Trends und Styles zu wagen. Ein ungewohnter Lidschattenton, eine interessante Farbkombination… Ausprobieren lohnt sich!


Der aktuelle Marsala-Trend (Bild: © Life is Life - shutterstock.com)

Der aktuelle Marsala-Trend (Bild: © Life is Life – shutterstock.com)


Mit den Wimpern klimpern

Auch wenn das Rouge perfekt aufgetragen wurde, die Augen mit schimmerndem Lidschatten geschminkt sind und die Lippen glänzen – erst Mascara macht den Look perfekt!

Schon im alten Ägypten wurden die Wimpern betont – doch erst dem amerikanischen Chemiker T.L. Williams gelang es 1913, für seine Schwester Maybel aus Kohlenstaub und der damals neuartigen Vaseline eine pastenartige Substanz herzustellen, die heute als erste Mascara bezeichnet wird. Seine Schwester war überzeugt, dass sie hauptsächlich dank ihrer nun bezaubernd schwarzen Wimpern ihren Angebeteten erobern konnte.

Fest steht in jedem Fall: Wimperntusche öffnet die Augen, lässt sie strahlen und macht das Gesicht ausdrucksstärker. Inzwischen gibt es Mascara für jedes Bedürfnis: Wimperntusche mit Polymeren, Nylon oder Kunstseidehärchen kann die Wimpern optisch verlängern. Durch dicke Bürstchen wird viel Farbe aufgetragen, weshalb sie sich für lange Wimpern eignen, schmale Bürstchen verlängern besonders kurze Härchen, gebogene zaubern zusätzlichen Schwung.



Farblich muss es dafür auch nicht immer klassisches Schwarz sein: Bei blasser Haut und hellem Haar eignen sich auch Brauntöne gut, da sie weniger hart scheinen. Bunte Wimperntusche ist dafür bei besonderen Anlässen ein echter Hingucker – auch, wenn nur die Wimpernspitzen farbig getuscht werden.

 

Artikel von: beautypress.de
Artikelbild: © Seprimor – shutterstock.com

Über Natalia Muler

Ich schreibe, seit ich schreiben kann, und reise, seit ich den Reisepass besitze. Momentan lebe ich im sonnigen Spanien und arbeite in der Modebranche, was auch oft mit Reisen verbunden ist, worüber ich dann gerne auf den Portalen von belmedia.ch berichte. Der christliche Glaube ist das Fundament meines Lebens; harmonisches Familienleben, Kindererziehung, gute Freundschaften und Naturverbundenheit sind meine grössten Prioritäten; Reisen und fremde Kulturen erleben meine Leidenschaft; Backen und Naturkosmetik meine Hobbys und immer 5 Minuten zu spät kommen meine Schwäche.


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